Studieren in Deutschland - Ein Basisregelwerk: Das Studium

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- Inhaltsverzeichnis -

1 Einleitung - 2 Grundlagen - 3 Fächer und Abschlüsse - 4 Hochschulen - 5 Bewerbung und Immatrikulation - 6 Vorbereitungen - 7 Institutionen und Akteure - 8 Das Studium - 9 Studentenleben- 10 Glossar

 

Inhaltsverzeichnis

Lehrveranstaltungen

(Stunden, akademisches Viertel, Semesterwochenstunden "4+2 SWS" Überschneidungen etc.)

Vorlesungsverzeichnis

Vorlesung

Vorlesung in einem Hörsaal der RWTH Aachen.

Die mit Abstand wichtigste Veranstaltung an einer Hochschule ist die Vorlesung. Dabei handelt es sich um eine Art Unterrichtsstunde, die jedoch nicht von Lehrern, sondern von Professoren abgehalten wird. Sie führt in bestimmten Themenbereiche ein, die für Prüfungen oder andere Veranstaltungen wichtig sind.

Vorlesungen finden normalerweise in einem Hörsaal (auch: Auditorium) statt. Einen Hörsaal muss man sich vorstellen wie einen Klassenraum für Physik oder Chemie, der mit ansteigenden, fest montierten Reihen von Tischen und Klappstühlen bestückt ist. Die Größenordnung bewegt sich zwischen 20 und 1.500 Plätzen. Bei entsprechender Besetzung spricht man in diesem Zusammenhang auch von der „Größe einer Vorlesung“.

Der Begriff der Vorlesung stammt aus der Zeit, als Bücher noch sehr teuer waren und der Vortragende aus einem dieser wertvollen Stücke wörtlich vorlas. Davon sind heutzutage die meisten Veranstaltungen jedoch glücklicherweise weit entfernt. Bloßes Vorlesen von Büchern oder Folien gilt mittlerweile als schlechter Stil. Doch vielen Professoren fehlt bis heute das notwendige Geschick, den Stoff gut rüberzubringen, weil sie im Gegensatz zu Lehrern in der Regel keine didaktische Ausbildung genossen haben.

Beim Lehr- und Lernmaterial sieht die Situation höchst unterschiedlich aus. Manche Professoren orientieren sich an einem Buch, das man einfach im Laden kaufen kann, andere stellen Skripten von höchst unterschiedlicher Qualität zur Verfügung, von handgeschriebenen Schmierzetteln bis zum veröffentlichungsreifen Buchmanuskript. Dennoch ist in jedem Fall Mitschreiben dringend zu empfehlen. Seit einigen Jahren setzen sich zunehmend am Computer erstellte Präsentationsfolien durch, die man sich von einer Webseite zur Vorlesung herunterladen, ausdrucken und in die Vorlesung mitnehmen kann. Der entscheidende Nachteil dabei ist der „hohe Durchsatz“. Das kann so weit gehen, dass der Stoff einige Wochen vor Semesterende bereits vollständig durchgenommen ist, der früher nur mit Ach und Krach zu schaffen war.

Die meisten Professoren freuen sich darüber, wenn sich Studenten zu einer Nachfrage melden. Umgekehrt sprechen viele Dozenten die Zuhörerschaft auch an, um zu testen, ob das eben erklärte auch verstanden wurde. In kleineren Veranstaltungen werden Leute bisweilen auch einzeln angesprochen. In größeren Vorlesungen kann man dem entgehen, indem man sich einfach weiter hinten hinsetzt. Doch so unangenehm das auch ist, so sind diese Fragen die beste Vorbereitung für eine etwaige mündliche Prüfung („In einer Prüfung würde ich jetzt fragen ...“).

In der Vorlesung herrscht in der Regel keine Anwesenheitspflicht. Man kann sogar ohne Teilnahme an einer Vorlesung gut vorankommen, was vor allem in geisteswissenschaftlichen Fächern verbreitet ist. Man muss sich dann das entsprechende Wissen eben selbst aneignen, was aber massive Disziplin und ein gewisses Talent dazu voraussetzt. Im Falle einer Überschneidung sollte man im Zweifelsfall diejenige Vorlesung auslassen, bei der sich die Nichtteilnahme leichter ausgleichen lässt.

Übung

Eine Übung wiederholt den Stoff der Vorlesung, beschäftigt sich mit Beispielen, Übungsaufgaben und Lösungswegen. Man sagt, sie „begleitet“ eine Vorlesung. Gehalten werden Übungen meist von Doktoranden oder Studenten höherer Semester.

Bei Übungen kann zwischen einer Zentralübung und der Übung in Gruppen unterschieden werden.

Zentralübung häufig im Hörsaal der Vorlesung, nur ein Termin

Übungsgruppen zu verschiedenen Terminen in kleineren Hörsäälen oder in Seminarräumen, einer Art Klassenzimmer mit 20 bis 40 Plätzen

Übungen gibt es nicht zu jeder Vorlesung. normalerweise an schriftliche Prüfung gekoppelt

Übungsblätter und Lösungen, wie man ein Übungsblatt bearbeitet

Möglichkeit zum Nachfragen (eher möglich in kleineren Gruppen mit einem Studenten vorn)

Das Verhältnis zwischen Vorlesung und Übung kann man mit einer Fahrschule vergleichen. Dabei ist die Vorlesung die Theorie, und die Übung enspricht einer Fahrstunde, allerdings nur auf einem Verkehrsübungsplatz.

Seminar

Veranstaltung, in der sich eine kleine Gruppe ein Semester lang mit einem bestimmten Thema befasst. Charakteristisch ist dabei, dass die Studenten sich das Wissen hier selbst erarbeiten. Wissen basiert auf vorangehenden Vorlesungen.

meist Anmeldung und Anwesenheitsplicht, häufig überfüllt und lange Wartelisten

in vielen Studiengängen ist die Teilnahme an ganz bestimmten Seminaren entscheidend, darum sollte man sich um rechtzeitige Anmeldung bemühen

Leistungen sind meist Referate, Vorträge, Hausarbeiten oder andere Einzel- oder Gruppenarbeiten; dazu Diskussion

verschiedene Formen je nach Semester und Zielgruppe

• Proseminar: vorwiegend im Grundstudium als Training für ein Seminar oder als Rettungsanker für nicht bestandene Prüfungen. In manchen seminar-lastigen Fächern Pflichtübung. Gruppen kleiner, Übung intensiver

• Oberseminar: bezogen auf einen Lehrstuhl Vorträge über Diplomarbeiten und Projektarbeiten

• Hauptseminar: das normale Seminar im Hauptstudium, im Hauptstudium heißt Seminarschein erfolgreicher Besuch eines Hauptseminars

• Projektseminar (ist gleich Oberseminar???)

Tutorium

Zusatzveranstaltung zu einer Vorlesung bzw. Übung, oft ehrenamtlich

Vertiefung einzelner Bereiche der Vorlesung, dient zur Schließung von Verständnislücken, auch für "dumme" Fragen

in der Informatik beispielsweise die Bedienung von Computern; ein Mitarbeiter des Lehrstuhls setzt sich in der Rechnerraum und beantwortet Fragen und gibt Hilfestellung

teilweise Workshop-Charakter, etwa "Hinweise zur Erstellung von Seminararbeiten" im Vorfeld eines Seminars einmalig gegen Ende der Ferien; oft auch kurzfristig; in diesem Fall zählt die Teilnahme nicht für irgendeine Prüfung

Kolloquium

Verteidigung von Abschlussarbeiten

Praktikum

Veranstaltung, die praktische Fähigkeiten vermittelt, oft auch extern bei Firmen möglich oder sogar so vorgeschrieben, häufig in technischen oder wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen, meistens gewisse Stundenzahl verpflichtend

Beispiele: Programmierpraktikum, Bauingenieurwesen, Chemielabor etc.

Es ist gerade in technischen Studiengängen dringend zu empfehlen, mehr Praktikumsstunden abzuleisten als das Soll vorgibt. Der besseren Bezahlung wegen als Nebenjob (Werkstudent) machen.

Exkursion

Im Grunde dasselbe wie in der Schule.

Repetitorium

bedeutet soviel wie Wiederholungsstunde; wiederholt wird, was man eigentlich schon können sollte

beispielsweise vor dem ersten Semester zwei Wochen zum Thema "Mathematik in der Oberstufe"

Sonstiges

Es kommt vor, dass Veranstaltungen im Vorlesungsverzeichnis stehen, die im Grunde so nicht stattfinden. Diese heißen dann etwa „Anleitung zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten“. eine Art Lückenfüller für das Stundensoll eines Lehrstuhls


Leistungsnachweise - Klausuren, Hausarbeiten, und Co

Bisher haben wir jede Menge gelernt. Jetzt müssen wir das auch mal ausspucken. Leistungsabfrage (Formen)

Was ist denn nun anders?

-> Unterschiede zur Schule in den Lehrveranstaltungen

-> Unterschiede zur Schule in den Prüfungen

-> Unterschiede zur Schule im Lernen

-> Unterschiede zur Schule beim Lernen

(...)

Klausuren, mündliche Prüfungen, Semester- und Projektarbeiten, Scheine usw.

Mündliche Prüfungen beim Professor. Stark unterschiedlicher Fragestil. Inselspringer und Bohrmaschinen. Manche legen viel Wert auf Terminologie, andere auf grundsätzliches Verständnis, andere haben ihrer Lieblingsthemen, ohne die keiner durch die Prüfung kommt. Manche Professoren verraten zumindest einige ihrer Standardfragen während der Vorlesungen. Wer da hingeht und systematisch mitschreibt, hat manchmal schon die halbe Prüfung.

schriftliche Prüfungen: Fachschafts-Archiv.

Meistens gibt es bei der Fachschaft (in diesem Buch beschrieben???) oder auf einer versteckten Webseite Prüfungsprotokolle. Dies sind nicht die offiziellen Protokolle, sondern mehr oder weniger gute Gedächtnisprotokolle von Studenten, die das Procedere schon hinter sich haben. kein Anspruch auf Vollständigkeit. Die Palette reicht von fünf Zeilen bis hin zu zwei Schreibmaschinenseiten Text für eine mündliche Prüfung, die einmal 30 Minuten gedauert hat. Das eigentlich Interessante an diesen Protokollen aber ist: Was sind die Standardfragen, Lieblingsthemen und wie sehr geht der Prüfer ins Detail?

(Beispiel für ein Prüfungsprotokoll?)

Entsprechend sollte man die Wahl seines Prüfers anpassen, sofern das möglich ist. Manchmal freie Auswahl quer durch das Institut, manchmal werden Prüfer zugeteilt, manchmal darf man sie zumindest vorschlagen.

Studieren im Ausland

Fern der Heimat (Kapiteleinleitung)

Wohin soll es gehen?

Die Finanzierung

Austauschprogramme

ERASMUS

SOKRATES

DAAD

Uni-interne Austauschprogramme

Die Sprache (z.B. Hinweise auf deutsch- und englischsprachige Studiengänge im Ausland)

(hier sind wohl Anekdoten ob ihrer Kürze als Erfahrung besser geeignet ;) )

Danach: Rückkehr in die alte Uni (welche Regelungen sind zu beachten?)

Anerkennung von Studienleistungen

(... Wohnungsfindung? etc.? Wo gibt es Rat und Unterstützung?)

(Anekdoten)

Checkliste Auslandsstudium


Praktika

Let me do, and I will understand (Kapiteleinleitung + warum eigentlich Praktika)

Pflichtpraktikum

Praktika finden (Linkliste zu Seiten, die Praktikaverzeichnisse haben)

Praktikum auswählen (Was sollte man bei den Angeboten beachten, sollte man irgendwo vorsichtig sein?)

Die Bewerbung (Hinweis auf das Wikibook Bewerbung, wenn es hier nicht viel zu sagen gibt)

Wer bin ich als Praktikant? (Welche Rechte hat man, was sollte man machen, was sollte man nicht machen müssen)

Und das Geld? (was kann man an Bezahlung erwarten?)

Generation Praktikum? (kurze Beschreibung der Diskussion, Link zum Wikipedia-Artikel)

(Erfahrungen von Praktikanten wären auch hier nützlich)

Checkliste Praktikum

Meine Pflichten als Student

Sagt mir doch einfach, was ich tun soll (Kapiteleinleitung)

Wie stehe ich rechtlich als Student?

Versicherungen

(...)

Meine Rechte als Student