Unwirksam: Aktuelles
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[Bearbeiten] 12.9.09 Memantine bringt nichts beim Alzheimer
Nach der Auffassung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (
IQWiG) ist der Nutzen von
Memantine für Alzheimer-Patienten nicht belegt und eine Erstattung durch die gesetzlichen Kassen nicht gerechtfertigt. siehe http://www.welt.de/news/article4514161/Alzheimermittel-Herber-Rueckschlag-fuer-Frankfurter-Pharmakonzern-Merz.html
[Bearbeiten] 19.10.2008 Zweitmeinungsverfahren bei Arzneimitteln für die Behandlung von schweren Erkrankungen mit hohen Therapiekosten
Der Gemeinsame Bundesausschuss
G-Ba hat ein Zweitmeinungsverfahren bei Arzneimitteln für die Behandlung von schweren Erkrankungen mit hohen Therapiekosten beschlossen.
Es muß vor der Verordnung die Meinung eines spezialisierten Kollegen eingeholt werden.
Die Regelung gilt zunächst nur für die pulmonal arterielle Hypertonie.
- betroffene Wirkstoffe
- Bosentan,
- Iloprost zur Inhalation,
- Sildenafil
- Sitaxentan.
Zitat: Man kann dieses Verfahren als Bürokratie einstufen. Man kann es aber auch als Mittel der Qualitätssicherung betrachten Rainer Hess, Vorsitzende des G-BA
siehe http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34073
[Bearbeiten] 21.10.2008 35 % der krebskranken Kinder erhalten zusätzlich eine komplementäre (=nichtschulmedizinische) Behandlung
In einer Studie von Alfred Längler, Leitender Arzt der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin am Gemeinschafskrankenhaus Herdecke, und Mitautoren des Deutschen Kinderkrebsregisters an der Universität Mainz wurde der Anteil der krebskranken Kinder in der BRD abgeschätzt, die zusätzlich zur anerkannten-schulmedizinischen Behandlung eine wahrscheinlich unwirksame komplementäre und alternative Thrapie bekommen. Die Zahl liegt mit 35 % erstaunlich hoch. European Journal of Cancer (2008; 44: 2233-2240).
Die am häufigsten angewandten unwirksamen Verfahren sind Homöpathika und anthroposophische Medikamente wie die Misteltherapie.
Siehe auch http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34102
[Bearbeiten] Statistik der Arzneimittelausgaben im Ländervergleich 1999 und 2006
Land Euro / Kopf
1999 2006
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Irland 122
Griechenland 174
Polen 197
Niederlande 208 321
Dänemark 211 240
Spanien 232 313
GB 250 183
Italien 252
Frankreich 254 506
Schweden 264
Österreich 303 343
BRD 349 427
Belgien 377
Schweiz 485
1999Quelle: Rosian/Vogler. 2002. S.231 2006Quelle: Die Zeit und SFK
Welche Schlußfolgerungen kann aus diesen Werten ziehen:
- 1.Die Werte sind nicht plausibel. Es ist nicht glaubhaft das Frankreich innerhalb von 7 Jahren von 254 auf 506 Euro ansteigt.
- 2.Einige Länder geben unsinnig viel Geld für Arzneimittel aus. Wenn man zB Dänemark mit der BRD vergleicht, dann wird in der BRD viel mehr ausgegeben. Dabei ist die Lebenserwartung und die Krankheitsrate in Dänemark eher besser als in der BRD. Daraus kann man folgern, daß in der BRD noch viel Geld für unwirksames ausgegeben wird.