Wikibooks Diskussion:Warum viele Wiki-Lehrbücher scheitern
Aus Wikibooks
[Bearbeiten] Titel
Da du meine Beiträge jetzt nicht zu schätzen scheinst, werde ich dir jetzt auch nicht sagen, dass ich den Titel sehr gut finde. Denn erstens weckt er Interesse, das "Provokative" baut Spannung auf und erzeugt in mir den Wunsch mal herauszufinden, warum denn Wiki-Bücher scheitern, immerhin schreibe ich doch gerade selbst eins, zum anderen ist der Titel recht kurz. Aber da du meine Beiträge nicht haben willst, würde ich dich dann doch auch bitten, diesen Beitrag hier einfach mal zu ignorieren. --InselFahrer 06:42, 20. Jul 2006 (UTC)
- Wenn du willst, dass ich deinen Beitrag ignoriere, dann schreib ihn doch erst gar nicht. Was geschrieben ist, kannst du nicht mehr zurücknehmen. Ob ich deine Beiträge gebrauchen kann, weiß ich noch nicht, ich habe sie noch nicht gelöscht. Aber die Art und der Zeitpunkt deines Beitrags sind ein Thema für das Buch. Das Problem ist: Du knallst deine Meinung sogar in ein Buch, noch bevor der Autor auch nur das erste Wort Inhalt schreiben konnte. Als Admin muss ich immer höflich sein, aber ich finde zur Zeit keine höflichen Worte, um diese Unart angemessen zu benennen.
- Es gibt hier viele Autoren, die in einer Anfangsphase ihre Ruhe haben wollen, um ihr Konzept in Ruhe entwickeln und niederschreiben zu können. Wenn das Buch ein vorzeigbares Niveau erreicht hat, sind Beiträge und Kritik anderer willkommen. Klaus Eifert nachgetragen von --Philipendula ? 08:22, 20. Jul 2006 (UTC)
Wenn ein Buch online steht, ist es für Beiträge offen.
Falls du das noch hinzusetzen willst: Viele Bücher scheitern auch, weil wir hier keine "richtige" Community ausgebildet haben. Das ist keine Kritik an der Community, aber ein grundsätzliches Problem! Wenn du ein Buch schreibst und weder Rückmeldungen, noch Vorschläge bekommst, steigt dadurch nicht unbedingt die Motivation. Den Gegenversuch hatte ich gestartet, habe bei Leuten auf die Diskussionsseite geschrieben, wenn mir Projekte sehr gut gefallen haben, aber das Problem ist auch, dass "unsere" Bücher hier doch zu stark als "Insel-Projekte" existieren. Würde denken, dass es erst richtig Fun macht, wenn 10 oder vielleicht sogar 20 Leute an einem Wikibook arbeiten oder doch zumindest die Buchprojekte stärker zusammenrücken.
Was die Beiträge von mir betrifft, die du nicht magst: Kann deine Kritik nicht ganz nachvollziehen, aber sehe ich auch kein Problem drin: Lösch es einfach raus!? Habe damit kein Problem, so wird auch auf Wikipedia gearbeitet oder??? --InselFahrer 11:36, 20. Jul 2006 (UTC)
- P. S. "ich habe sie noch nicht gelöscht" - du hast sie gelöscht :'( --InselFahrer 11:40, 20. Jul 2006 (UTC)
- @InselFahrer: Deine Beiträge stehen noch als Kommentar im Text. Kommentare kann man allerdings nur in der Bearbeitungssicht sehen. Offenbar weiß Klaus noch nicht, wohin damit. Und was Deinen Gegenversuch angeht: wieso ist der denn offensichtlich gescheitert? Nicht jede Autoren sehen das Buch eben als "unser" Buch, sondern manche sehen es eben auch als "ihr" Buch an. Ob es richtig "Fun" macht, wenn 10 oder 20 Leute an einem Buch arbeiten, hängt vom jeweiligen Projekt ab. Beim europäischen Reiseführer kann ich mir das vorstellen, bei einem sehr spezifischen Sachbuch wie Vektoranalysis oder bei der Einführung in die theoretische Physik hingegen überhaupt nicht. Aber man kann sich ja mittlerweile entscheiden, wie man es haben will, dafür gibt es ja die passenden Vorlagen. Und soviel Zeit, dass Autoren wenigstens diese passende Vorlage wählen können, solltest Du Deinen Mitautoren schon lassen, meinst Du nicht auch? Alles andere empfinde ich wirklich auch als eine außerordentlich grobe Unhöflichkeit (IMHO). Tja, hier hast Du Dich verschissen, fürchte ich ;-) Grüssle --African Queen 12:04, 20. Jul 2006 (UTC)
Damit kann ich leben, habe mittlerweile ein ansehnlich dickes Fell. Also irgendwelche Kommentare wegen Gegenversuch oder ver... gehen schadlos an mir vorbei ; - ) Glaube, dass es alte Verfahren gibt, ein Buch zu schreiben und eben neue. Die neuen sind Wiki... Wenn man ein Buch für andere schließen will, das ist mein Standpunkt, gehört es hier nicht hin. --InselFahrer 12:14, 20. Jul 2006 (UTC)
- Naja, das mit Ver... war ja auch nur scherzhaft gemeint (siehe ;-)). Und: Dein Standpunkt in Ehren, aber mein Standpunkt ist halt der, daß ich mich frage: wie kriegt man hier viele qualitativ hochwertige, frei verfügbare Lehrbücher, was ja eben genauso erklärtes Ziel dieses Projekts ist. Ich fände es schon hilfreicher, wenigstens die fertigen Bücher, die von den Autoren im Selbst-Verfahren geschrieben worden sind, zu schließen. Wiki hin Wiki her: Das Wikiprinzip sollte man spätestens dann über den Haufen werfen, wenn es sich kontraproduktiv zur eigentlichen Zielsetzung (Lehrbücher schreiben und hier kostenlos für andere zur Verfügung stellen) erweist. Das ist mein Standpunkt. Der Hauptautor sollte selbst bestimmen können, wie weit er Mitarbeit zulassen sollte und wann er das Buch als abgeschlossen schließen will. Für mich liegt die höchste Priorität eben darin, hier gute Bücher zu schaffen und diese der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung zu stellen und nicht darin, daß hier jeder seinen "Fun" austoben kann. Ade. --African Queen 12:31, 20. Jul 2006 (UTC)
- Oder, um es mal anders zu sagen: Solange hier nicht 100%ig sichergestellt ist, daß ein Buch dann gegen andere Bearbeitungen geschlossen wird, wenn ich darum bitte, fange ich hier gar nicht erst damit an. Wenn ich mich entscheide, hier ein Buch aufzumachen, bin erst einmal ich der Experte und möchte steuern können, mit wem ich zusammenarbeite und was ich in meinem Buch wann dulden möchte. Und ich muß auch akzeptieren, wenn der Hauptautor meine Beiträge zusammenstreicht (siehe etwa auch meine gestrichenen Beiträge im europäischen Reiseführer zu Touristen-Nepp in Venedig, da habe ich ja jetzt auch keinen Editwar angefangen, obwohl ich anderer Überzeugung bin...) Grüssle --African Queen 13:27, 20. Jul 2006 (UTC)
[Bearbeiten] Wikibooks Namensraum
Könnte man das Buch bitte in den Wikibooks Namensraum verschieben? Es scheint hier noch eine Menge Diskussionsbedarf zu geben. -- Daniel B 07:36, 20. Jul 2006 (UTC)
- Im Wikibooks Namensraum haben schon genug unmoderierte, unstrukturierte Diskussionen stattgefunden, wo jeder seinen Meinung zum Thema oder abseits vom Thema ausbreiten konnte. In einem Buch habe ich die Möglichkeit, die Beiträge zu strukturieren. Mal sehen, ob der Hauptautor an einem Wikibook noch irgendwelche Rechte hat. -- Klaus 08:39, 20. Jul 2006 (UTC)
- Dann mach es sonst doch am besten im Benutzernamensraum. Grüße, John N. (Diskussion) 11:00, 20. Jul 2006 (UTC)
[Bearbeiten] Alternativtitel
Du wolltest einen Alternativtitel? Wie wäre es mit: "Wiki-Bücher schreiben:Probleme und Lösungen" Ade, AQ.
- Mich hat der Titel auch irritiert. Wie wärs mit: "Warum viele Wikibücher scheitern"?. @Inselfahrer: Der jetzige Titel ist zwar provokativ, allerdings gibt es in diesen Wiki-Bereichen immer irgendwelche Querulanten, die bei allem was zu meckern haben. Man könnte bei dem jetzigen Titel den Eindruck kriegen, dass so jemand das geschrieben hat, und dann mag es keiner mehr lesen. --Philipendula ? 08:20, 20. Jul 2006 (UTC)
- Habe ich umbenannt, danke! -- Klaus 18:51, 20. Jul 2006 (UTC)
- Wenn ich neu bin und wohl vor allem für die ist das Angebot geschrieben, würde ich es mir angucken. Titel wie "1000 Tipps für ein gutes Buch" oder so, wären für mich dann vollkommen uninteressant. Aber beim ursprünglichen Titel, da hast du meine volle Aufmerksamkeit. --InselFahrer 11:26, 20. Jul 2006 (UTC)
- Deine Korrektur finde ich richtig gut (Zusatz viele). Würde das auch unterstützen. --InselFahrer 11:42, 20. Jul 2006 (UTC)
- Wenn ich neu bin und wohl vor allem für die ist das Angebot geschrieben, würde ich es mir angucken. Titel wie "1000 Tipps für ein gutes Buch" oder so, wären für mich dann vollkommen uninteressant. Aber beim ursprünglichen Titel, da hast du meine volle Aufmerksamkeit. --InselFahrer 11:26, 20. Jul 2006 (UTC)
- Habe ich umbenannt, danke! -- Klaus 18:51, 20. Jul 2006 (UTC)
[Bearbeiten] Multiplikatoreffekt
Hallo, Klaus, meine Meinung dazu ist einfach die, daß eben ein Wikibuch viel, viel mehr Arbeit darstellt, als ein Wikipedia-Artikel. Ich bearbeite z. Zt. in erster Linie das Buch Materialwirtschaft als Korrektor, auch, um mir eine fachliche (!) Meinung bilden zu können, ob das Buch empfehlenswert sei. Aber das dauert eben seine Zeit. Ein Artikel: zwei Seiten. Ein Buch: zwanzig bis vierhundert Seiten, im Schnitt vielleicht 100 Seiten, also das fünfzigfache an Arbeit. Und dazu noch einen Titel, der meistens nur für eine sehr kleine Menge von Leuten interessant ist (z.B. "Die Geschichte der Stadt Mümmelshausen" ist nur für die Einwohner von Mümmelshausen interessant, an dem Buch zu arbeiten für noch viel weniger). Einen Artikel über die Stadt Mümmelshausen können wahrscheinlich auf die Schnelle mehr Autoren bearbeiten und korrigieren (Abschreiben und Umformulieren der städtischen Homepage reicht), als ein Buch über die "Geschichte Mümmelhausens". In den Wirtschaftswissenschaften nennt man so etwas einen Multiplikatoreffekt: Zum einen mehr Arbeit, zum anderen weniger Leute die sie tun ergibt multipliziert deutlich weniger Erfolg als Wikipedia. Die Strukturen sind einfach hier ganz anders und das ist auch der Grund, weshalb bei den meisten - nicht allen!!! - Büchern auch das Wiki-Prinzip hier versagen dürfte. Das ist auch ein Grund, weshalb ich immer wieder darauf hinweise, daß hier Admin-Rechte IMO deutlich überbetont und Haupt-Autorenrechte deutlich zu gering geachtet werden. Soweit mal meine Meinung dazu. Viele Grüße --Gert alias "Der Doc" 13:03, 21. Jul 2006 (UTC)
- Inwiefern werden die Admin-Rechte überbetont? -- John N. (Diskussion) 13:13, 21. Jul 2006 (UTC)
- Was würdest du dagegen machen??? => Weniger Leute, mehr Arbeit => weniger Erfolg. Wo siehst du Möglichkeiten, das Grund-Problem zu lösen??? --InselFahrer 13:16, 21. Jul 2006 (UTC)
- Wenn ich zum Beispiel als Hauptautor mein Buch oder ein Kapitel als geschlossen oder vorläufig geschlossen erklären möchte, weil ich vorhabe, mich eine Weile zurückzuziehen, muß ich einen Admin fragen. Und der macht das dann oder auch nicht, so wie er gerade ausgelastet ist oder Lust dazu hat. So etwas sollte IMO aber schon ein Hauptautor selbst entscheiden und auch durchführen können. Und wenn ein Autor hier mehr Rechte hat, wie er sein Buch gestalten will, kriegen wir vielleicht auch mehr davon (um mal auf InselFahrers Zwischenruf einzugehen). Aber, wie gesagt, das ist hier nur meine persönliche Meinung, die sich aus der obigen Strukturanalyse hier herausbildet. So wie ich Euch kenne, werdet Ihr jetzt wahrscheinlich dagegen sein, aber ich habe ja auch nur meine Meinung hier gesagt... :-) Beste Grüße Euer Gert, diesmal alias --84.167.191.171 13:28, 21. Jul 2006 (UTC)
- Geschloßen werden Seiten aber ja nicht, weil es der Autor will. Gesperrt werden Seiten wegen Vandalismus und Edit-Wars. -- John N. (Diskussion) 15:26, 21. Jul 2006 (UTC)
- @Gert: Es hängt nicht von Auslastung oder Lust ab. Wir Administratoren arbeiten nach Regeln. Es gibt (noch) keine Regel, die uns erlaubt oder vorschreibt, Seiten auf Wunsch eines Autors zu sperren. Irgendwelche Rechte von Autoren auf Schutz ihres Buches vor Veränderungen gibt es im Regelwerk (noch) nicht. Es gibt nur die Regel, Seiten bei Vandalismus sperren zu können. Was aber ist Vandalismus? Ist eine gutgemeinte, aber fachlich falsche Änderung Vandalismus? Hier gibt es einen Ermessensspielraum. Sperre ich eine Seite zu schnell, d.h. ohne ausreichende Begründung, kriege ich von der „Wiki-um-jeden-Preis-“ Fraktion einen Vermittlungsausschuß oder ein De-Admin angehängt. Danke, kein Bedarf! -- Klaus 15:10, 23. Jul 2006 (UTC)
- Jede Woche beurteile ich im Blitzverfahren viele hundert Änderungen (die meisten davon von IPs), ob es sich um eine Verbesserung oder zumindest um keinen offensichtlichen Vandalismus handelt (In dieser Woche waren es 783 Änderungen). Die Admins können einen Beitrag als „gesichtet“ markieren, so dass die anderen Admins diesen Beitrag nicht noch einmal ansehen brauchen. Mitunter bitte ich den Hauptautor, eine Veränderung fachlich zu beurteilen. Bestimmt entscheide ich manchmal falsch. Jeder Autor kann aber auch selbst mal in die Versionsgeschichte sehen, ob sinnvolle Änderungen reverted worden sind. Andererseits: Wer ist bereit, auf seinem Fachgebiet die tägliche, vollständige Kontrolle eigenverantwortlich zu übernehmen? -- Klaus 15:10, 23. Jul 2006 (UTC)
- Geschloßen werden Seiten aber ja nicht, weil es der Autor will. Gesperrt werden Seiten wegen Vandalismus und Edit-Wars. -- John N. (Diskussion) 15:26, 21. Jul 2006 (UTC)
- Wenn ich zum Beispiel als Hauptautor mein Buch oder ein Kapitel als geschlossen oder vorläufig geschlossen erklären möchte, weil ich vorhabe, mich eine Weile zurückzuziehen, muß ich einen Admin fragen. Und der macht das dann oder auch nicht, so wie er gerade ausgelastet ist oder Lust dazu hat. So etwas sollte IMO aber schon ein Hauptautor selbst entscheiden und auch durchführen können. Und wenn ein Autor hier mehr Rechte hat, wie er sein Buch gestalten will, kriegen wir vielleicht auch mehr davon (um mal auf InselFahrers Zwischenruf einzugehen). Aber, wie gesagt, das ist hier nur meine persönliche Meinung, die sich aus der obigen Strukturanalyse hier herausbildet. So wie ich Euch kenne, werdet Ihr jetzt wahrscheinlich dagegen sein, aber ich habe ja auch nur meine Meinung hier gesagt... :-) Beste Grüße Euer Gert, diesmal alias --84.167.191.171 13:28, 21. Jul 2006 (UTC)
- Was würdest du dagegen machen??? => Weniger Leute, mehr Arbeit => weniger Erfolg. Wo siehst du Möglichkeiten, das Grund-Problem zu lösen??? --InselFahrer 13:16, 21. Jul 2006 (UTC)
Ich sehe Diskussionsbedarf, deshalb bin ich erst einmal für jeden Vorschlag offen. Wenn es mehrere Hauptautoren geben würde, hätte sich das Problem von selbst gelöst ; - ). Wenn du dann Pause machen würdest, könntest du dich mit den anderen abstimmen und die würden es im Auge behalten, weißt du, was ich meine??? Meine Sorge ist einfach, dass hier Leute schreiben, die ein Buch für die Veröffentlichung in einem Verlag tippen wollen. Mein Werk, wehe du änderst was, weißt du, was ich meine??? Wir müssen die Offenheit der "Materialien" eher als Chance begreifen, als denn als ein Problem. Für mich stellt sich immer noch die Frage, wie wir die Ungleichheit zwischen viel Arbeit und wenig Autoren ausgleichen können. Würde denken, dass wir ein Leuchtturmprojekte zusammen mit einer Uni brauchen oder etwas vergleichbares. --InselFahrer 14:08, 21. Jul 2006 (UTC)
- Na ja, was "wir" "müssen" oder nicht, ich nehm das auch nur mal als deine persönliche Meinung. Nur: Leuchtturmprojekte mit Unis kriegst Du nicht, wenn Du den Leuten an der Uni nicht die Möglichkeit einräumst, sich hier einen guten Namen zu machen und viele Leute an der Uni tippen eben nur für den Verlag, denn daran wird i.A. auch ihre Leistung gemessen. Bei uns in den Wirtschaftswissenschaften z.B. zählen Veröffentlichungen in der Zeitschrift für Betriebswirtschaft oder ähnliches aber nicht Veröffentlichungen in Wikibooks. Jetzt nimm den Leuten noch die Möglichkeit, ihr eigenes Buch auch abzuschließen oder in einen Verlag zu geben und die wirst kaum noch jemanden finden, der hier mitmacht. Von solch rühmlichen und idealistischen Ausnahmen wie Patho, Philipendula oder Siegfried Petry mal abgesehen. Was wäre denn so problematisch daran, wenn jemand hier für die Veröffentlichung in einem Verlag tippt? Und was ist denn so problematisch daran, wenn jemand - wie ich übrigens - die Hauptautor ist Chef-Vorlage verwendet? Selbstverständlich bin ich Chef, wenn ich ein Buch beginne. Wer denn sonst? Aber wie gesagt, das ist hier meine Meinung. Ich finde einfach, es sollte eben für alle Einstellungen hier Platz sein. Für die, die für eine spätere Veröffentlichung in einem Verlag schreiben wollen (Papier und Buchbinden kostet nun mal immer Geld), als auch für die, die das hier nur aus Lust und Laune machen. Nur müssen sich halt auch die, die für einen Verlag schreiben, sich darüber im klaren sein, daß ihr Buch alternativ und abgeschlossen auch noch hier in elektronischer Form kostenlos zur Verfügung steht. Das ist zumindest das Bild, dass ich mir von Wikibooks vorstelle. Wenn Ihr weiterhin Euren Idealismus hier fahren wollt, macht das ruhig, aber Ihr werdet sehr wenig Idealisten finden, die das hier auch durchhalten, fürchte ich... Beste Grüße, --Gert alias "Der Doc" 14:28, 21. Jul 2006 (UTC)
- Es gibt in der Uni immer auch Unterlagen für Tutorien (Einführungen), die gut gemacht sind, aber eben niemals gedruckt werden könnten, weil sie sich eben auf ein "Spezialthema" fokussieren oder aber das Thema nicht in voller Breite abdecken. Bei so einem Projekt, wo der Autorname praktisch keine Rolle spielt, würde man Studenten hier auf den Seiten haben und es wäre ein Projekt, dass für andere Unis, andere Tutorien ebenfalls von Interesse sein könnte.
- Kann mir schwer vorstellen, dass es einen Verlag gibt, der eine Zweitveröffentlichung hier akzeptiert. Mein Interesse würde eher Projekten gelten, die hier auch hinpassen, im Sinne von, die hier auch alle Möglichkeiten nutzen und ausreizen, also eben auch auf den Wiki-Gedanken setzen.
- Bei Tutorunterlagen, wenn ein Grundgerüst da wäre, dann könnten andere weiter verbessern. Es lebe Wiki! --InselFahrer 15:29, 21. Jul 2006 (UTC)
-
- Wie schon in WWI steht: Wikibooks ist kein Webspace-Provider. Leute, die ihre Buchprojekte hier alleine schreiben und ablegen wollen, bis sie einen Verlag finden sind hier falsch. Ich denke man könnte dem Problem entgegenkommen, ohne dabei die Wiki-Prinzipien zu verletzen:
- Bücher werden nicht inhaltlich bearbeitet, wenn es vorher keine Diskussion mit Beteiligung gegeben hat. Änderungen, die den Ansichten des Hauptautors widersprechen und über die nicht vorher diskutiert wurde können rückgängig gemacht werden. Bei festgefahrenen Diskussionen wird ein Vermittler eingeschaltet. Autoren können sich trotzdem gegen Mitarbeit wehren, müssen das dann aber auf ihre Kappe nehmen, sprich wir sollten sowas nicht legitimieren.
- Stabile Versionen könnten hilfreich sein: Gewählte Spezialisten pro Themenbereich könnten Buch-Versionen als "stabil" markieren. Nicht markierte aktuelle Versionen werden von Lesern nicht gesehen und Hauptautor, Bearbeiter und Spezialist müssen einen Konsens finden.
- Ich finde, weiter kann man nicht auf die Hauptautoren eingehen. Der Effektivität wegen unsere Identität aufzugeben halte ich für Quatsch. Grüße, John N. (Diskussion) 15:38, 21. Jul 2006 (UTC)
Diskutieren wir hier von der Realität losgelöst??? Ich habe aktuell kein Buchprojekt, wo ich nicht für Mitarbeit dankbar wäre. Normalerweise wären Hauptautoren doch sicher dankbar, wenn die Arbeit nicht an Ihnen hängen bleibt oder??? --InselFahrer 15:44, 21. Jul 2006 (UTC)
Betrefflich Seitensperren/Stabilen Versionen von Artikeln/Büchern ist etwas im gange, das uns allen helfen könnte.
Jimbo hat in einem Interview für c't eine Interresante Funktion angedeutet die in Plannung ist, ich suchs mal schnell raus.
-- MichaelFrey 16:07, 21. Jul 2006 (UTC)
- c't Nr 15 10.7.2006 Seite 100 und folgende:
- c't: ... Sie haben die Halbsperrung von Artikeln eingeführt, bei der Änderungen erst nach einer Überprüfung in die vorhandene, als Stabil bezeichnete Artikelversion einfliessen.
- Bei uns ist dieses Feature nicht freigeschaltet, aber wenn sie kommt, können wir alle mit Sperrungen ganz anderes umgehen.
- -- MichaelFrey 16:16, 21. Jul 2006 (UTC)
- Siehe auch [[1]] und w:Wikipedia:Pressemitteilungen/FAQ Semi-protection policy -- MichaelFrey 16:22, 21. Jul 2006 (UTC)
-
- Also die Semiprotection in der Wikipedia bedeutet, dass keine IPs oder neu Angemeldete Artikel verändern können. Die wird insbesondere bei Artikeln angewendet, die häufig vandalisiert werden. Zur Zeit wird aber auch ein Konzept stabiler Versionen entwickelt, das ist aber noch nicht eingeführt. --Philipendula ? 17:16, 21. Jul 2006 (UTC)
[Bearbeiten] Wikibook soll später in Verlag veröffentlicht werden
Auszug aus einer Diskussion:
Darf der Verfasser die ursprüngliche Quelle weiterverwenden? Wenn ich das von mir erarbeitete Material gekürzt hier unter GFDL stelle - darf ich das Originalmaterial dann selbst noch benutzen?
Die Unterstellung unter GFDL überträgt nur ein einfaches, kein ausschließliches Nutzungsrecht an Dritte. Dir verbleiben alle Urheberrechte, du kannst deine Werke ganz normal kommerziell verticken oder aber unter eine andere freie Lizenz stellen usw. Es gibt nur einen kleinen Haken: Wenn du die Texte verkaufen willst, verlangen die Verlage meist ein Exklusivrecht am Text. Denen müsstest du mitteilen, dass die Texte, wenn auch in gekürzter Fassung, bereits unter GFDL veröffentlicht sind. Wer gemäß § 32 Abs. 3 Satz 3 UrhG ein einfaches Nutzungsrecht für jedermann einräumt, kann nicht anschließend einem Verlag ein ausschließliches Nutzungsrecht einräumen. Ganz sicher hat der Verlag Schadensersatzansprüche, wenn er entsprechend getäuscht wird. --Historiograf 18:26, 4. Sep 2005 (CEST)
Daher glaube nicht, dass jemand hier ein Buch schreibt und es dann noch kommerziell verwerten kann. Und welcher Verlag könnte auf Gewinn hoffen, wenn es das gedruckte Buch auch kostenlos im Internet gibt? -- Klaus 15:10, 23. Jul 2006 (UTC)
- Etwa der hier? Oder auch GalileoComputing, O'Reilly oder GreenTeaPress? Bei der Gelegenheit: Welche Softwareschmiede könnte auf Gewinn hoffen, wenn es ihre Software kostenlos im Internet gibt? -- Schmidt2 09:38, 14. Apr. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Erste Lösungsvorschläge
Entweder wir sind ein Schwesterprojekt der Wikipedia oder wir sind keins. Das ich hier eine mangelnde theoretische Reflektion bemängele und das geringe Innovationspotential im Projekt bedauere, habe ich bereits verschiedentlich zum Ausdruck gebracht, aber so etwas als Lösungsvorschlag aufzunehmen *no comment*. Hier wird ein theoretisches Problem diskutiert, weil i. d. R. die Bücher hier ziemlich alleine dastehen, es gibt weniger ein zu viel an Autoren, als vielmehr ein zu wenig! Was soll daran schlimm sein, dass die "Hauptautoren" mittels Diskussionsseite an einem Buch koordinieren??? Vom Vorschlag halte ich ganz und gar nichts.
Lieber Klaus, du hast mich bereits verschiedentlich daraufhin gewiesen, dass man auch zu Hause tippen könnte (Kontext: Vorschaufunktion), Leute, die keine Mitarbeit an ihrem Projekt wünschen, sollten davon m. E. regen Gebrauch machen. Entweder wir sind ein Wiki oder wir sind keins. Wenn Inhalte online stehen, dann kann jeder editieren und verändern. Das ist meine Position. --InselFahrer 12:16, 25. Jul 2006 (UTC)
- Ob wir ein Schwesterprojekt sind oder eins von vielen Wiki-Projekten, hilft hier nicht weiter. Organisatorisch sind wir 100% getrennt.
- Es gibt zahlreiche Autoren, die Bücher weitgehend auf klassische Weise schreiben möchten oder auf klassische Weise geschriebene Bücher schon im Schrank haben, die sie hier einstellen könnten, die „ihr Buch“ nach Fertigstellung aber noch wiedererkennen möchten, anstatt beschämt die Autorenschaft verleugnen zu müssen (es gibt auch Autoren, die haben ein Renommée zu verlieren). Warum willst du erfahrene Autoren ausgrenzen, nur um deine Spekulation zu beweisen, dass auch ein Dutzend Autoren gemeinsam ein gutes Lehrbuch zustande bringen könnte? Kannst du ein Beispiel nennen? Bei einem Reiseführer mag das vielleicht noch gehen, bei einem komplexen Thema nicht. -- Klaus 12:36, 25. Jul 2006 (UTC)
- Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier Bücher entstehen (können), bei denen der Autorname noch eine Rolle spielt. Ein Beispiel könnte ich mir zumindest sehr konkret vorstellen:
- Studienbuch zu Deutsche Literatur, Armer Heinrich. Das ist ein sehr kurzer Text um 1200, mittelhochdeutsch. Mit dem Text werden in der Älteren Deutschen Sprache die Einführungsveranstaltungen bestritten, entsprechend gibt es einen breiten Markt von "Hilfsmitteln", Sachen, bei denen die Verlage wissen, dass es eh gekauft wird. Entsprechend sieht es dann auch aus. Hier könnte man seminarbegleitend sehr einfach Unterrichtsmaterialien schreiben - bin leider den Einführungsveranstaltungen und fast schon der Uni entwachsen. Ein Autor allein wird da nichts leisten können. Viele zusammen aber schon.
- Überleg bitte auch, ob Bücher von nur einem Autor hier richtig aufgehoben sind. Was dir vorschwebt, sind (fast wissenschaftliche) Monographien, ob das noch viel mit den angloamerikanischen textbooks zu tun hat, weiß ich nicht. Aber solche Sachen online zu schreiben, naja, das war zumindest Anfangs die Idee. Wenn ein einzelner Autor hier ein Buch schreibt, ich denke nicht, dass die Qualität bzw. Aktualität zumindest langfristig garantiert ist. Außnahmen bestätigen die Regel.
- Ich könnte mit eher vorstellen, dass der Hauptautor eine Art Projektkoordination übernimmt, Änderungen anderer zugelassen und ausdrücklich erwünscht sind, er aber das letzte Wort behält!? Gegen einen Projektkoordinator habe ich nichts. Aber die Grundlagen für einen Präzedensfall möchte ich nicht legen... --InselFahrer 15:50, 25. Jul 2006 (UTC)
- P. S. Denke trotzdem immer noch, dass wir hier rein theoretische Probleme lösen, wir werden gerade nicht von Autoren überrannt.
-
-
- Auch wenn wir inzwischen fünf Monate älter sind: Genau an dieser Stelle löst Ihr durchaus kein theoretisches, sondern ein sehr wohl existierendes Problem. Mich z.B. betrifft es. Ich sehe mir das "Gezerre" nun seit einem halben Jahr an, immer wieder in der Hoffnung, dass hier mal eine Linie reinkommt, die eben nicht allen alles erlaubt, sondern denjenigen, die etwas "erschaffen" wollen, mehr erlaubt, als denjenigen, die sich "nur" daran beteiligen. Wenn ich weiss, dass ein Themenkomplex Diskussionen geradezu heraufbeschwört, und dass, je populärer ein solches Werk wird, umso mehr Aufwand für Diskussionen und "Erhaltung der Intention des Autors" verwandt werden muss, dann sehe ich , grob gesprochen, nur Platz für Themen, die entweder zu banal sind um verschiedene Meinungen zu benötigen, oder zu speziell, als dass es überhaupt jemand anderen als den Autor gäbe, der eine andere Meinung haben könnte.
- Ohne die Lufthoheit, die Konzeption, Aufteilung, Gestaltung eines Buches festlegen zu können, und solange man unterm Strich gezwungen ist, jeden als Mitautor zu akzeptieren, der sich bemüssigt fühlt, solange muss man noch immer viel zu enthusiastisch und uneigennützig sein, um hier zu veröffentlichen. Und man muss genug Zeit und Musse haben, sich auch später noch ständig mit seinem eigenen Werk auseinanderzusetzen, allein schon um nachzusehen, wieviel davon nach einer Zeit x überhaupt noch im Ursprungszustand vorhanden ist. Unter solchen Bedingungen seinen Namen unter ein Werk zu setzen ist bestimmt in vielen Branchen ungeschickt, in einigen ist es quasi fachlicher Selbstmord. Schaut Euch Eure Lücken in den Themenkreisen an, überall, wo es allein auf Grund der Popularität des Themas Diskussionsbedarf gibt, gibt es entweder keine, oder nur rudimentäre Werke, bzw. solche, die Randthemen behandeln, ein Paradebeispiel ist das komplette EDV-Regal. Nur, wenn ich um jede Seite diskutieren muss, und nicht guten Gewissens meinen Namen unter ein Buch setzen kann, wozu sollte ich es dann hier veröffentlichen ? In jedem anderen Weg der Publikation bin ich vor Änderungen die mir als Autor nicht gefallen sicher, und kann, selbst wenn ich nicht finanziell davon profitiere, mir zumindest einen Namen machen.
- In meinen Augen seht Ihr alle das viel zu wenig aus dem Blickwinkel potentieller Autoren, die vorher nachdenken, und dann erst anfangen. Es ist nicht polemisch gemeint wenn ich behaupte, dass ein guter Teil der Bücher, die hier fertig geworden sind, eher aus Zufall fertiggestellt wurden, weil der Autor neben seiner fachlichen Qualifikation auch noch genug überschüssige Energie hatte, nicht auf halben Weg zu resignieren, sondern das bis zum Ende durchzuziehen bzw. durchzustehen. Ich würde es sehr begrüssen, wenn Ihr diesen Mehraufwand eines Autors verringern würdet. Überrennen wird man Euch vermutlich trotzdem nicht, aber es würde zumindest manchen Versuch rechtfertigen. -- 84.147.128.148
-
Die Hürde der technischen Voraussetzungen, anders ausgedrückt, die etwas unintuitive Art, einem Neuling zu erklären, wie er hier von der Idee zum Buch gelangt, ist ein weiteres Thema, das jedoch woanders diskutiert gehört. -- 84.147.128.148
- Bin voll und ganz mit dir einverstanden. -- Klaus 23:27, 25. Nov. 2006 (CET)
[Bearbeiten] Das Buch entsteht zu langsam
- Ist einmal erwogen worden, E-Mail-Adressen zu sammeln und die Autoren (Nutzer) vor einer Löschung ggf. anzuschreiben. Ich bin auch noch anderswo beschäftigt, wenn ich hier für einige Wochen Pause mache, würde ich einen LA+ nicht mitbekommen. --InselFahrer 12:23, 25. Jul 2006 (UTC)
- Machen wir immer, wenn eine E-Mail-Adresse hinterlegt ist. -- Klaus 12:36, 25. Jul 2006 (UTC)
- 3-Monats-Frist ist mir definitiv zu kurz.
- Bei der Wikipedia finde ich nur fertige Bücher. Gibt es eine Möglichkeit hier zwischen "quasi fertigen" Büchern zu unterscheiden, bei denen zumindest das Grobgerüst steht und die fertig geschrieben sind (aber immer noch erweitert und verbessert werden können, aber schon umfassend mit Gewinn zu nutzen sind) und solchen, die noch in Arbeit sind? Bei Deutsche Literatur ist vielleicht bald das Kapitel zum Armen Heinrich fertig (nur mal theoretisch), aber das gesamte Buch noch lange nicht... Wie kann man damit verfahren
- Grundsätzliches Problem: Hier gibt es keine Unterscheidung zwischen "Autorenwerkstatt", wo Bücher geschrieben werden und "Regal", wo die fertigen Bücher hinkommen... Wie gehen wir damit um?
Eure Meinung würde mich interessieren. --InselFahrer 12:23, 25. Jul 2006 (UTC)
- Der Fertigstellungsgrad wird durch die Prozentangabe definiert. Die eigene Benutzerseite ist die Autorenwerkstatt. -- Klaus 12:36, 25. Jul 2006 (UTC)
- Hallo InselFahrer, Du kannst auch die Teil- oder Unterkapitel mit Balken kennzeichnen. Ich habe das gerade bei "meinem" Buch Betriebswirtschaft begonnen. Siehe das Inhatltsverzeichnis dort. Gruß --Gert alias "Der Doc" 16:49, 25. Jul 2006 (UTC)
- Ich glaube mein Buch Japanischhat 6 Monate gebraucht bis ich den Eindruck hatte, dass es "fast" fertig ist.--Hansjörg 19:54, 3. Okt 2006 (CEST)
-
-
- „Buchkandidat“ bedeutet, dass das Buch nach drei Monaten überprüft wird, ob es ein aufgegebenes Wochenendprojekt ist oder ob daran gearbeitet wird. Es hat keinen Zweck, ein nach einer Woche aufgegebenes Buchprojekt länger als ein Vierteljahr mitzuschleppen. „Buchkandidat“ bedeutet keinesfalls, dass nach drei Monaten ein Löschantrag gestellt wird. Bei Büchern, die sich gut entwickeln, wird ein Admin den „Buchkandidat“ entfernen, auch schon vor Ablauf von drei Monaten. Manche Bücher brauchen länger. Der gegenwärtig älteste Buchkandidat ist sechs Monate alt. -- Klaus 02:44, 4. Okt 2006 (CEST)
-
[Bearbeiten] Wikibooks im Unterricht
Die Frage richtet sich nicht zu letzt an Gert ; - ) Siehst du eigentlich Chancen, Wikibooks produktiv und sinnvoll im BWL-Unterricht einzusetzen, Studenten mitarbeiten zu lassen bzw. die Materialen direkt auch für die Lehre zu verwenden, vielleicht anstelle von Vorlesungsskripten??? Wie siehst du das? Ist das utopisch oder lässt sich da was machen? Finde, dass hier eines der Hauptprobleme die mangelnde Resonanz (wenig Kritik, positiv wie negativ, keine Fragen, kaum Diskussion) ist! Danke für die Anregung mit den Balken, ich hatte mir da bislang ganz umständlich mit Textbausteinen (Newsletter) beholfen, ich sehe da durchaus einen Zugewinn ; - ) --InselFahrer 18:59, 25. Jul 2006 (UTC)
- Ich setze mein Buch schon seit über einem Jahr im Unterricht ein und bin sehr zufrieden. Die Klausuren sind eigenartigerweise die letzten Male viel besser ausgefallen als früher, vielleicht waren sie aber auch leichter ... Ein Zugriffszähler war mal interessant. --Philipendula ? 19:43, 25. Jul 2006 (UTC)
-
- Ich vermute noch immer, dass wir mehr solcher Projekte benötigen. In der Germanistik werden "Studienbücher", also sagen wir es mal so, es gibt Fächer, da steckt dort wirklich Arbeit drin ; - ) Gerade bei den Hauptthemen in der Germanistik könnte ich mir seminarbegleitend eine Wikibook-Erstellung vorstellen. Problem nur, ich bin kein Dozent und auch kein Tutor, kann es also nicht wirksam vorschlagen. Wenn die Studenten ihre Referate hier online stellen würden, dann wäre in etwa genau der Inhalt online, der erstens relevant und zweitens auch wieder abgefragt würde. Ich vermute dort einen Takeoff-Bereich fürs Projekt ; - ) Viele Grüße InselFahrer 21:27, 25. Jul 2006 (UTC)
-
-
- Hallo, InselFahrer, ich lese erst jetzt Deine Frage. Also, ich setze das Materialwirtschaft-Buch von Irongate bereits hin und wieder mal ein in der Begleitung zu einigen durchgängigen SAP-Kursen aus dem Einkauf. Mangelnde Resonanz deshalb, weil nur wenige Experten hier schreiben. Und die, die das tun, werden nicht so behandelt, wie das eigentlich not täte (was habe ich John N. angebettelt, meine Nutzer-Diskussionsseite sperren zu lassen, weil ich mich mal für eine Weile zurückziehen wollte. Also ich habe die Nase ziemlich voll von der ScheißDiskutiererei hier...). Das Hauptproblem sind nämlich zuwenig wirklich gute Bücher und die fehlende Entlohnung für solche - und nicht fehlende Diskussionsbeiträge. Auch Autoren müssen von etwas leben - und hier vor allem in Ruhe an ihren Büchern schreiben dürfen. Siehe meine Benutzer-Disku-Seite, da werde ich schon wieder unnötig von einer IP beschimpft. Und meinem Broterhalt widme ich mich jetzt gleich wieder. Beste Grüße --Gert alias "Der Doc" 22:30, 4. Sep 2006 (CEST)
- Hallo Gert, lass dir die Seite doch semisperren, dann können keine IPs drauf schreiben. Hab ich auch in der Wikipedia. Seitdem hat es sich mit Vandalismus und Pöbeleien aufgehört. Können übrigens auch andere Admins machen. Viele Grüße --Philipendula ? 23:00, 4. Sep 2006 (CEST)
- Hab ich gerade gemacht. -- Klaus 23:51, 4. Sep 2006 (CEST)
- Hallo Gert, lass dir die Seite doch semisperren, dann können keine IPs drauf schreiben. Hab ich auch in der Wikipedia. Seitdem hat es sich mit Vandalismus und Pöbeleien aufgehört. Können übrigens auch andere Admins machen. Viele Grüße --Philipendula ? 23:00, 4. Sep 2006 (CEST)
- Hallo, InselFahrer, ich lese erst jetzt Deine Frage. Also, ich setze das Materialwirtschaft-Buch von Irongate bereits hin und wieder mal ein in der Begleitung zu einigen durchgängigen SAP-Kursen aus dem Einkauf. Mangelnde Resonanz deshalb, weil nur wenige Experten hier schreiben. Und die, die das tun, werden nicht so behandelt, wie das eigentlich not täte (was habe ich John N. angebettelt, meine Nutzer-Diskussionsseite sperren zu lassen, weil ich mich mal für eine Weile zurückziehen wollte. Also ich habe die Nase ziemlich voll von der ScheißDiskutiererei hier...). Das Hauptproblem sind nämlich zuwenig wirklich gute Bücher und die fehlende Entlohnung für solche - und nicht fehlende Diskussionsbeiträge. Auch Autoren müssen von etwas leben - und hier vor allem in Ruhe an ihren Büchern schreiben dürfen. Siehe meine Benutzer-Disku-Seite, da werde ich schon wieder unnötig von einer IP beschimpft. Und meinem Broterhalt widme ich mich jetzt gleich wieder. Beste Grüße --Gert alias "Der Doc" 22:30, 4. Sep 2006 (CEST)
-
[Bearbeiten] Sprachlehrbücher
Zu beobachten ist, dass überdurchschnittlich viele Sprach-Lehrbücher scheitern, seien es Sprach-Dialekte oder Fremdsprachen. Gerade Sprachlehrbücher stellen eine besonders hohe Kunst dar und erfordern sehr viel mehr Wissen vom Autor, als andere Lehrbücher.
Aber warum diese Art von Werk besonders oft scheitert ist mir nicht klar. Es könnte sein, dass der Autor überfordert ist. -- ThePacker 18:41, 24. Aug 2006 (UTC)
Es gibt überdurchschnittlich viele Sprachlehrbücher, weil, das glaube ich, der Prototyp für etwas ist, was man aus Lehrbüchern lernen kann. Jeder hat schon mal gedacht, "es müsste einLehrbuch" geben für die und die Sprache oder das und das Sprachproblem, und "ich müsste das können". Die Realität sieht dann so aus das wirkliche Sprachlehrbücher aber auch die aufwändigsten Lehrbücher überhaupt sind. Eine richtiger Einführungskurs in eine Sprache muss mindestens 1000 bis 1200 Wörter beibringen. Das sind dann Tausend Seiten Text, wenn es ein Buch und keine Wortliste sein soll. So weit ich dass beobachtet habe, war ich glaube ich nach Philipendula (Lehrbuch der Statistik) der zweite hier, der ein wirklich großes also echtes Buch (und nicht nur einen einzelnen Artikel)mit vielen Seiten auf denen viel Information steht hier eingestellt hat. Und da braucht man viel Durchhaltevermögen. Und mein Buch Japanisch liefert nur ca 200 Wörter. Also ja, die Autoren sind überfordert.--Hansjörg 20:09, 3. Okt 2006 (CEST)
-
- Mir fällt vor allem auf, dass das was großspurig Buch heißt oft nur einen Umfang hat, der in der Wikipedia bestenfalls als "Stub" und in der Regel ein Löschkandidat wäre. Viele sogenannte Bücher insbesondere auch in den Englischen Wikibooks sind nichts anderes als Linklisten bei denen dann vergessen wurde den Link mit Inhalt zu füllen. So schreibt man kein Buch. Ein Buch beginnt als Volltext, der ständig ergänzt wird und dann irgendwann so groß wird, dass man nach sinnvollen Kapiteleinteilungen sucht, das heißt die Struktur wird erst am Ende festgelegt und nicht am Anfang. Vielleicht ist dies ein Tip für "wie man gute Bücher schreibt". Das Problem das ich hatte war, dass dann die Verwaltungstätigkeit (sich Titel für Kapitel ausdenken und Seiten einrichten) eben am Ende zu einem fürchterlichen Elend wird. Mein Trick, diese Tätigkeit abzukürzen indem ich die Kapitel einfach nummeriert habe ist jedenfalls auch nicht das gelbe vom Ei.--Hansjörg 20:21, 3. Okt 2006 (CEST)
- Hast recht, vor allem was die Linklisten in der en:wikibooks betrifft. -- Klaus 02:32, 4. Okt 2006 (CEST)
- Mir fällt vor allem auf, dass das was großspurig Buch heißt oft nur einen Umfang hat, der in der Wikipedia bestenfalls als "Stub" und in der Regel ein Löschkandidat wäre. Viele sogenannte Bücher insbesondere auch in den Englischen Wikibooks sind nichts anderes als Linklisten bei denen dann vergessen wurde den Link mit Inhalt zu füllen. So schreibt man kein Buch. Ein Buch beginnt als Volltext, der ständig ergänzt wird und dann irgendwann so groß wird, dass man nach sinnvollen Kapiteleinteilungen sucht, das heißt die Struktur wird erst am Ende festgelegt und nicht am Anfang. Vielleicht ist dies ein Tip für "wie man gute Bücher schreibt". Das Problem das ich hatte war, dass dann die Verwaltungstätigkeit (sich Titel für Kapitel ausdenken und Seiten einrichten) eben am Ende zu einem fürchterlichen Elend wird. Mein Trick, diese Tätigkeit abzukürzen indem ich die Kapitel einfach nummeriert habe ist jedenfalls auch nicht das gelbe vom Ei.--Hansjörg 20:21, 3. Okt 2006 (CEST)
Seit einiger Zeit denke ich drüber nach, was zum Thema "Hausarbeit schreiben" zu machen. Wie nennst du dann das Buch??? Hausarbeit schreiben? Sicher nicht, du denkst nach, wie ein Buch heißen würde, zu dem es passt und das wäre dann etwa "Wissenschaftliches Arbeiten" oder so. Dort stellst du dann das Kapitel ein. Meine Meinung? Löschkandidat. Das System unterstützt nicht das nachträgliche gliedern und ordnen. Es gibt ein Buch wo das wachsen nach und nach richtig gut klappt und das ist Inkscape (die anderen habe ich nich so im Blick). Meine Meinung momentan ist:
- Bücher, unter 25 % sollten in keinem Regal, alles über 25 % und unter 75 % sollte in einer eigenen Rubrik aber nicht im normalen Regal auftauchen. Sonst kann man das Gold im großen Misthaufen suchen... (finde ich gut)
- Im Vorfeld vor einem neuen Buch sollte es eine Projektseite geben, wo über die Bucherstellung zu diskutieren ist. Dann ein erster Gliederungsentwurf usw., die von der Community via Abstimmung zu genehmigen sind... Wir müssen vermeiden, dass Bücher entstehen, die aufgegeben werden. Wir brauchen deutlich mehr Autoren. --InselFahrer 01:27, 4. Okt 2006 (CEST)
- @InselFahrer: Du bist inkonsequent. Bei einigen deiner Buchprojekte wurdest du darauf hingewiesen, das das Thema voraussichtlich nicht zur Lehrbuch-Zielstellung von Wikibooks passt. Hat dich das vom Schreiben abgehalten? Nein! Du hast gerade indirekt begründet, dass wir nicht mehr, sondern bessere Autoren brauchen! -- Klaus 02:32, 4. Okt 2006 (CEST)
- Die englischen Wikibooks sind in vielen Bereichen weiter als wir, allerdings es gibt Bücher, die sind bei denen 100 % und dabei einfach Schrott. Ein Geschichtsbuch bestand nur aus Kürzestkapiteln, bei so etwas ist die Wikipedia einfach sehr viel besser, da brauche ich kein unnützes Buch... --InselFahrer 01:27, 4. Okt 2006 (CEST)
[Bearbeiten] Gerechtfertigte Beschwerde
Der folgende Text wurde von der Hauptseite hierherkopiert:
[Bearbeiten] Wikijunior - teilweise eine Erfolgsgeschichte
Gemeinsamkeiten: Die Zusammenarbeit klappt bestens, es gibt keinen Streit (ein erbitterter fachlicher Streit ist bei einem Juniorbuch wenig wahrscheinlich). Wenn sich aber der Buchverantwortliche zurückzieht, auch wenn es nur zeitweise ist, machen auch die Co-Autoren nicht weiter.
- Anmerkung Wikijunior Alte Zivilisationen: Wenn beide Co-Autoren Studenten sind, die Ende Juli Prüfungen haben und anschließend 2-3 Seminararbeiten á 20 Seiten schreiben müssen, ist dies verständlich. Ich habe in meiner Mitarbeit 6 Wochen pausiert und mich vor allem zu Beginn stark in das Projekt eingebracht. Schade, dass ich mich dafür rechtfertigen muss! Ich dachte, es wäre jedem klar, dass man eben nicht jeden Tag hier arbeiten kann. nekater
- Ich bitte um Entschuldigung für meine Fehleinschätzung. Habe nicht berücksichtigt, dass ihr Studenten seid und saisonal stärker wechselnde Arbeitsbelastungen habt als andere Berufstätige. Habe meine Einschätzung von Wikijunior geändert (und mich bei den Betroffenen entschuldigt). -- Klaus 22:03, 4. Sep 2006 (CEST)
[Bearbeiten] Wikibooks ist in der Pubertät
Eine Zeit lang habe ich tatsächlich geglaubt, ich würde Teil einer großen Bewegung sein, deren Ziel es ist Lehrbücher zu entwickeln. Ich hatte geglaubt, ich würde hier weitaus mehr Leute finden, die sich ebenfalls diesem Ziel verschrieben haben. Zumindest meine ich sagen zu können, dass ich hier Leute gefunden habe, die einer großen Bewegung angehören wollen. Jedoch, dass es nur wenige Leute gibt, die dieser Bewegung eine Richtung weisen können und noch weniger vorhanden sind, die die Masse in Bewegung zu setzen können. Warum setzt sich diese Masse nicht in Bewegung? Weil sie träge ist, sie will gar nicht bewegt werden, sie will nicht transformiert werden, sie will sich selbst nicht in Frage stellen, sie will eine Masse bleiben.
Langsam setzt sich bei mir die Erkenntnis durch, dass man mit pubertierenden Jugendlichen keine Lehrbücher schreiben kann. Dazu ist die Lebenserfahrung der allermeisten Jugendlichen zu gering. Freilich gibt es eine verschwindend geringe Menge an Jugendlichen die wie ein Leuchtturm aus dieser Masse herausragen, aber wir dürfen uns auch nicht blenden lassen. Es gibt nur sehr wenige dieser Ausnahmen. Der Rest der Masse setzt sich tatsächlich aus pubertierenden Jugendlichen und Erwachsenen zusammen, mit denen man keine Lehrbücher schreiben kann.
Die vorherrschende Logik ist doch, wenn ich es mir selbst beibringe, dann bin ich doch bestens dafür geeignet selbst ein Lehrbuch zu schreiben, weil ich genau die Fragen habe die jeder haben müsste. Auf den ersten Blick scheint das einer gewissen Logik nicht zu entbeeren. Leider ist dieses Argument sehr kurzsichtig. Nach den Regeln der Logik müsste man schlussfolgern können, dass wenn ich das Thema anschließend verstanden habe, es jeder andere auch verstehen muss. Aber diese Aussage ist widerlegbar. Derjenige der mir das Thema beibringt, investiert Zeit und Mühe, dazu geht er auf meine individuellen Probleme ein und hat für jedes individuelle Problem eine Antwort. Es gehört eine Menge Lehrerfahrung dazu, um die üblichen Klippen zu umschiffen, deswegen ist jemand der das Thema gerade erlernt völlig ungeeignet ein Buch über das Thema zu verfassen.
Das Problem ist also, dass wir die, die es können nicht lassen und die, die es wollen nicht können.
Die einzigen Lösungen die mir dazu einfallen sind folgende:
- Wir müssen die, die es können fragen dürfen und wir müssen sie ihre Lehrbücher schreiben lassen.
- Wir müssen die, die es wollen aber nicht können, kritisieren dürfen.
So lange wir hier tagtäglich unnötige Diskusionen führen, setzt sich die Masse nicht in Bewegung. -- 84.189.245.179 20:59, 10. Sep 2006 (CEST)
[Bearbeiten] Autor fürchtet Rufschädigung
Früher gab es noch eine Versionsgeschichte, wo die Autornamen aufgelistet waren, damit kann man nachsehen, was von Prof. Dr. Dr. h. c. Knowledge stammt und was von seinem Studenten Ahnungslos. Wären hier mehr Leute, gebe es mehr Autoren, würden sich pro Buch Teams gründen, die die Entwicklung eines Buches kontrollieren und organisieren.
Wenn man sein Buch gegen andere abschließen möchte: Wir sind kein Webspace-Provider.
Das hier "echte" Bücher eingestellt werden, halte ich für unwahrscheinlich, Vorlesungsskripte und dergleichen, wie es bereits passiert ist, ist realistischer und ob da der Autorname eine Rolle spielt, würde ich eher nicht annehmen. --InselFahrer 23:50, 26. Sep 2006 (CEST)
- Die Versionsgeschichte gibt es immer noch, aber kaum ein Leser liest sie. Selbst wenn er sie liest: Es ist echt schwer, nach 100 Bearbeitungen herauszufinden, welcher Satz auf welchen Autor zurückgeht.
- Wären hier mehr Leute, gebe es mehr Autoren - aber die Erfahrung sagt, dass sich auch dann jeder hauptsächlich um sein "eigenes" Buch kümmern wird. Teams pro Buch - träum weiter! Wunschdenken bringt uns nicht voran.
- Sich einen Namen zu machen ist eins der wenigen Motive, ein Buch zu schreiben. Und was "echte" Bücher betrifft - hast du schon die Physikbücher von Prof. Petry gesehen? Bitte keine abfälligen Bemerkungen. -- Klaus 01:48, 27. Sep 2006 (CEST)
- Physik-Bücher von Prof. Dr. Petry kenne ich nicht, hier online??? Musst du was zu sagen, wenn es mehrere Fachleute geben würde, die ein Buch verwenden, hättest du die Teams... Bei Geschichte Grevenbroichs gibt es inzwischen so ein Team, Nachteil hierbei leider nur, dass bislang nur einer editiert... Die Eingaben reichen von, mach ... bis hin zu vorgefertigten Textspenden. Will heißen, drüber reden, wie es weitergehen soll, passiert, aber es gibt noch etwas Angst auch selbst zu editieren...
- Um die Teams kommen wir über kurz oder lang nicht herum, meine Meinung. Ohne sie, sind Buchprojekte einfach auf Grund des Umfangs nicht zu realisieren... Danke für den Hinweis mit der IP, habe ich direkt als Lesezeichen gespeichert. --InselFahrer 10:12, 27. Sep 2006 (CEST)
- Prof. Petry ist Professor für Physik und Mathematik. Er hat das halbe Regal:Physik und noch andere Bücher geschrieben. Trotz des Umfangs hat er sie allein fertiggestellt. Es geht also! Siehe auch Benutzer Diskussion:Siegfried Petry#Wikibooks-Auszeichnung und Wikibooks:Rundschau/ Medaillen. -- Klaus 10:56, 27. Sep 2006 (CEST)
- Hjn hat zwei Bücher offline geschrieben und hier eingestellt. Er hat sich über Verschandelungen seiner Bücher und Löschandrohungen beschwert, seine Bronzemedaille zurückgewiesen und mit der Aussage, hier werde er nicht gebraucht, woanders schon (sinngemäße Wiedergabe) weitgehend? zurückgezogen.
- Philipendula, mit hoher Wahrscheinlichkeit Uni-Professor, hat ein Buch Mathematik: Statistik geschrieben, das er im Unterricht verwendet und sich über andauernde Verschandelungen beklagt, während seine Studenten mit dem Buch arbeiteten. Philipendula macht nicht den Eindruck, ein weiteres Buch schreiben zu wollen.
- Sind das genug Beispiele? Oder willst du solche Lehrbücher prinzipiell nicht, die von einem Autor im Alleingang geschrieben worden sind??? -- Klaus 10:56, 27. Sep 2006 (CEST)
In der Praxis, (an meiner Uni gibt es ein "gelbes Heft"). Das hat so etwas von einem Buch, ist eine Kurzgrammatik fürs Mittelhochdeutsche, es gibt einen Autor, aber eine ganze Gruppe von Leuten, die es nachträglich verbessert, ergänzt usw. haben. Die Lösung war ein Vermerk auf einer der ersten Seiten: "Diese Einführung basiert auf Materialien, die ... der ... Abteilung freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat." Ende. --InselFahrer 23:53, 26. Sep 2006 (CEST)
- Das kann doch jeder machen, wie er will. -- Klaus 01:48, 27. Sep 2006 (CEST)
[Bearbeiten] Wiki vs. Wirklichkeit
So langsam frage ich mich auch, warum ich hier arbeite. Irgendwie ist es ziemlich sinnlos Wiki-Bücher allein zu schreiben, das kann man genauso gut auf seiner eigenen Homepage machen. Bücher müssen (je nach Thema) auch beständig auf den neusten Stand gebracht werden, das schafft man nicht allein. Weiterhin ist auch die Fehlerquote recht hoch, wenn man nur alleine an etwas rumbastelt, auch hier braucht es die Mitarbeit. Danke an Benutzer Rho, der wenigstens gelegentlich ein paar Sätze und Verbesserungen beiträgt. Ich habe schon viel Werbung gemacht, aber es hilft nichts. Auf der anderen Seite finden solche Projekte Zulauf, wo man selbsterstellte Skripte einstellen kann wie hier http://www.medizinstudent.de/studienhilfen/skripte/ Sehr schade. Patho 12:36, 3. Dez. 2006 (CET)
[Bearbeiten] Mittelding ...
Meiner Meinung nach gibt es in WikiBooks 2 Arten von Büchern:
- Theorie: zumeist in Form von Lehrbüchern
- Praxis: how-to's, Anleitungen u.dgl.
Während für den ersten Typ die in-sich Geschlossenheit des Werkes ein wesentliches Merkmal ist, um ein größeres Wissensgebiet schlüssig zu vermitteln, "scheitern" viele Praxis-Bücher daran, daß es zu viele Möglichkeiten des logischen Verzweigens gibt bzw. muss sich der Autor bald die Frage stellen, wie detailliert er sich einlässt, ob eine sehr detailgenaue Schilderung leistbar ist und andererseits: ob eine grobe Schilderung dann noch den Zweck erfüllt.
Während mir die im WikiBooks implementierte Darstellungsform für die "Lehrbücher" gut, vielleicht sogar optimal erscheint, dürfte ein Denken in Hierarchien wie Ragalen, Büchern, Kapiteln usw. für die Praxisbücher suboptimal sein. Hier wäre vermutlich eine eher an wikipedia angelehnte Form der Vernetzung mit kleineren Artikeln, die ganz genau, jeder für sich, einzelne Vorgänge beschreiben und zuerst flach über Kategorien verlinkt sind und dann über zweckentsprechende Menüs beliebig angesprochen werden können, die bessere Methode.
Damit muss sich ein Autor, der "die Idee zum Buch" hat auch nicht zwechs Vollständigkeit mit Kapiteln herumschlagen, für die ihm halt die Grundlagen fehlen sondern baut eben nur das auf, wo er sich echt gut auskennt. Damit sollte die Enttäuschung, sich etwas vorgenommen zu haben, was für einen selbst zu gross wird, vermieden werden können.
Meine Einladung ergeht an alle Praxisbuch-Autoren, die eher wikipedia-like als wikiBooks-like schreiben möchten, aber dennoch keine Enzyklopädie-Artikel sondern Praxis-Anleitungen schreiben wollen: Tutorium (vorerst nur deutsschprachig) - Ich möchte aber nicht, dass jetzt jemand glaubt, dieses wiki stünde in irgendeiner Konkurrenz zu wikimedia-Projekten - es ist einfach ein Pilot, der vielleicht ein Schwesterprojekt werden könnte ... Gerhard Schwarz alias ZanglerHartl

