Stopmotion

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Nuvola apps bookcase.png Dieses Buch steht im Regal Film Nuvola apps kcoloredit.png   Zielgruppe: Hobby und Freizeit Questionmark.png Indoor

[Bearbeiten] Zusammenfassung des Projekts

  • Zielgruppe: Schüler ab 13 Jahren, die genügend Geduld aufbringen, um solch ein Projekt bis zum Ende durchzuhalten. Gut wäre es, Stopmotion als Schulprojekt in einer Medien-AG mit einem Lehrer durchzunehmen, der den Schülern mit der Technik und Planung helfen kann.
  • Lernziele: Mit Kamera und Computer umgehen können, Beleuchtung einrichten und beurteilen können, Die geeignete Kamera auswählen, Planung eines Kurzfilmes mit Drehbuch, Bau einer Knetfigur mit einem einfachen Drahtskelett.
  • Buchpatenschaft/Ansprechperson:Svon
  • Sind Co-Autoren gegenwärtig erwünscht?Schreibt, was ihr wollt, ich freu mich darüber! Kaputtmachen könnt ihr nichts!
  • Richtlinien für Co-Autoren: Vermeidet das Wort "man" wie der Teufel das Weihwasser! Seid Neutral! Keine Bevorzugung von bestimmter Technik oder Betriebssystemen. In direkter Anrede das kumpelhafte Du verwenden.
  • Projektumfang und Abgrenzung zu anderen Wikibooks: Dies ist ein Buch über kurze Animationsfilme. Nicht hinein gehören Zeitrafferaufnahmen von Wetteränderungen und es ist auch keine Anleitung für die Zeichnung von Comic-Büchern oder eine Anleitung für Rotoscoping.
  • Themenbeschreibung: Die englischen Fachwörter sollen möglichst übersetzt werden, da die Jugendlichen meistens darin noch nicht so gut sind. Sie sollen aber keinesfalls vermieden werden, da die originalen Fachwörter eben dazugehören. Wenn möglich, sollen auch berühmte Animationskünstler vorgestellt werden. Als angepeiltes Ausgangsformat soll PAL/TV und HDTV angesprochen werden.
  • Aufbau des Buches:



[Bearbeiten] Stop-Motion-Filme mit MPlayer erstellen

Benötigt wird eine Digitalkamera zum Aufnehmen der Einzelbilder sowie zum Abspielen und Umcodieren das Programm MPlayer (Wikipedia-Artikel, Projektseite), ein Videoprogramm unter der General Public License. An den PC werden keine besonderen Anforderungen gestellt. Er muß nur schnell genug sein, um das Video in der gewünschten Auflösung anzuzeigen und genug freien Plattenplatz haben, um die Bilder speichern zu können.

Die einzelnen Bilder werden mit der Kamera fotografiert, auf den PC übertragen und dort in einen eigens dafür bestimmten Ordner gespeichert. Dabei sollte frühzeitig an die Auflösung gedacht werden. Die Bilder können zwar im Nachhinein noch beschnitten oder skaliert werden, jedoch ist eine zu hohe Auflösung Speicherverschwendung und eine durch zu niedrige Auflösung verursachte Unschärfe später nicht mehr zu beheben. Am einfachsten ist es, von vornherein in der gewünschten Auflösung zu drehen.

Zum Abspielen der Bilder im Ordner geht man auf die Konsole und tippt

mplayer -fps 25 mf://*.jpg

Die Bilder werden in der üblichen Sortierreihenfolge abgespielt. Eine fortlaufende Nummerierung ist daher ebenso geeignet wie aufsteigende Zeitstempel. Die Option -fps 25 legt die Anzahl der Bilder pro Sekunde fest. Typische Werte sind 24 fürs Kino, 25 für 576i50-Video (PAL, SECAM) und 30 für 480i60 (NTSC, PAL-M). HDTV-Geräte akzeptieren für gewöhnlich alle drei Werte, dem Computer ist es völlig egal.

Zu der Animation kann man nun auch Ton hinzufügen:

mplayer -fps 25 mf://*.jpg -audiofile soundtrack.wav

Um alles in eine Film-Datei zu packen, ohne irgendwas umzukodieren, tippt man

mencoder -fps 25 mf://*.jpg -audiofile soundtrack.wav -oac copy -ovc copy -o film.avi

Man kann den Film aber natürlich noch ein bißchen kleinquetschen, unter Qualitätsverlust natürlich, z.B. so:

mencoder -fps 25 mf://*.jpg -audiofile soundtrack.wav -oac copy -ovc copy -o film-quetsch.avi

Das wars im Prinzip auch schon, was man wissen muß, um loszulegen.

[Bearbeiten] Beispiel

Unterwasser-Szene

Das Musikvideo „Grabanien 1951“ wurde auf die oben beschriebene Weise mit MPlayer an der Kommandozeile erzeugt. Der Zeitaufwand betrug etwa fünf Stunden. Für die einzelnen „Kameraeinstellungen“ des Videos wurde jeweils ein eigener Ordner verwendet. In der Hintergrundmusik ist jeder Takt 1,6 Sekunden lang (4/4-Takt bei 150 BPM), woraus sich bei der gewählten Bildrate genau 20 Bilder pro Takt ergeben.

  • Format: 640×360
  • 12,5 Bilder pro Sekunde
  • Musik und Video sind freigegeben unter dem CC0-Protokoll (d.h. Public Domain).

[Bearbeiten] Trial-and-Error-Methode

Nach Vollendung eines Videos kann man sich überlegen, was einem besonders gut gefällt, bzw. was einem nicht gefällt, und diese Dinge beim nächsten Mal entsprechend übernehmen oder ändern.

Persönliche Werkzeuge