Wikibook zu PDF mit OpenOffice.org: Allgemein
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Zielsetzung
Bevor man anfängt, eine PDF-Version zu erstellen, sollte man sich zuerst Fragen, welches Ziel man bei seiner Arbeit vor Augen hat. Möchte man beispielsweise ein möglichst gut druckbares, möglichst qualitatives oder möglichst gut als eBook zu verwendendes Ergebnis erhalten? Bei einer druckfreundlichen Ausgabe wird man auf zu große und zahlreiche Bilder verzichten müssen, ganz im Gegensatz zur qualitativ besten Version, in der viele Abbildungen in hoher Auflösung sein können. In einer als eBook optimierten Ausgabe wird man Links direkt in den Text einbetten, während in er druckoptimierten Version sämtliche Links ausgeschrieben sein müssen. Dies um nur einmal Beispiele zu nennen.
Dieses Buch verweist nicht ausdrücklich auf einer dieser Vorgehensweisen. Wenn man diesem Buch folgt, wird man höchstwahrscheinlich eine relativ ausgewogene Mischung dieser Stile erhalten. Man kann auch Teile dieses Buches nicht beachten, es enthält ohnehin nur Empfehlungen, um so einem der oben genannten Ziele oder einem eigenen Konzept zu folgen.
Format
Dies betrifft nicht die, die ihr Werk nur als eBook optimieren wollen. Die anderen könnten sich nach dem Format des Blattes fragen, das ausgedruckt werden soll.
Für die Mehrzahl scheint dies keine besondere Frage sein. Wieso sollte man denn auch etwas anderes Benutzen als den absoluten Standard DinA4? Es gibt allerdings Fälle, in denen DinA5 nützlich sein kann. Eine Anwendungsmöglichkeit ist eine kleinere Anleitung, die auch schnell zur Hand sein soll. Beispielsweise hat die PDF-Version des Wikibooks "Gitarre Stimmen" je zwei DinA5 Seiten auf einer DinA4 Seite angeordnet, damit man aus dem Ausruck eine Broschüre gefaltet werden kann. Klein, handlich, praktisch.
Andere wiederum wollen ihr Ergebnis möglichst wie ein echtes Buch aussehen lassen und geben ihm deswegen seltsame Zwischengrößen, wie sie bei gebundenen Ausgaben und Taschenbüchern üblich sind. Dies ist nicht zu empfehlen. Das Gros der Nutzer hat weder ein geeignetes Druckpapier dafür noch den Wunsch, gleich mit der Datei zu einem Print on Demand-Anbieter zu laufen. Und als eBook empfinden es sicherlich viele im Betrachtungsprogramm als ungewohnt, wenn sie ein solches Format vorfinden.
DinA4 hingegen ist, wie schon angedeutet, der Standard. Die meisten sind es gewohnt, damit zu arbeiten: Man hat Druckpapier in DinA4, Hefter zur Aufbewahrung dafür usw. Daher ist es im Regelfall am Besten DinA4 zu benutzen.
Es gibt einen genaueren Vorschlag bei einer Wiki: Printed Documents(in Englisch)
Design
Für das Design ist der Goldene Schnitt behachtenswert. Danach gelten das Seiten- bzw. Teilungsverhältnis von Φ : 1 als die ideale Proportion. Jedoch sind Verhältnisse wie 1 : 1, √2 : 1 oder 1 : 2 manchmal praktischer. Am besten sollte man jedoch die Bilder, Kästchen usw. in einem Buch in einer vereinheitlichten Format(oder zumindest Breite) setzen, damit nicht nur die Seite ordentlicher aussieht, sondern auch, dass das Buch übersichtlicher wird. Bei Verwendung von Farben können Farbsymbolik und -psycholigie (Englisch) hilfreich sein. Für die Gestaltung eines Buchs zum Ausdrucken sind außerdem die folgenden Punkte zu beachten:
- Grafiken nicht zu klein abbilden
- Nicht zu viel schwarze oder farbige Fläche (das bedeutet viel Tintenverbrauch)
- Am besten den Hintergrund weiß lassen( auch damit der Text gut lesbar wird)
- Keine zu helle/dunkle Farben (sie können möglicherweise nicht am Ausdruck erkannt)
Gliederung
Anders als bei der Webanzeige sind zu häufige Überschriften bei der Druckversion zu vermeiden. Dagegen sind normale Absätze nach dem Ausdruck meist deutlicher als in der Bildschirmanzeige.