Praktikum Anorganische Chemie/ Fleitmannsche Probe
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[Bearbeiten] Nachweis von Arsen und Antimon mittels Fleitmannscher Probe
| Nachweisreaktion | |
|---|---|
| Reaktionstyp: | |
| pH | >7 alkalisch |
| Indikation | Gelbfärbung, allmählich schwarz |
Bei der Fleitmannschen Probe wird im alkalischen Medium Arsenwasserstoff gebildet:
[Bearbeiten] Durchführung
Dazu wird die Probelösung in einem kleinen Erlenmeyerkolben mit
Kaliumhydroxid und
Aluminiumpulver erhitzt. Eventuell entstehender Schwefelwasserstoff wird mit
Blei(II)-acetatlösung (auf einem Wattebausch in der Mündung des Reagenzglases) abgefangen. Die Öffnung des Kolbens wird mit einem Filterpapier bedeckt, das mit
Silbernitratlösung oder
Quecksilber(II)-chloridlösung getränkt ist. Eine Gelbfärbung, die allmählich in Schwarz übergeht bzw. eine sofortige Braunfärbung zeigen Arsen an.
[Bearbeiten] Erklärung
Reaktionsgleichungen für die Reaktion mit Silbernitrat sind identisch mit der Gutzeitschen Probe.
![\mathrm{As^{3+} + 3 \ H_2O + 5 \ OH^- + 2 \ Al \longrightarrow AsH_3 \uparrow + 2 \ [Al(OH)_4]^-}](http://upload.wikimedia.org/math/f/2/5/f259e63bf59f51c34437f0f55e5d766e.png)
- Arsen(III)-Ionen reagieren mit Aluminium im alkalischen Medium zu
Arsenwasserstoff und zum Tetrahydroxoaluminat(III)-Ion.

- Arsenwasserstoff reagiert mit Quechsilber(II)-chlorid zum braungefärbten Arsenmercurid und
Chlorwasserstoff.