Ratgeber für Hobbyfilmer: Eingebaute und externe Mikrofone
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Wenn Sie Wert auf eine gute Tonqualität legen, achten Sie darauf, dass Ihr Camcorder einen Anschluss für ein externes Mikrofon bietet. Die Qualität der eingebauten Mikrofone ist meist sehr schlecht. Außerdem nehmen diese meist das Bandlaufgeräusch auf (bei Bandcamcordern) und sind zu weit von der Tonquelle (z.B. Sprecher) entfernt.
Tipp:
Man sollte sich ein externes Mikrofon mit integriertem Verstärker anschaffen (gibt es in vielen Preisklassen). Wenn man dann zusätzlich noch ein externes Audioaufzeichnungsgerät verwendet, an das man das Mikrofon anschließen kann, dann hat man eine clevere Ausstattung. Bei Videoaufnahmen wird das Mikrofon in der Nähe der Action postiert und über das Aufnahmegerät wird der Ton unabhängig von dem Videofilm aufgenommen. Zusätzlich wird der Ton von dem Mikrofon in der Videokamera aufgenommen und man kann dann beim Schneiden festlegen, welche Tonquelle verwendet wird.
Auf diese Art und Weise kann man schon vor, bzw. nach dem eigentlichen Dreh interessante Dinge (Atmosphäre, O-Töne, etc.) mit aufnehmen, die sich oftmals bei der Fertigstellung des Films verwenden lassen.
Solche Aufzeichnungsgeräte speichern die 2 Kanäle Audio meist als w:Wav auf Flash-Speicherkarten. Als Standard für professionelle Produktionen hat sich für die Aufnahme 24Bit mit einer Samplingrate von 48Kbit etabliert. Nach dem Filtern und Abmischen ist es möglich es als 16Bit-48Kbit abzugeben. Für w:Walla genügt auch die komprimierte Aufnahme.
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