Suizidprophylaxe
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[Bearbeiten] Zusammenfassung des Projekts
- Zielgruppe: Studierende und Angehörige sozialer und medizinischer Berufe.
- Lernziele: Die Leser werden systematisch mit allen wichtigen Themen vertraut gemacht, die man im helfenden Umgang mit selbsttötungsgefährdeten Menschen braucht. Sie erhalten überdies Anregungen für einschlägige Übungen zur Vorbereitung auf Gespräche mit Suizidalen.
- Buchpatenschaft / Ansprechperson: Michael Striebel
- Sind Co-Autoren gegenwärtig erwünscht? Zunächst möchte ich in Ruhe die bereits fertigen Teile in die Gliederung hineinkopieren. Erst wenn ich damit fertig bin, ist eine "MittäterInneschaft" erwünscht. Ich werde es an dieser Stelle bekannt geben, wenn es so weit ist.
Bis dahin bitte nur die Diskussionsseite benutzen.
- Richtlinien für Co-Autoren:
- Projektumfang und Abgrenzung zu anderen Wikibooks: Mir ist kein anderes Wikibook bekannt, das sich diesem Thema widmet. Lediglich in Wikipedia gibt es unsystematisch Artikel zu einzelnen Teilbereichen. Diese enthalten keine Handlungsanweisungen, was man tun kann. Wo immer möglich, soll jedoch auf diese Artikel verwiesen werden um Doppelgleisigkeiten zu vermeiden. Die derzeitige Vorlage für dieses Buch liegt bei 47 DIN A4 Seiten. Ein ähnliches Projekt, aber mit deutlich geringerem Umfang macht Nervenärzte-Online. Dort werden offensichtlich verschiedene Einzelartikel von Wikipedia benutzt. Es fehlen dort jedoch die Handlungsansätze.
- Themenbeschreibung: Siehe Inhaltsverzeichnis
- Aufbau des Buches: Siehe Inhaltsverzeichnis. Das Buch wurde von 1975 bis 2007 als Unterrichtsskriptum an der Akademie für Sozialarbeit Vorarlberg benutzt.
Mit Suizidalen umgehen lernen
Krisenintervention bei Suizidalen
[Bearbeiten] Das Umfeld der Selbsttötung
Wenn man sich dem Thema Suizid (Wortbedeutung und Kurzüberblick in Wikipedia) zum ersten Mal beruflich annähert, ist es wichtig, sich ein umfassendes Bild von dieser menschlichen Verhaltensweise zu machen. Um Suizid (= Selbsttötung) nicht als isoliertes Phänomen zu verstehen, sollte man einerseits die Kulturen, in denen die Selbsttötungen stattfinden kennen und andererseits die Verbindungen zu verwandten Bereichen der klinischen Psychologie, der Psychiatrie und der Sozialen Arbeit sehen.
[Bearbeiten] Das kulturelle Umfeld
[Bearbeiten] Historisches
- Selbsttötung hat es in fast allen Kulturen zu fast allen Zeiten gegeben. Die Gründe, die dazu führten und die Art wie mit Selbsttötung umgegangen wurde, waren allerdings sehr unterschiedlich.
- Umgang mit Suizidalen (ausgewählte Beispiele aus der Geschichte)
- In Salzburg wurde zur Zeit Mozarts ein Mensch, der sich umgebracht hatte, mit den Füßen an einen Pferdewagen gebunden und mit dem Gesicht nach unten aus der Stadt geschleift.
- Lord Byron macht sich in einem der Vorworte zu Don Juan darüber lustig, dass der Suizid eines Adeligen anders bewertet wird, als der eines gewöhnlichen Menschen. Er schreibt über den Marquis von Londonderry, der sich 1822 das Leben nahm: "Über seine Todesart braucht wenig gesagt zu werden. Nur so viel: hätte ein unglücklicher Radikaler, zum Beispiel Waddington oder Watson, sich den Hals abgeschnitten, man hätte ihn eingescharrt mit üblichem Zubehör, Pfahl und Hammer. Aber der Minister war ein eleganter Mondsüchtiger, ein empfindsamer Selbstvernichter - er schnitt sich bloß die 'Carotidialarterie' durch ..., und siehe da! - das Schaugepränge und die Abtei und 'Bangeheulte Schmerzenslaute' in den Tagesblättern und der Totenbeschauer mit seiner Eulogie über dem blutenden Leichnam des Verstorbenen ... und die widerwärtige ruchlose Salbaderei entarteter und verschworener Feinde alles dessen, was ehrlich und ehrenswert ist!" (Byron 1977, S. 223f)
- Es gab in Mitteleuropa bis ins 20. Jahrhundert "Suizidvorschriften", meist ungeschriebene, aber jedem bekannte Erwartungshaltungen, unter welchen Bedingungen man sich umzubringen hatte. In der K. u. K. Armee war es z.B. üblich, dass sich ein Brückenbauer, dessen Bauwerk (mit Todesfolge für Andere) eingestürzt ist, das Leben nehmen musste. Gleiches galt bei uneinbringlichen Schulden und anderen "Vergehen", bei denen ein Offizier seine eigene Ehre oder die des Kaisers verwirkt hatte.
- "Suizidvorschriften" gab und gibt es auch in anderen Kulturen (z.B. Seppuku von Samurais). Heute handelt es sich oft "nur noch" um verinnerlichte Verhaltensanweisungen, die früheren offenen kulturellen Regeln entsprechen. Die genannten Gründe für diese Verhaltensweisen sind fast immer der Verlust der Ehre bzw. der "Gesichtsverlust". Wegen der noch zu besprechenden Ähnlichkeiten zwischen suizidalem Verhalten und Fremdtötung sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass es auch Kulturen gibt, in denen an Stelle von Selbsttötungen Fremdtötungen, sog. "Ehrenmorde" praktiziert werden.
- Zeitlich gehäuftes Auftreten von Suiziden (Auswahl)
- Laut einiger (nicht aller) Quellen, soll es nach der Veröffentlichung des Romans Die Leiden des jungen Werther von J.W. von Goethe so viele Suizide gegeben haben, dass das Buch zeitweise verboten werden musste.
- In den 1920er Jahren wurden die Lieder Trauriger Sonntag bzw. Einsamer Sonntag verboten, weil sich so viele Menschen deswegen umbrachten. Der gleichnamige Film gibt übrigens die Atmosphäre wieder, die Suizide wahrscheinlicher macht.
- In kleinerem Umfang kommt gehäufte Selbsttötung immer wieder vor (z.B. September 1991: vier junge Erwachsene bringen sich innerhalb von 10 Tagen in Hörbranz, Vorarlberg um). Es darf vermutet werden, dass gerade für diese Häufungen die Qualität der Berichterstattung in den Medien mit entscheidend ist.
- Massensuizide
Es gibt immer wieder Massenselbsttötungen. Dabei kommen in der Regel individuelle Einstellungen und massenpsychologische Phänomene zusammen. Es gibt immer wieder Hinweise darauf, dass ein Teil der Massensuizide in Wirklichkeit Fremdtötungen waren.
[Bearbeiten] Aktuelle globale Suizidtendenzen
- Globale Selbsttötung ist eine Analogie zur individuellen Selbsttötung. Sie geht insofern weiter als der einzelne- oder der Massensuizid, als sie den Tod der ganzen Menschheit oder großer Teile davon zum Inhalt hat.
- Auch wenn möglicherweise kein direkter Zusammenhang zwischen den nachfolgend genannten Tendenzen und der individuellen Entwicklung zu einem Suizid besteht, ist es wichtig diese Tendenzen zu kennen und seine eigene Einstellung dazu reflektiert zu haben. Suizidale (und übrigens auch Hedonisten) benutzen sie bisweilen als Rechtfertigung für ihr Vorhaben: Das hat doch sowieso alles keinen Sinn mehr! Die Welt geht ohnehin unter. Die Chinesen überrennen sowieso alles. usw.
- Es wurde während des Kalten Krieges aufgebaut und ist im wesentlichen noch immer vorhanden. Es ist weiterhin nicht auszuschließen, dass Fehlreaktionen zum Einsatz atomarer Waffen mit verheerender Wirkung führen können.
- Umweltzerstörung (Ökozid)
- Der derzeitige Umgang der Weltbevölkerung mit den Ressourcen der Erde führt - wenn es zu keiner Änderung kommt - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dazu, dass die Erde für Menschen unbewohnbar wird. Die bisherigen Versuche, dieses globale ökologische Ungleichgewicht wieder auszugleichen (z.B. das Kyoto-Protokoll), sind bis jetzt nicht erfolgreich.
- Aufbau eines weltweiten Konfliktpotentials durch zunehmendes Nord-Süd-Gefälle
- Die Unterschiede zwischen den armen und reichen Ländern der Erde wachsen bereits seit Jahrzehnten. Aus diesen massiven sozioökonomischen Ungleichheiten erwachsen (neben massiven Migrationsbewegungen) Konfliktpotentiale, die zu großregionalen militärischen Verteilungskonflikten führen können. In kleinerem Umfang sind solche Konflikte um Rohstoffe, Wasser, Siedlungsraum und fruchtbares Land bereits relativ häufig.
[Bearbeiten] Suizid in Philosophie und Theologie
- Suizidhandlungen wurden im Laufe der europäischen Geistesgeschichte immer wieder unterschiedlich bewertet. Die meisten Bewertungen waren Vorschriften oder Gebote, die den Suizid ablehnten oder schlicht verboten haben. Dies macht die viel selteneren Befürwortungen von Suizid (gerade auch für Suizidgefährdete, sofern sie sich überhaupt mit so etwas beschäftigen) umso interessanter. Im Folgenden werden einige willkürlich gewählte unterschiedliche Standpunkte kurz zusammengefasst:
- Einige römische Philosophen z.B. Seneca haben den Suizid als würdigen, weil selbst gewählten Abschied aus dem Leben befürwortet. Seneca selbst musste sich allerdings umbringen. Ausführliche Zitate
- Bemerkenswert sind Schilderungen von Suiziden bereits in frühen Werken z.B. das Erhängen des Judas (Mt 27, 3ff)
- Der Kirchenlehrer Augustinus von Hippo war der Meinung, dass Selbsttötung nicht erlaubt sei. Das 5. Gebot (Ex 20, 13) gelte auch gegenüber sich selbst.
- Im Spätbarock gab es einem deutschen Fürstentum, in dem die Selbsttötung (wie damals allgemein üblich) verboten war, die Ausnahme, dass man den Regenten um Erlaubnis zum Suizid bitten konnte. Wurde die Bitte genehmigt, durfte man sich legal umbringen.
- Bekannte Befürworter des Suizid im 20. Jahrhundert waren Carl Amery und Jean-Paul Sartre. Sie sahen den Freitod als letzten selbstbestimmten Akt des Menschen an, in dem er seine individuelle Freiheit verwirkliche. In der Fachsprache wären diese Suizide als Bilanzsuizide einzustufen.
- Demgegenüber betonen Suizidforscher, dass die ganz überwiegende Mehrheit der Menschen, mit denen psychosoziale Helfer zu tun haben, sich weder frei fühlen noch frei sind. Viel mehr fühlen sie sich von der (scheinbaren oder tatsächlichen) Ausweglosigkeit ihrer Lebensumstände getrieben. "Selbstmord ist nicht die letzte Freiheit, sondern im doppelten und damit schlimmsten Sinne des Wortes die letzte Unfreiheit des Menschen " (Ringel 1987, zit. nach Wissen 1994)
- Seit Beginn des 20. Jahrhunderts setzt sich im Zuge der Verbreitung von Sigmund Freuds Gedankengut allmählich eine Meinungsänderung durch. Suizidale werden nicht mehr als Sünder oder Rechtsbrecher betrachtet, sondern als Kranke eingestuft. Diese Meinung ist auch heute noch vorherrschend und hat die Gesetzgebung vieler Staaten beeinflusst. Übersicht über die Gesetzgebung bzgl. Suizid. Auf dieser geänderten Auffassung basiert im Wesentlichen auch die Forderung nach Hilfestellung durch Fachleute bzw. ein etwaiges Belangen von Fachleuten wegen unterlassener Hilfeleistung.
- Diese Auffassungsänderung lässt sich am Verhalten der großen Kirchen bei Bestattungsriten nachvollziehen. In Süddeutschland und Westösterreich zumindest wurden noch in den späten 1950er Jahren Suizidale (bzw. deren Angehörige) diskriminiert: z.B. keine öffentliche Beerdigung oder keine Beerdigung durch den Ortspfarrer. Heute erhalten Suizidale die gleichen Sterberituale wie andere Verstorbene auch.
- Weitere weltanschauliche Standpunkte
[Bearbeiten] Die Verdrängung des realen Todes aus unserer Alltagskultur
[[[Derzeitiger Stand der Bearbeitung]]]
- Umgang mit alten Menschen
- direkte Abwertung des Alters
- indirekte Abwertung des Alters durch Verherrlichung der Jugend
- Umgang mit Sterbenden
- Tod im Krankenhaus
- Gegentendenz: Hospizbewegung
[Bearbeiten] Der Kontrast: Der ständig zunehmende medial vermittelte Tod
- Tod in den Massenmedien
- Berichterstattung
in den Nachrichten, im TV; Film- und Videoproduktion (z.B. Horrorfilme)
- Lieder über Suizid
gibt es grundsätzlich in allen Stilrichtungen. Die Jugendkultur hat in den für sie typischen Ausdrucksformen auch solche depressiver Art. Manche behandeln das Thema Suizid direkt. Ein paar Bei-spiele :
- Gruppe INXS: der Hit (1994) Suicide Blonde (Suizidales Mädchen mit blondem Haar)
- Name einer US-Rockgruppe: Suicidal Tendencies
- Morak: Suizid
- The Smith: Asleep
- The Doors: The End
- darstellende Kunst: viele Karikaturen
- Witze usw.
[Bearbeiten] Der gegenwärtige Tod in früheren Kulturen
- z.B. Totentänze im ausgehenden Mittelalter
- Barockzeit
[Bearbeiten] Selbsterfahrung
- Meine eigene Einstellung zum Suizid
- Habe ich im Beruf oder privat schon einmal erlebt, dass ein Mensch, den ich kannte, sich umgebracht hat? Was habe ich gedacht, gefühlt oder getan?
- Wie geht es mir, wenn ich erfahre, dass ein Mensch, den ich kenne, sich umbringen will?
- Wie möchte ich sterben, wenn ich es mir aussuchen könnte
[Bearbeiten] Das psychosoziale Umfeld
[Bearbeiten] Die häufigsten Störungen
- Depression
- auf der Gefühlsebene: Trauer statt Wut
- auf der kognitiven Ebene: die "schwarze Brille"
- auf der Handlungsebene: gelernte Hilflosigkeit
- Übermäßige Abhängigkeiten (Sucht)
- Rauchen
Pro Jahr sterben in den Industriestaaten 1,8 Mio Menschen an den Folgen des Rauchens . Weltweit 500 Mio Menschen, die 1999 rauchen, werden vorzeitig sterben. Wenn die gegenwärtigen Trends anhalten, könnten es im Jahr 2010 10 Mio Menschen jährlich sein. Jährlich sterben in Österreich 13.000 Menschen an den Folgen des Zigarettenkonsums.
- 1993 entfielen 7% aller Invaliditätspensionen auf Folgen des Alkoholismus
1999 wurden 18,3% der ÖsterreicherInnen als alkoholkrank oder –gefährdet eingeschätzt.
- Suizid
und deren Gemeinsamkeiten:
- die Sinnkrise und ?
[Bearbeiten] Die Notausstiege
- Mord
- Suizid
- Verrückt werden
Erklärung der Zusammenhänge durch das 4-Felder-Schema der Grundüberzeugungen über sich selbst und andere Menschen und den dazugehörigen typischen Problemlösungsmustern nach der Transaktionsanalyse .
Die anderen Menschen sind o.k. nicht o.k. Ich bin o.k. 1. Grundposition: sachliche Problemlösung 3. Grundposition: den anderen los-werden (im Extremfall Mord)
Ich bin nicht o.k. 2. Grundposition: Ich bin selbst schuld (im Extremfall Suizid) 4. Grundposition: Alles ist sinnlos (im Extremfall: psychogenes „Ver-rückt“-werden
Kritisch anzumerken ist, dass die „Lebensmittel“ des Menschen nicht ausschließlich in den Beziehungen zu sich selbst und anderen Menschen bestehen müssen. Siehe dazu 4.1.1 (die vier Bereiche, in denen sich Sinn verwirklicht). Da nicht wenige Menschen öfters zwischen der 2. und 3. Grundposition wechseln, wird verständlich, wieso Mord und Selbstmord so häu-fig gemeinsam vorkommen. Viele Suizidale überlegen bis zuletzt, ob sie sich, den/die ande-ren oder alle umbringen sollen. Vgl. dazu auch die Bedeutung der Aggressionsrichtungen (2.1.2).
Selbsterfahrung: Unter welchen (extremen) Bedingungen könnte ich mir vorstellen, dass ich einen dieser Not-ausstiege benützen würde? Welchen? Kenne ich das dazugehörige Problemlösungsmuster auch aus andern eigenen Handlungen?
[Bearbeiten] Vereinsamung als Problem
Unterscheide
- selbst gewählte Einsamkeit als bewusster, meist zeitlich befristeter Rückzug
- unfreiwillige Einsamkeit z.B. wegen der Unfähigkeit, Beziehungen zu gestalten und/oder wegen des zahlenmäßigen Rückgangs der Beziehungen im Alter.
- Diese Art von Einsamkeit ist wahrscheinlich auch eine Spätfolge des starken individualistischen Menschenbildes in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts (zB alleine wohnen wollen, Kleinfamilie, unvollständige Familien).
- Unfreiwillige Einsamkeit verschärft viele andere Problemlagen.
[Bearbeiten] Problembeschreibung, Diagnostik und Ursachen
2.1 Beschreibung
2.1.1 Die jedem Menschen innewohnende Tendenz zu leben und zu sterben
2.1.2 Vier häufige Themen in Gesprächen mit Suizidalen
2.1.3 Problembeschreibung nach Orbach
2.1.4 Schuldzuschreibungen bei Suizidalen
2.1.5 Kenntnisse über den Verlauf von Krisen
2.1.6 Statistik
2.1.7 Suizidankündigungen
2.2 Exkurs: Das Aggressionskontinuum
2.3 Ursachen
2.3.1 Risikogruppen
2.3.2 Besonderheiten bei Kindern und Jugendlichen
2.3.3 Spezielle Hypothesen einzelner Therapierichtungen
2.3.4 Exkurs: Sinn
2.4 Spezielle Diagnostik
2.4.1 Das präsuizidale Syndrom nach RINGEL (1974)
2.4.2 Grundentscheidungen von Suizidalen nach GOULDING
2.4.3 Übungen: Erkennen und Einschätzen von Gefährdungen
[Bearbeiten] Verlauf
3.1 Typische Phasen einer suizidalen Entwicklung
3.2 Folgen nicht grundlegend behandelter Suizidalität
[Bearbeiten] Suizidprophylaxe im engeren Sinne
4.1 Primäre Prophylaxe: Gestaltung einer lebenswerten Welt
4.1.1 Die Mikroebene: Bausteine einer Selbst- und Fremderziehung, die Suizidrisiko mindern
4.1.2 Die Mesoebene
4.1.3 Die Makroebene
4.2 Sekundäre Prophylaxe: Der Umgang mit Gefährdeten und ihren Angehörigen
4.2.1 Die Krisenintervention
4.2.2 Beratung von Angehörigen und Helfenden
4.2.3 Zusammenfassung: Allgemeine Grundsätze der Krisenintervention
4.2.4 Indikationen zur stationären Einweisung
4.2.5 Der langfristige Umgang mit Suizidalen
4.3 Tertiäre Prophylaxe: das Gespräch nach dem Suizidversuch
4.4 Nacharbeit: Der Umgang mit den Zurückgebliebenen
4.4.1 Beachtung von Trauerphasen nach SPIEGEL)
4.4.2 Umgang mit Selbst- und Fremdzuschreibungen von Schuld
4.4.3 Reflexion der Modellwirkung des Suizidalen
4.5 Ressourcensysteme
4.5.1 Adressen von Beratungsstellen, TherapeutInnen, Notrufen usw.
4.5.2 Adressen von Fachleuten, die Suizidschulungen durchführen können
4.5.3 Flugblätter, Broschüren usw.
[Bearbeiten] Juristische Probleme
5.1 Haftungsfragen
5.2 Zwangsanhaltung von Suizidalen in der Psychiatrie
[Bearbeiten] Forschung
6.1 Probleme der Suizidforschung allgemein
6.1.1 Ethische Bedenken
6.1.2 Relevanz von Statistiken
6.1.3 Dunkelziffern
6.2 Forschungsprobleme in der eigenen Region
[Bearbeiten] Anhang
7.1 Quellennachweise
7.1.1 Literatur
7.1.2 Filme
7.1.3 Internet
7.2 Merkblätter
7.2.1 Therapie und Umgang mit Suizidpatienten
7.2.2 Zur umfassenden Strategie in der Prävention
7.2.3 Leitfaden für die Berichterstattung über Suizide in den Medien
[Bearbeiten] Referenzen