Praktikum Anorganische Chemie/ Cadmium

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[Bearbeiten] Cadmium

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[Bearbeiten] Nachweis als Cadmiumsulfid

Cadmium weist man durch Zugabe von Natrium- oder Ammoniumsulfidlösung zur essigsauren Cadmiumsalzlösung nach: Es entsteht ein gelber Niederschlag von Cadmiumsulfid. Im Kationentrenngang ist Cadmium zuvor von störenden Begleitmetallen bzw. -schwermetallkationen im Schwefelwasserstoffgruppe zu trennen. Insbesondere Kuperionen stören hier diesen Nachweis und müssen zuvor mit giftigem Kaliumcyanid „maskiert“ werden.

[Bearbeiten] Durchführung
Nachweisreaktion
Reaktionstyp: Fällungsreaktion
pH >7
Indikation gelber Niederschlag
Skull and crossbones.svg

Kupfersalze müssen im Kationentrenngang vor dem Cadmiumnachweis aufwändig in einen farblosen Tetracyanidocuprat(II)-Komplex überführt werden: Nach Zugabe von Wikipedia-logo.png Zyankali (KCN) zur Hauptlösung der Kupfergruppe muss sich die Lösung entfärben (ein zusätzlicher Nachweis für Cu; Achtung: Ab hier die Lösung nicht mehr ansäuern, sonst entsteht hochgiftige Wikipedia-logo.png Blausäure (HCN-Gas)! Bei der Entsorgung beachten – mit konz. Wikipedia-logo.png Wasserstoffperoxid entgiften!). Wenn man bis zur vollständigen Entfärung KCN zugegeben hat, kann man dann mit einer Sulfid-Lösung das gelbe Wikipedia-logo.png Cadmiumsulfid CdS ausfällen, ohne dass schwarzes Kupfer(II)-sulfid stört.

[Bearbeiten] Erklärung
\mathrm{Cu^{2+} + 4 \ KCN \longrightarrow [Cu(CN)_4]^{2-} + 4 \ K^+}
Kupfer und Cyanid reagiert zum farblosen Tetracyanidocuprat(II)-Komplex
\mathrm{Cd^{2+} + S^{2-} \longrightarrow CdS \downarrow}
Cadmium(II)-Ionen und Sulfid-Ionen reagieren im wässrigen Milieu zum gelben Cadmiumsulfid, welches ausfällt.
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