Programmieren: Programmieren unter DOS
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DOS wird auch heute noch von einigen Programmen genutzt, da mit DOS unnötiger Zeitverlust beim Laden eines Programmes vermieden wird.
Wichtigere Gründe:
- DOS selber besitzt sehr kurze Ladezeiten
- DOS braucht erheblich weniger Ressourcen als die meisten anderen Betriebssysteme (unter anderem aus diesem Grund werden Rechner für die Mess- und Regeltechnik häufig mit FreeDOS ausgeliefert)
- Ein Programm darf unter DOS ... alles! Direktzugriff auf die ganze Hardware, Ersetzen des Betriebssystems während es läuft (-> LOADLIN), Real Mode benutzen, ...
Nachteile:
- DOS ist meist (immer?) auf 32Bit beschränkt, d.h. der Speicherzugriff ist beschränkt (4GB RAM ist vermutlich das Maximum)
- DOS ist nicht auf Multitasking ausgelegt. Nur TSR ist als eine frühe Form der Hintergrundanwendungen bzw. als Multitaskingvorläufer vorhanden, wobei hier eine Bindung von Programmen an Interrupts stattfindet.
- Es existiert keine automatische Hardwareerkennung und -unterstützung, Treiber müssen manuell geladen werden.
- Speichermanagement: Speicher ab 1MB kann nicht ohne weiteres verwendet werden, trotzdem muss man aufpassen, ob die Treiber in den unteren Bereich passen oder ausgelagert werden können...
DOS wurde bis vor einigen Jahren von Spielen verwendet, um die maximale Performance und Kompatibilität zu erreichen (->DOS4GW)
siehe auch FreeDOS-Kompendium