Unwirksam: Krebs

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Mistel ist Mist in der Krebstherapie

Einleitung[Bearbeiten]

Die Überprüfung der Wirksamkeit bei einer Krebserkrankung ist ziemlich einfach. Man muß nur die Sterblichkeit in der behandelten Gruppe mit der unbehandelten Gruppe vergleichen, denn Krebserkrankungen führen unbehandelt oft zum Tode des betroffenen Patienten. Was so einfach klingt ist im Detail dann doch oft ziemlich schwierig.

Manchmal wird noch um die Ethik solcher Vergleichsstudien diskutiert, obwohl man aus ethischen Gründen die Argumentation gerade umkehren muß: Die Untersuchungsmethodik muß gewählt werden, die am sichersten und schnellsten die Wirksamkeit einer Substanz nachweist. So erreicht man, daß nur eine kleine Zahl von Patienten dem unwirksameren Behandlungsverfahren unterworfen werden.

Der Plazeboeffekt und die Spontanheilungen sind in der Krebstherapie zwar auch vorhanden, sind aber eher ein geringer verfälschender Einflußfaktor.

Das Beispiel der Misteltherapie zeigt allerdings, wie lange sich auch in der vermeintlich einfach überprüfbaren Krebstherapie eine wahrscheinlich unwirksame Substanz halten kann, obwohl sie nie einen sauberen Wirknachweis vorlegen konnte.

Zitat rho

Mistel ist Mist

Tabelle[Bearbeiten]

unwirksame Krebstherapiesysteme[Bearbeiten]

  • Aquatilis Therapie
  • Clustermedizin
  • Geistheilen
  • Germanische Neue Medizin nach Ryke Geerd Hamer
  • Krebsdiät
  • Metamedizin
  • Pap-Imi Therapie
  • Synergetik-Therapie
  • 10 Wege Therapie nach Seeger
  • Metabolic Assessment Program nach Taylor
  • 3E-Programm nach Hirneise

Einzelne unwirksame Stoffe[Bearbeiten]

  • 714-X
  • Amygdalin (sogenanntes Vitamin B17)
  • Bikarbonat-Therapie nach Simoncini
  • Cancell
  • Carnivora siehe unten
  • DiBella Methode
  • Dichloracetat DCA
  • Flor Essence (Essiac)
  • Galavit siehe unten
  • Govallo Therapie
  • Jomol
  • Krebiozen
  • Misteltherapie mit Mistellektinen (Anthroposophische Medizin)
  • NeyTumorin
  • Ukrain siehe unten
  • Vitamintherapie zb Vitamin C

Eine Vitamintherapie mit hochdosiertem Vitamin C zum Beispiel per Infusion oder oral hat an sehr vielen Patienten geholfen, diese leben heute noch nach mehreren Jahren, ich denke was Prof.Linus Pauling wissenschaftlich recherchiert hat sollte man nicht einfach als nutzlos hinstellen, denn dieses ist reden nach dem Mund der Pharma-Riesen.

Carnivora Dionaea muscipula  Venusfliegenfalle[Bearbeiten]

Zitat, Dr. Keller, Nordhalben

In 1973, more than thirty years ago, 
I discovered why Carnivora is such an effective dietary supplement for the immune system.   
As you know, this plant is an expert at trapping its own meals 
through a sensitive biological response process.   
When a fly or other small insect touches the delicate hairs of the plant's "mouth," 
it causes the mouth to close quickly, 
trapping the insect inside the plant.   
The juicy liquids inside the plant's mouth are capable of 
digesting animal and vegetable materials.   
Interestingly, they do not, however, digest the plant itself.   
From this observation, I concluded 
that the Venus Flytrap plant must have an advanced immune system 
capable of distinguishing between harmful intruder organisms and its own materials. 

Carnivora wird aus der fleischfressenden Pflanze  Venusfliegenfalle hergestellt. Der deutsche Arzt Dr. Helmut Keller hat diese Therapie vor allem propagiert und vermarktet das Präparat weiterhin von Kanada aus. Im Jahr 1983 wurde die Therapie in der Bundesrepublik Deutschland vom Bundesgesundheitsamt verboten, da schwere Nebenwirkungen bei den behandelten Patienten aufgetreten waren. Die Patienten zahlten teilweise mehrere Tausend DM für die Therapie, die mit großer Wahrscheinlichkeit unwirksam ist. Die banale Logik die hinter der Therapie steht, ist folgende: Eine fleischfressende Pflanze ist gut in der Krebstherapie, um das wuchernde Fleisch aufzufressen. So einfach ist die erfolgreiche Krebsbehandlung leider nicht.

Links[Bearbeiten]

Galavit[Bearbeiten]

Galavit

Galavit ist der Handelsname eines umstrittenen Arzneimittels der russischen Herstellerfirma Medicor gegen Krebs, dessen Wirkstoff ein Derivat des  Phthalazins (Amino-Tetrahydrophthalazin-Natriumsalz) ist. Es ist offenbar chemisch eng mit  Luminol verwandt.

Aufgrund eines unterstellten stimulierenden Effekts auf das Immunsystem soll es gegen Krebszellen wirksam sein. Ein unabhängiger Wirksamkeitsnachweis bei Krebs fehlt, das gleiche gilt für die pharmakologischen Eigenschaften, insbesondere die Unbedenklichkeit, über die wenig bekannt ist.[1] Dennoch wird es gelegentlich als Wundermittel für Schwersterkrankte ins Gespräch gebracht und angeboten. Es soll in Russland angeblich Kosmonauten zu therapeutischen Zwecken verabreicht worden sein. Der russische Raumfahrtmediziner Igor Gontscharov (Leiter der medizinischen Betreuung der Kosmonauten in Baikonur) schloss jedoch die Verwendung in der Vergangenheit und Gegenwart am Boden oder in der Raumfahrt aus.

Kritik an Galavit[Bearbeiten]

Galavit hat in Deutschland keine Zulassung als Arzneimittel, wird daher gelegentlich von interessierten Verbrauchern aus dem Ausland (Russland oder der Schweiz) importiert. Ärzte, die in Deutschland gewerbsmäßig oder regelmäßig Galavit zur Therapie anbieten, müssen mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Das  Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte äußerte sich ablehnend zu Galavit. [2] Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft und die  Deutsche Krebsgesellschaft[3] sprachen sich ebenfalls gegen Galavit aus, ebenso wie die schweizerische Studiengruppe für komplementäre und alternative Methoden bei Krebs.[1]

Eine Gruppe von Personen, darunter auch ein Arzt, die das Präparat zu weit überteuerten Preisen an Krebskranke verkauft und in einer Privatklinik in Bad Karlshafen an größtenteils mittlerweile verstorbene Patienten verabreicht hatten, wurde 2007 vor dem Landgericht Kassel angeklagt. Am 15. Juli 2008 wurden drei Beteiligte vom Kasseler Landgericht zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.[4]

Siehe auch:  Ukrain

Quellen[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Schweizerische Studiengruppe für komplementäre und alternative Methoden bei Krebs: Galavit «Krebsimmuntherapie». Dokumentation Nr. 01/03 (PDF, 142 KB)
  2. BfArM warnt vor Galavit und Ukrain
  3. Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft: Zur Anwendung des Präparates „Galavit“ in der Krebstherapie. Dtsch Arztebl 2001; 98(15): A-1016 / B-864 / C-812
  4. K. Zinkant: Böses Spiel mit Todgeweihten. ZEIT online, 15.7.2008

Weblinks[Bearbeiten]

Recancostat[Bearbeiten]

Recancostat ® ist ein umstrittenes, wahrscheinlich unwirksames Kombinationspräparat des schweizer pharmazeutischen Unternehmens clear vision in Herisau, das als Mittel gegen Krebs entwickelt und vermarktet wird und in Deutschland als Fertigarzneimittel keine Zulassung hat. Es ist jedoch in der Schweiz im Kanton Appenzell zugelassen.

Recancostat wurde durch die Behandlung des Mädchens Verena Schnier bekannt, das an einem  Neuroblastom erkrankt war und durch dieses Mittel geheilt worden sein soll.

Recancostat ist apothekenpflichtig und nicht erstattungsfähig.[1]

Inhaltsstoffe[Bearbeiten]

Recancostat ist ein Kombinationspräparat das häufig in zwei getrennten Tabletten angeboten wird. Es enthält reduziertes  Glutathion (ein Tripeptid) und zusätzlich L- Cystein als Stabilisator. Des weiteren enthält das Mittel eine Mischung aus  Anthocyanen pflanzlicher Herkunft, die als Recyclin bezeichnet werden und eine zytostatische Wirkung haben sollen.

Reduziertes Glutathion gilt als so genannter Radikalfänger und soll oxidativem Stress vorbeugen. In Tumorzellen soll dadurch eine  Apoptose (programmierter Zelltod) ausgelöst werden können.

Indikation[Bearbeiten]

Der Hersteller gibt als Indikation einen Glutathionmangel an. De facto wird es jedoch zur Behandlung von Krebserkrankungen (meist begleitend zu einer anderen Therapie) eingesetzt.

Studienlage / Wirksamkeit[Bearbeiten]

Eine Wirksamkeit bei Krebs konnte nicht zweifelsfrei erwiesen werden. Eine Studie aus Deutschland an 16 mit Krebs erkrankten Kindern zeigte keine Heilerfolge.[2]

1996 äußerte sich die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft kritisch zu Recancostat. In präklinischen in-vitro-Studien konnte ein Effekt auf Tumorzellen nachgewiesenen werden.

Literatur[Bearbeiten]

  • Garcia-Giralt E, Studie über die Wirkung von GSH, L-Cystein und Anthocyanen (Recancostat® Comp.) bei metastatischem kolorektalem Karzinom mit relativer Mangelernährung, Seventh international Congress on Anti-Cancer Treatment, 3.-6.02.1997 (nicht veröffentlicht)
  • Büschel G, Kaiser G, Gallmeier WM: Recancostat Comp. - Ein neues Krebsmittel? Münch Med Wschr 1997, 139(15):237-40
  • Chernyshov VP, Up-regulation of interferon-gamma production by reduced glutathione, anthocyane and L-cysteine treatment in children with allergic asthma and recurrent respiratory diseases. Russ J Immunol. 2002 Apr;7(1):48-56
  1. http://www.arzneimittel-und-recht.de/04_rechtsprechung/l4kr44-01_15.02.2005.htm
  2. *Bode U, Recancostat compositum therapy does not prevent tumor progression in young cancer patients. Klin Padiatr. 1999 Jul-Aug;211(4):353-5

Weblinks[Bearbeiten]

Ukrain[Bearbeiten]

Ukrain ist der Handelsname eines umstrittenen Krebsarzneimittels, dessen halbsynthetischer Wirkstoff aus  Alkaloiden von  Schöllkraut (Chelidonium majus) und  Thiotepa hergestellt wird.

Der Name bezieht sich nach Angabe des Herstellers, der Wiener Firma Nowicky Pharma, auf das Geburtsland des Erfinders, des Chemikers Wassil Jaroslaw Nowicky. Es handelt sich um einen Schöllkrautextrakt, der verschiedene Alkaloide enthält. Bei der Zubereitung wird angeblich auch das Zytostatikum Thiotepa zugefügt, jedoch chemisch verändert.

Inhaltsstoffe[Bearbeiten]

Ukrain wurde angeblich 1978 entwickelt und seither in Wien und in den Niederlanden hergestellt. Nowicky Pharma macht keine Angaben über die genauen Inhaltsstoffe und den Herstellungsprozess; ob standardisierte Extrakte eingesetzt werden, ist nicht bekannt. Eine Studie der Universitätsklinik in Tübingen (Deutschland) hat folgende Alkaloide des Schöllkrauts (Chelidonium majus) als Hauptbestandteile des Ukrain beschrieben: Chelidonin, Sanguinarin, Chelerythrin, Protopin und Allocryptopin.

Wirkung[Bearbeiten]

Zahlreiche Laborstudien an Zellkulturen schreiben dem Ukrain, insbesondere dem Chelidonin, zytostatische Wirkungen zu. So wird es als Auslöser der  Apoptose beschrieben.[1] In anderen Quellen werden auch immunomodulatorische und anti-angiogenetische (Angiogenese) Wirkungsmechanismen, bei insgesamt guter Verträglichkeit, beschrieben.[2] Arbeiten mit Versuchstieren und Fallberichte am Menschen sind ebenfalls mehrheitlich positiv. Es gibt jedoch nur wenige, zudem methodisch fragwürdige prospektiv-randomisierte Studien. Besondere Bedeutung erhielt eine an der Universität Ulm durchgeführte Studie an insgesamt 90 Patienten, in der die mit Ukrain und einem Zytostatikum behandelten Patienten nahezu doppelt so lange überlebten als jene, die nur das Zytostatikum erhalten hatten.[3] Die Autoren einer aktuellen britischen Literaturübersicht (2005) halten die bisherigen Wirkungsnachweise für unzureichend und sprechen sich gegen die Anwendung aus [4].

Anwendung[Bearbeiten]

Ukrain wird intravenös injiziert. Mögliche Nebenwirkungen sind Fieber und möglicherweise Leberentzündung (Hepatitis), da diese Erkrankung nach Einnahme anderer Schöllkrautpräparate beschrieben wurde.

Status[Bearbeiten]

Ukrain ist angeblich in Weißrussland als Medikament zugelassen (unbestätigt).[5] Seit 2003 ist es in den USA [6] (unter seiner chemischen Bezeichnung 5,5',5"-[Phosphinothioylidyne-tris(imino-2,1-ethanediyl)]tris[5-methylchelidoninium]trihydroide hexahydrochloride) und seit 2004 in Australien[7] als Orphan-Arzneimittel bei Pankreastumoren registriert. Vom österreichischen Gesundheitsministerium wurde die Marktzulassung als Arzneimittel wegen unzureichender Unterlagen und fehlender Wirksamkeitsnachweise abgelehnt. Auf dem grauen Arzneimittelmarkt betragen die Behandlungskosten ca. 3.000 Euro/Woche.[8][9] Die Kosten werden von den Krankenkassen nicht übernommen. Auch Beamte erhalten keine Beihilfe bei der Behandlung mit Ukrain.[10] Die Studiengruppe Methoden mit unbewiesener Wirksamkeit in der Onkologie der Schweizerischen Krebsliga schrieb 1995, dass keine Beweise für die Wirksamkeit von Ukrain gegen Krebs vorlägen. Von der Anwendung in der Krebstherapie rät die Gruppe ab. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft [11], die Deutsche Krebsgesellschaft e.V., und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte [12] kamen 2001 zum gleichen Ergebnis.

Eine ziemlich umfassende Beschreibung veröffentlichte im Jahr 2006 die Schweizerische Studiengruppe für Komplementäre und Alternative Methoden bei Krebs (SKAK)[13], welche unabhängig vom Hersteller, den Kriterien der Good Clinical Practice entsprechende klinische Studien vorschlägt, um Klarheit über die Wirksamkeit des Präparates zu schaffen.

Die österreichischen Behörden konstatierten 1995, dass Hersteller, Produktqualität, Inhaltsanalysen, Wirksamkeits-, Toxizitäts- und Haltbarkeitsprüfungen, klinische Prüfungen, galenische Zubereitung, Kennzeichnung und Gebrauchsinformationen von Ukrain nicht den arzneimittelrechtlichen Vorgaben entsprechen.[14] Nowicky hat zahlreiche Klagen und Beschwerden eingelegt und glaubt an eine Verschwörung. So soll der Mossad im Jahre 1996 versucht haben, ihn umzubringen.

Toxikologie[Bearbeiten]

Bei Studien mit Mäusen und Ratten im Jahr 1992 erzeugte Ukrain bei oraler, intravenöser und intraperitonealer Gabe Störungen der Augen, Zittern und Zuckungen sowie ein vermindertes Größenwachstum. Die LD50-Werte lagen im Bereich zwischen 190 mg/kg (Maus, intraperitoneal) und 1.000 mg/kg (Ratte, oral).

Quellen[Bearbeiten]

  1. PMID 16417634
  2. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?CMD=search&DB=pubmed unvollständige Quellenangabe
  3. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?CMD=search&DB=pubmed unvollständige Quellenangabe
  4. PMID 15992405
  5. Mitteilungen: Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft Zur Anwendung des Präparates „UKRAIN“ in der Krebstherapie, in Dtsch Arztebl, 98/2001, S.A-418/B-339/C-317
  6. https://list.nih.gov/cgi-bin/wa?A2=ind0605&L=orphanprodinfo&D=1&F=P&P=62
  7. http://www.tga.gov.au/search/cache.cgi?collection=tga-web&doc=http/www.tga.gov.au/docs/html/orphand2.htm
  8. Hopf G, Ukrain® - Fortschritt oder Rückschritt in der medikamentösen Therapie onkologischer Erkrankungen, in Wissenschaft & Forschung, 34/2002, S.31−6
  9. Der Arzneimittelbrief, 33/1999, Nr. 8
  10. Ufer T, Keine Beihilfefähigkeit für die Behandlung mit „Ukrain“, vom 18. August 2006
  11. http://www.akdae.de/20/20/Archiv/2001/20010413.html
  12. BfArM warnt vor Galavit und Ukrain
  13. Schweizerische Studiengruppe für Komplementäre und Alternative Methoden bei Krebs (SKAK): Das «Krebsmittel» Ukrain: hohe Kosten, fragliche Wirkung.
  14. [1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ernst E, . Ukrain - a new cancer cure? A systematic review of randomised clinical trials, BMC Cancer. 2005 Jul 1;5(1):69 Volltext: [2]
  • Susak YM, Zemskov SV, Yaremchuk OY, Kravchenko OV, Yatsyk IM, Korsh OB. Comparison of chemotherapy and X-ray therapy with Ukrain monotherapy for colorectal cancer. Drugs Exp Clin Res. 1996;22:115–22
  • Bondar GV, Borota AV, Yakovets YI, Zolotukhin SE. Comparative evaluation of the complex treatment of rectal cancer patients (chemotherapy and X-ray therapy, Ukrain monotherapy). Drugs Exp Clin Res. 1998;24:221–6
  • Zemskov VS, Procopchuk OL, Susak YM, Zemskov SV, Hodysh YY, Zemskova MV. Ukrain (NSC-631570) in the treatment of pancreas cancer. Drugs Exp Clin Res. 2000;26:179–90
  • Uglyanitsa KN, Nefyodov LI, Brzosko WJ. Comparative evaluation of the efficiency of various Ukrain doses in the combined treatment of breast cancer. Report I. Clinical aspects of Ukrain application. Drugs Exp Clin Res. 2000;26:223–30
  • Zemskov SV, Prokopchuk O, Susak Y, Zemskov S, Tkachenko O, Hodysh Y, et al. Efficacy of Ukrain in the treatment of pancreatic cancer. Langenbecks Arch Surg. 2002;387:84–9. DOI:10.1007/s00423-002-0293-y
  • Gansauge F, Ramadani M, Pressmar J, Gansauge S, Muehling B, Stecker K, et al. NSC-631570 (Ukrain) in the palliative treatment of pancreatic cancer. Results of a phase II trial. Langenbecks Arch Surg. 2002;386:570–4. DOI:10.1007/s00423-001-0267-5
  • Susak YM, Yaremchuk OY, Zemskov VS, Kravchenko OB, Liepins A, Yatsyk IM, et al. Randomised clinical study of Ukrain on colorectal cancer. Eur J Cancer. 1995;31:S153

Weblinks[Bearbeiten]

Guolin Qi Gong[Bearbeiten]

Qi Gong[Bearbeiten]

Qigong ist eine chinesische Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist, die auch Teil der traditionellen Chinesischen Medizin ist. Zu Qigong gehören Atemübungen, Körper- und Bewegungsübungen, Konzentrationsübungen und Meditationsübungen. Guolin Qigong ist eine Variante, die von einer Chinesin entwickelt wurde, die selbst an Krebs erkrankt war und sich damit angeblich selbst heilen konnte.

Zitat:[Bearbeiten]

Heute ist Guolin Qi Gong vom chin. Gesundheitsministerium als 
die effektivste Behandlung von Tumorerkrankungen anerkannt 
und wird regelmäßig weiter beforscht und verbessert.  
In fast allen chin. Krankenhäusern gibt es Qi Gong Abteilungen, 
in denen Guolin gelehrt wird.
In den öffentlichen Parks gibt es Treffpunkte, 
an denen sich Krebserkrankte täglich zum Üben treffen.

Kommentar[Bearbeiten]

Es ist sehr sinnvoll, wenn Krebserkrankte Krankengymnastik und Bewegungsübungen durchführen, soweit es ihnen ihre Krankheit erlaubt. Bewegungsübungen sind gut für die Psyche, den Kreislauf und möglicherweise auch für das Immunsystem. Insofern können Bewegungsübungen auch Krebserkrankungen möglicherweise etwas in ihrem Verlauf verzögern und dem Erkrankten helfen. Davon eine Heilung zu erwarten oder sie als effektivste Behandlung von Tumorerkrankungen zu bezeichnen, ist falsch.

Links[Bearbeiten]

Vitamin C[Bearbeiten]

 Ascorbinsäure intravenös in hohen Dosen kann laut der angegebenen Studie in Zellkulturen und im Tierversuch Krebszellen abtöten. Ob dies für die Behandlung von Krebspatienten eine Bedeutung hat, ist bis jetzt nicht untersucht worden. Ascorbinsäure wurde intravenös in einer hohen Dosis von 4 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht verabreicht.

Siehe http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/293975.html Qi Chen (National Institute of Health in Bethesda) et al.: PNAS, Online-Vorabveröffentlichung, DOI 10.1073/pnas.0804226105

Literatur[Bearbeiten]

  • Das Zimmer
    • von Helen Garner (Autor), Nora Matocza (Übersetzer), Gerhard Falkner (Übersetzer)
      • Ein eindrucksvoller, sehr lesenswerter Roman, der sich auch mit der Scharlatanerie in der Krebsmedizin auseinandersetzt.


Links[Bearbeiten]

Kritische Auseinandersetzung mit alternativen Krebstherapien[Bearbeiten]

Anerkannte Krebsmedizin[Bearbeiten]

  • Umfangreiche Infos zu den verschiedenen Krebsarten, Erläuterungen von Fachbegriffen sowie eine Linksammlung