Ratgeber für Hobbyfilmer: Die Grundlagen des Schnitts

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Der Schnitt betrifft zu aller erst misslungene Einstellungen (Outtakes), langweilige Bilder und Vor-/Nach-läufe. Es gibt verschiedene Strageien, wie man an das vorliegende Filmmaterial rangeht. Z.B. sich alles anschauen und sobald etwas tolles kommt direkt rausschneiden, oder Szene für Szene den Film erweitern. Danach schaut man sich den Film an und schreibt alles, was veraendert werden koennte raus. Wenn man meint, es sei gut genug, sollten Andere(einzeln) auch noch hinzugezogen werden, sodass nach paar intensiven Schneidetagen der Film gerendert werden sollte. Nun schaut man sich den Film in einer Gruppe an, usw..

Das WICHTIGSTE: Die Schnitte müssen miteinander harmonieren, damit der Zuschauer fast nichts von dem Schnitt bemerkt. TIPPS: Schneide in die Bewegung hinein, das heißt die Bewegung wird fortgesetzt. Eines sollte weiters beachtet werden: Je weniger Bewegung in einer Einstellung, desto kürzer sollte sie sein. Man sollte auch keine Kamerabewegungen (Zoom, Schwenks, ...) aneinanderschneiden. Zooms sollten möglichst vermieden werden.

Doch man kann auch alle diese Regeln über den Haufen werfen und einen eigenen „Look“ erzeugen. Aber damit sollte man vorsichtig umgehen und immer auf die Harmonie achten.

Ein Problem im Film ist, das kleine Sichtfeld, dies betrifft Innenräume, also sollte darauf geachtet werden, dass sich der Zuschauer der Raum vorstellen kann.

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