Studieren in Deutschland - Ein Basisregelwerk: Vorbereitungen
Inhaltsverzeichnis |
Der Beginn
Anfänge.. (Kapiteleinleitung)
Einführungsveranstaltungen
Zurechtfinden (Wo anfangen?)
(...)
Finanzierung
Ein Studium kostet viel Geld. Angefangen bei den allgemeinen Lebenshaltungskosten, über Konsumgüter und Dienstleistungen bis hin zu studentischem Luxus wie einem Auto. Zudem verlangen viele Hochschulen Gebühren für diverse Leistungen wie z.B. den ASTA oder ein verpflichtendes Semesterticket. Des Weiteren fallen oftmals auch Studiengebühren und Verwaltungsgebühren an. Die Studienfinanzierung sollte daher bereits im Vorfeld des Studiums bedacht werden.
Stipendien
In Deutschland noch eher unbekannt, sind Stipendien weltweit, insbesondere in den USA gang und gäbe. Die Vorteile von Stipendien liegen klar auf der Hand: der Studierende kann sich voll und ganz auf sein Studium konzentrieren, muss meist nichts mehr nebenbei verdienen und hat auch nicht den Komplettverlust seiner Investition zu fürchten, wenn das Studium abgebrochen wird. Die Stipendienlandschaft ist traditionell mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Sektor deutlich besser ausgeprägt, als beispielsweise in den Sozialwissenschaften. Der Grund hierfür ist, dass in den erstgenannten Bereichen eher Unternehmen das Stipendium ausloben, in den anderen Bereichen werden Stipendien oftmals durch Stiftungen, Ausschüsse und Kommissionen vergeben. Nichtsdestotrotz gibt es praktisch für jeden Studiengang interessante Stipendien.
BAföG
Kredite
Wohngeld
Als Student hat man meist keinen Anspruch darauf, allerdings in Fällen wie wenn man ein Kind hat, verheiratet ist (und der/die Ehepartner/in nicht studiert/gering verdienend ist) oder in einem Urlaubssemester ist.
Grund: man hat zwar als Student (meist) kein eigenes, hohes Einkommen, aber dem Grunde nach Anspruch auf BaföG (Erstausbildung, unter 30 Jahre alt), d.h. auch mit einem negativen BaföG Bescheid, der z.B. von zu hohen Ersparnissen herrühren kann hat man noch lange keinen Wohngeldanspruch.
Sollte man allerdings die Förderungshöchstdauer für BaföG überschreiten z.b. durch überschreiten der Regelstudienzeit ist es möglich Wohngeld zu beantragen. Dazu wird eine Bescheinigung des Bafög Amtes benötigt.
Arbeit neben dem Studium
Tipps zum sparsamen Leben
Nichts in der Tasche (Kapiteleinleitung - hier sollen kurze Tipps zum möglichst billigen Studieren, Essen, Leben und Wohnen stehen; Studentenrabatte, - dieses Kapitel enthält im Endeffekt selbstverständlich auch viele allgemeingültige Elemente (z.B. Seiten wie Bookcrossing) - besonders hier sind persönliche Ideen und Tipps unabdingbar! Die Konzentration und somit auch die nähere Beschreibung liegt jedoch auf Angeboten speziell für Studenten, z.B. der Hinweis auf Universitätskinos bei den Filmen. )
Studentenrabatte (bekomme ich auf, kriege ich mit.. etc.)
Generelle Tips (Hinweise auf eBay und Second Hand-Läden)
Wo bekomme ich am billigsten...
- Essen
- Möbel
- Zeitungen/Zeitschriften
- Bücher
- Musik
- Konzertkarten
- Kinokarten
- Filme
- Fachbücher
(...)
Beratung in diesem Bereich geben meist die Studentenwerke.
Wohnraum
Mehrere verschiedene Organisationsformen. Alle haben ihre Vor- und Nachteile.
Im Wohnheim
große Wohnanlagen mit kleinen Appartements oder Wohngemeinschaften mit kleinen Einzelzimmern. Das „klein“ sollte man wörtlich nehmen, Zimmer mit weniger als 10 Quadratmetern kommen schon mal vor. billiger als ortsübliche Mieten. nur Studenten um einen herum. man ist einer größeren Zahl von Leuten permanent zumindest indirekt ausgesetzt. meist vom Studentenwerk betrieben. mitunter jahrelange Wartezeiten, Zahl der Semester meist stark begrenzt, man muss sich im Laufe des Studiums auf einen Wohnplatzwechsel einstellen. praktisch ständig irgendwelche Partys. weniger gesellige Zeitgenossen fallen sofort negativ als „Wohnleichen“ auf. Standort entweder direkt am Campus oder wie häufig bei den altehrwürdigen Unis weit ab vom Schuss.
In der Wohngemeinschaft („WG“)
Eine Wohngemeinschaft bedeutet, dass mehrere unabhängige Personen in einem Haushalt auf freiwilliger Basis zusammenleben. Diese Form der Wohnraumorganisation ist vor allem in Deutschland sehr weit verbreitet.
nur was für gesellige Typen. Suche mitunter schwierig. Man muss die Leute mögen, mit denen man weite Bereiche seines Privatlebens teilt.
vielfach genannt wird das „Badproblem“. weiterhin wichtig sind guter Zusammenhalt und regelmäßige Diskussionen. problematisch wird es auch, wenn der eine gerade in höchster Feierlaune von einer bestandenen Prüfung heimkommt und der andere noch büffeln muss und seine Ruhe braucht.
die Macken mancher Untermieter. Dreck. Erfahrung, dass man Bierflaschen nicht im Eisfach kühlen sollte. Oliven statt Kartoffelchips zum Fernsehen erscheint dagegen geradezu harmlos.
Organisation: ein Hauptmieter und ein oder mehrere Untermieter, mehrere Hauptmieter in einem einzigen Mietvertrag, mehrere Hauptmieter mit eigenen Mietverträgen
Probleme gibt es aber immer dann, wenn eine WG mittendrin aufgelöst werden muss, weil beispielsweise der Hauptmieter sein Auslandssemester macht oder mit dem Studium fertig ist. Lösung: rechtzeitig Alternative suchen. Manchmal kann man die WG auch selbst fortführen, indem man den Vertrag übernimmt und ggf. neue Untermieter sucht. Steht jedoch beispielsweise schon fest, dass jemand nach seinem Auslandssemester wieder zurückkommen will, so kann man auch den Vertrag verändern und das Zimmer möbliert für ein Semester an jemand anderen untervermieten, der vielleicht gerade auf seinen Wohnheimplatz wartet.
Bei den Eltern
abfällig auch als „Hotel Mama“ bezeichnet
höchst komfortabel und ausgesprochen billig: voller Kühlschrank, leckeres Mittagessen, frische Wäsche und ein geputztes Bad und keine Miete. Nachteil: Privatsphäre ist sehr stark eingeschränkt. Eltern bleiben Eltern, Kinder bleiben Kinder. nur für Alleinstehende geeignet. Stabilität. Bietet sich vor allem an, wenn Studienort und Heimatort beieinander liegen und man ein hinreichend gutes Verhältnis zu seinen Eltern hat.
beliebt ist auch der Zugriff auf Papas Auto
Allein
eigene Wohnung, klassischer Singlehaushalt.
Vorteile: vor allem im Gegensatz zur WG kein Streitthemen wie Badnutzung oder Abwasch, keine Macken irgendwelcher Mitbewohner. ist vor allem etwas für introvertierte Typen, die dem Trubel der Studentenwelt entkommen wollen.
Nachteile: zum Teil horrende Kosten (Miete, Nebenkosten), die es zu tragen gilt. Dazu kommt, dass viele Dinge wie Wäschewaschen, Kochen etc. nicht so effizient abgewickelt werden können wie in einem Mehrpersonenhaushalt. Aufwändige Gerichte kochen ist nichts für den Singlehaushalt.
Zur „Untermiete“ bei älteren Leuten
etwa im Rahmen des Projekts „Wohnen für Hilfe“ des Studentenwerks München. in München immerhin 2 Prozent aller Studierenden. Funktioniert im Prinzip wie Untermiete, doch statt Mietzahlung gibt es Hilfe im Haushalt bei älteren Damen, die nicht mehr alleine zurechtkommen. als Faustregel gilt, dass pro Quadratmeter selbst genutztem Wohnraum eine Stunde Hilfe pro Monat geleistet wird. meistens ist die Mietersparnis ausschlaggebend, insbesondere in teuren Städten. Ein Hauch von Hotel Mama in der fremden Stadt.