SVG/ Einführung/ Vorwort

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Hallo, schön, dass Sie sich mit SVG beschäftigen wollen. Dieses Kapitel soll ihnen kurz die Motivation des Buches erläutern und Ihnen helfen sich im Buch zurechtzufinden.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Die Frage nach dem Warum

[Bearbeiten] Warum eigentlich Vektorgrafiken?

Vektorgrafiken lassen sich ohne Qualitätsverlust beliebig skalieren.

„Normale“ Rastergrafiken (wie zum Beispiel JPEG- oder GIF-Grafiken) speichern das Bild an sich, also jedes einzelne Pixel, Vektorgrafiken speichern hingegen, aus welchen Elementen ein Bild besteht, also was man (oder vielmehr die darstellende Software) tun muss, um das Bild „nachzumalen“. Wenn es darum geht Fotografien abzuspeichern, so bieten Rastergrafiken klare Vorteile, denn eine Kamera muss einfach nur Pixel für Pixel abspeichern, was ihr Bildsensor wahrnimmt und sich nicht darum kümmern, welche Elemente denn auf dem gewählten Bildausschnitt dargestellt sind, auch sind die auf Fotografien dargestellten Geometrien und Farbverläufe oftmals derart komplex, dass eine vektorielle Beschreibung ein vielfaches der Speichergröße benötigen würde. Vektorformate bieten sich jedoch dort an, wo Grafiken digital gezeichnet und verändert (z.B. Konstruktionszeichnungen, Symbole, Logos) oder vorhandene Rastergrafiken um solche Elemente ergänzt (z.B. durch einen Text, oder eine Markierung) werden sollen. Vektorgrafiken bieten viele Vorteile: Sie lassen sich vergrößern, ohne dass es zu „Treppenbildung“ kommt, sie lassen sich leicht bearbeiten (wenn man z.B. einen Text etwas höher platzieren möchte, muss man nur die Koordinaten des Textelements anpassen, bei Rastergrafiken müsste man die Stelle, an der sich der Text vorher befand aufwendig nachbearbeiten), evtl. vorhandener Text lässt sich maschinell durchsuchen und die Dateigröße ist unabhängig von der Auflösung (sie hängt nur von der Anzahl der dargestellten Elemente ab und ist deshalb bei den angesprochenen Anwendungen oft geringer als die Speicherung als Rastergrafik). Diese Vorteile beruhen vor allem darauf, dass bei der Speicherung als Rastergrafik ein Informationsverlust stattfindet, denn ein Pixel in einer Rastergrafik ist einfach nur ein Pixel mit einer bestimmten Farbe, nicht mehr und nicht weniger, das eigentliche Bild war jedoch aus verschiedenen Elementen (z.B. einem Kreis) aufgebaut, die als Rastergrafik nichts anderes als eine Ansammlung aus Pixeln sind, ihre eigentliche Bedeutung ging verloren. Anders bei der Speicherung als Vektorgrafik, die Elemente behalten hier weiterhin ihre Bedeutung und der Informationsverlust (z.B. die letzten Bearbeitungsschritte) wird minimiert.

[Bearbeiten] Warum SVG?

Der SVG-Standard wurde vom W3C (World Wide Web Consortium) ins Leben gerufen, demselben Gremium, das sich auch um die HTML-Spezifikation kümmert, SVG ist also ein herstellerunabhängiger Standard auf dem sonst sehr zersplitterten Markt der Vektorformate. Bei dem Entwurf von SVG wurde darauf geachtet, dass es sich möglichst gut in andere Spezifikationen einfügt, so wurde nicht versucht ein allmächtiges Format zu schaffen, sondern ein Format, das in dem Bereich, für den es konstruiert wurde (im Falle von SVG Grafikanwendungen), sehr mächtig ist, aber nicht versucht Funktionalität zu beinhalten, die eher in den Aufgabenbereich eines anderen Standards fällt. Um dies zu ermöglichen, wurde SVG auf Basis von XML spezifiziert, was es erlaubt, SVG mit allen anderen XML basierten Auszeichungssprachen zu kombinieren (vorausgesetzt das Anzeigeprogramm versteht diese) und die etablierten Werkzeuge zum Bearbeiten von XML zu benutzen. Davon wird auch oft Gebrauch gemacht: Metadaten (z.B. Autor und Lizenz) werden mittels RDF gespeichert, Verlinkungen mittels XLink realisiert, SVG-Grafiken können in andere XML-Dateien (z.B. XHTML oder DocBook) integriert werden, sie können mittels Javascript dynamisch verändert und mit CSS an die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden (ohne die Grafik selbst zu ändern). Die Verwendung von XML hat den angenehmen Nebeneffekt, dass die Dateien mit einem einfachen Texteditor relativ komfortabel manuell bearbeitet werden können, womit wir uns in diesem Buch näher beschäftigen wollen.

[Bearbeiten] Wie man dieses Buch liest

Nun, grundsätzlich ist das natürlich jedem selber überlassen und hängt ganz von den persönlichen Vorlieben und Lernverhalten ab. Wer etwas bestimmtes sucht, sollte sich am besten in der Referenz oder im Inhaltsverzeichnis die entsprechenden Stellen heraussuchen. Möchte man eher einen Überblick über das Thema erhalten, so kann man Kapitel für Kapitel anlesen und, sobald es zu speziell wird, zum nächsten Kapitel übergehen (das wichtigste kommt immer zuerst). Das Durchlesen des gesamten Buches bietet sich wirklich nur für diejenigen an, die sich ausführlich mit dem Thema beschäftigen wollen.

[Bearbeiten] Konventionen

[Bearbeiten] Elemente & Attribute

Attibut- und Elementnamen werden immer mit proportionaler Schrift und grauem Hintergrund versehen, um sie vom übrigen Text abzuheben: Ein attribut und ein <element>

Dabei werden Elemente zur Unterscheidung von Attributen immer in spitzen Klammern angegeben.


[Bearbeiten] Beispiele

Zu jedem Element oder Attribut wird mindestens ein Beispiel angegeben, welches in proportionaler Schrift mit Zeilennummerierung und Syntaxhervorhebung dargestellt wird.

  1. <element attribut="wert">
    
  2.     <text>Ich bin ein Quellcode</text>
    
  3. </element>
    

Soweit möglich wird auch die zugehörige Grafik angezeigt.


[Bearbeiten] Unterstützung

Zu jedem Element und Attribut wird angegeben, seit welcher Version des SVG-Standards es vorhanden ist und in welchen Programmen es unterstützt wird. Ein Element, das seit der Version 1.0 zum SVG-Standard gehört, von Firefox mindestens seit der Version 1.5 und von Konqueror gar nicht unterstützt wird, erhält dann folgende Kennzeichnung:

<element>

SVG Firefox Opera Safari librsvg Konqueror Batik
1.0 1.5  ?  ?  ?  ?

Hier folgt die Beschreibung des Elements…

Text
Text
Text

Die Versionsangaben bedeuten dabei nicht, dass das Element erst seit der angegebenen Version unterstützt wird, sondern dass die Unterstützung mit dieser Version erfolgreich getestet wurde, also das Element mindestens seit der angegebenen Version unterstützt wird. Ein Fragezeichen deutet darauf hin, dass die Unterstützung mit dem angegebenen Programm noch nicht getestet wurde und ein Strich, dass bis jetzt kein Test erfolgreich war.

Weitere Informationen zur Software-Unterstützung, was zu tun ist wenn die von Ihnen genutzte Software nicht in der Liste auftaucht und vieles mehr erfahren Sie im Kapitel Software und auf der Dokumentationsseite der verwendeten Vorlage.

[Bearbeiten] So können Sie mithelfen

Sie haben einen Fehler gefunden, oder wollen die Versionsangabe aktualisieren? Gut! Da sich dieses Buch auf einem Wiki befindet müssen Sie mir keine E-Mail schreiben und darauf hoffen/warten bis wir das Buch entsprechend anpassen, sondern Sie können die Änderungen selbst durchführen. Wenn Sie also einen Fehler (sei es in der Rechstschreibung oder im Inhalt) finden klicken Sie einfach auf „Bearbeiten“ und beheben Sie ihn – nur Mut, Sie können nicht viel falsch oder gar kaputt machen. Sollten Sie sich nicht sicher sein ob überhaupt ein Fehler vorliegt, zwar wissen, dass ein Fehler vorliegt aber keine Korrektur dafür parat haben, oder einfach nur eine Frage haben, so sind Sie auf der Diskussions-Seite zu dem entsprechenden Kapitel genau richtig, zu der Sie gelangen wenn Sie oben auf „Diskussion“ klicken.

Hinweise dazu wie Sie die Versionsangaben aktualisieren finden Sie im Kapitel Software und auf der Dokumentationsseite der verwendeten Vorlage.




Nun wünschen wir Ihnen noch viel Spaß beim Lesen dieses Buches und hoffen, dass es Ihnen gefällt


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