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Pseudoprimzahlen: zeitliche Abfolge

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zeitliche Abfolge
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Formelsammlung
Irrtümer zu den Pseudoprimzahlen
Glossar
Quellen


Geschichte der Pseudoprimzahl

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] ca. 500 v. Chr

Chinesische Mathematiker glaubten, für natürliche Zahlen n\ , dass wenn 2\cdot (2^{n-1}-1)\ durch n\ teilbar ist, dieses n\ eine Primzahl sein muß. Ausmultipliziert erhält man die Formel 2^n-2\

[Bearbeiten] 1640

Der französische Amateurmathematiker Pierre de Fermat schreibt Mersenne, das wenn p\ eine Primzahl ist, p\ die Zahl 2^n-2\ teilt. Fermat schrieb Mersenne auch, das ein Beweis dieses Satzes zu lange wäre, als das er ihm ihn zusenden könnte. Dieser Satz ist als kleiner fermatscher Satz bekannt geworden.

[Bearbeiten] 1819

Sarrus findet mit der Zahl 341 = 11\cdot 31 ein Beispiel, daß es auch zusammengesetzte Zahlen gibt, die den kleinen fermatschen Satz erfüllen. Diese Zahl wird auch Sarrus-Zahl genannt, und ist die kleinste zusammengesetzte Zahl, die den kleinen fermatschen Satz zur Basis 2 erfüllt.

[Bearbeiten] 1899

Der deutsche Mathematiker Alwin Reinhold Korselt stellt das nach ihm benannte korseltsche Kriterium auf:

  1. Es existieren ungerade, quadratfreie natürliche Zahlen n, so dass ana für alle natürlichen Zahlen a ein Vielfaches von n ist
  2. Für alle Primteiler p von n gilt, dass p − 1 die Zahl n − 1 teilt.

[Bearbeiten] 1903

Der Mathematiker Malo, und ein Jahr Später der Mathematiker Cipolla finden jeweils einen Beweis für die Existenz von unendlich vielen Pseudoprimzahlen.

[Bearbeiten] 1910

Robert Daniel Carmichael findet, mit 561, als erster eine Zahl, die dem korseltschen Kriterium genügt. Nach ihm werden Zahlen dieser Art Carmichael-Zahlen genannt. 561 ist die kleinste Carmichael-Zahl.

[Bearbeiten] 1936

D.H Lehmer findet eine simple Methode, beliebig viele fermatsche Pseudoprimzahlen zu erzeugen:

Man nehme eine natürliche Zahl k\ mit k \ge 5. Daraus ermittele man zwei natürliche Zahlen p\ und q\ , wobei p\ ein Primfaktor von 2^k-1\ und q\ ein Primfaktor von 2^k+1\ ist. Das Produkt p\cdot q ist eine fermatsche Pseudoprimzahl.

[Bearbeiten] 1939

J.Chernik macht die Bemerkung, daß das Produkt (6n + 1)(12n + 1)(18n + 1) eine Carmichael-Zahl ist, wenn alle drei Faktoren Primzahlen sind.

[Bearbeiten] 1950

N.G.W.H. Beeger führt den Begriff der Carmichael-Zahl ein. Ein Jahr später findet Beeger einen Beweis für die Existenz von unendlich vielen geraden Pseudoprimzahlen.

[Bearbeiten] 1992

Die Mathematiker Alford, Granville und Pomerance finden einen Beweis für die Existenz von unendlich vielen Carmichael-Zahlen.

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