Wikijunior Großkatzen/ Glossar

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Dies ist ein Glossar: eine Sammlung (mit Erklärungen!) von Begriffen, die in diesem Buch benutzt werden oder wichtig für das Verständnis von Großkatzen sind. Zum Verständnis eines Begriffs musst du manchmal die Erklärungen von mehreren Wörtern lesen.

  • Aas: Das Fleisch eines toten Tieres, das von Raubtieren (z. B. Hyänen) oder Aasfressern (z. B. Geiern) gefressen wird.
  • Alte Welt: Kontinente, die schon im Altertum bekannt waren. Das sind Europa, Asien, und Afrika und auch die Arktis. Dem gegenüber: Neue Welt: Kontinente die erst ab der Neuzeit entdeckt wurden. Das sind Amerika (also Nord-, Mittel- und Südamerika), Australien und auch die Antarktis.
  • Art: Gruppe von Tieren, die sich sehr ähnlich sind und viele Merkmale gemeinsam haben. Sie können normalerweise auch gemeinsam Kinder bekommen.
  • Artenschutz: Hier geht es um Pflege und Schutz von Tier- und Pflanzenarten, die in der Wildnis leben.
  • Aussterben: Wenn alle Tiere einer Art als gestorben gemeldet sind, ist diese Art des Tieres offiziell ausgestorben. Diese Tiere können nie mehr wiederkommen. Es hat aber schon Fälle gegeben, wo einzelne Exemplare verlorengeglaubter Tierarten auftauchten und Nachwuchs zeugten.
  • Auswilderung: Ein vorübergehend gefangengenommenes Tier oder eine Nachzucht wird, nachdem es überlebensfähig ist, in seinen natürlichen Lebensraum frei gelassen.
  • Beute: Das sind Tiere, die von anderen fleischfressenden Tieren in freier Wildbahn erlegt werden, um ihren Hunger zu stillen.
  • Domestizierung oder Domestikation: Tiere werden aus ihrer natürlichen Umwelt in eine menschliche Umgebung gebracht und anschließend so verändert oder gezüchtet, dass sie leichter mit Menschen auskommen oder zusammenleben können. Gegenteil: Auswilderung.
  • Dschungel: Ein großer Wald in warmen Ländern mit vielen verschiedenen Tier- und Pflanzenarten. Häufig auch Regenwald genannt.
  • Familie: In einer "Klassifizierung" eine mittelgroße Gruppe, die von sehr nahe verwandten Tieren gebildet wird.
  • Fangzähne oder Fänge: Zähne, die als Waffen genutzt werden oder um Beute zu ergreifen und festzuhalten.
  • Feind: Der Hauptfeind eines Wildtiers ist der Mensch, der ihm nachstellt (siehe auch: Wilderei). Jedes Tier hat auch natürliche Feinde, die es töten und verspeisen wollen. „Fressen und gefressen werden, das ist der Kreislauf des Lebens“. (lion king).
  • Flanke: Der seitliche Teil eines Tierkörpers.
  • Fleischfresser: Ein Tier, das sich hauptsächlich von Fleisch ernährt.
  • fruchtbar: Die Fähigkeit, Kinder zu bekommen.
  • Gattung: In einer "Klassifizierung" eine sehr große Gruppe; sie enthält eine gewisse Anzahl von nah verwandten „Familien“.
  • gefährdet: Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind.
  • Gefangenschaft: Tiere leben in Gefangenschaft, wenn sie von Menschen eingefangen wurden und von diesen dauerhaft festgehalten werden oder in Gefangenschaft geboren wurden.
  • Geschwister: Der gesamte Nachwuchs aus einem Wurf, oder manchmal Nachwuchs von den gleichen Eltern aus verschiedenen Würfen.
  • Instinkt: Das geerbte Wissen eines Tieres; Wissen, das nicht erlernt werden musste.
  • Inzest: Bezeichnung für verbotenen Geschlechtsverkehr zwischen Vater und Tochter bzw. Mutter und Sohn, allgemein gesagt der tierischen Eltern mit dem eigenen Nachwuchs.
  • Klassifizierung: Die Art und Weise, wie Wissenschaftler Tieren Namen geben, die jeder auf der Welt versteht, und zwar so, dass man sehen kann, wie nah verschiedene Tiere miteinander verwandt sind.
  • Konservierung: Mittel, um den Verbrauch natürlicher Rohstoffe zu verringern; das schließt die Wiederverwendung mit ein.
  • Kreuzung: Wenn zwei Tiere verschiedener Arten Nachwuchs haben.
  • Lebenserwartung: Wie lange ein Tier üblicherweise lebt.
  • Lebensraum oder Habitat: Ein Gebiet, in denen es den Tieren leicht fällt, zu überleben.
  • Mähne: Die haarige Krone um den Kopf eines männlichen Löwen.
  • Maul: Der Mund eines Tieres.
  • Mischling: Der Nachwuchs zweier Tiere einer unterschiedlichen, aber ähnlichen Art, z. B. von Löwe und Tiger.
  • nachtaktiv: Nachtaktive Tiere sind nachts wach und schlafen am Tag.
  • Nachwuchs: Die Kinder eines Tieres.
  • Nahrungssuche: Ein Tier auf Nahrungssuche sucht nach Fleisch eines Tieres, das von einem anderen Tier getötet wurde, oder es versucht, selber ein Tier zu töten und zu fressen.
  • Nationalpark: Eine Landfläche, das in seinem natürlichen Zustand gelassen wird, aber für Besucher freigegeben wurde. Man unterscheidet die folgenden Arten:
  1. Naturschutzgebiet: Landfläche, die in ihrem natürlichen Zustand gelassen wird, um sie genau so zu erhalten. Der Schutz von Pflanzen und Tieren ist hier wichtiger als andere Arten der Nutzung.
  2. Auswilderungsgebiet: Landfläche, in denen Tiere ausgewildert und beobachtet werden sollen, mit langsamer Entwöhnung vom Menschen, aber Rückzugmöglichkeit bei Gefahr.
  3. Reservat: Landfläche, die zum Schutz wild lebender Tiere genutzt wird. Manchmal werden Teile eines Schutzgebietes für Wildtiere nicht in ihrem natürlichen Zustand gelassen, um bestimmten Tierarten eine kleine Extrahilfe zum Überleben zu geben. Ein Beispiel dafür ist das Anbauen von Reis in einem von Wasservögeln bewohnten Gebiet.
  • Neue Welt: Siehe oben bei Alte Welt!
  • Opfer: Ein Tier, das von einem anderen als Nahrung gejagt wird.
  • Planzenfresser: Ein Tier, das Pflanzen wie zum Beispiel Zweige oder Beeren isst.
  • Prärie: Eine große, flache Ebene mit viel Gras und fast keinen Bäumen, wie z. B. die Great Plains in Nordamerika.
  • Raubtier: Ein Tier, das andere Tiere jagt und sich überwiegend von deren Fleisch ernährt.
  • Regenwald: Ein großer Wald in warmen Ländern mit vielen verschiedenen Tier- und Pflanzenarten. Häufig auch als Dschungel bezeichnet.
  • Rosette: Ein Fleck im Felle eines Tieres, der durch eng aneinander liegende Punkte einen geschlossenen Kreis formt.
  • Säugetier: Ein warmblütiges Tier, das Haare auf seiner Haut hat und seinem Nachwuchs Milch gibt.
  • Savanne: Eine große, flache Ebene mit Gras und verstreuten Baumgruppen, wie z. B. im östlichen zentralen Afrika.
  • Schnauze: Der Teil des Gesichts eines Tieres, der Nase und Kiefer umfasst.
  • Steppe: Eine große, flache Ebene, die meistens nur Gras und gar keine Bäume hat.
  • steril: Nicht fähig, Nachwuchs zu bekommen.
  • Stiftung: Eine Organisation, die sich aktiv für den Erhalt bedrohter Tierarten einsetzt und hilft, deren Lebensraum zu sichern und aktive Aufklärungsarbeit zu leisten.
  • Subtropen: Ein Gebiet, wo es im Winter nicht kalt wird, wo es aber verschiedene Jahreszeiten gibt.
  • tagaktiv: Tagaktive Tiere sind am Tag wach und schlafen am in der Nacht.
  • Themenpark: Ein Zoo mit Tieren eines bestimmten Bereiches (z. B. nur Wassertieren) oder nach Lebensräumen geordnet. Ein Themenpark hat meist auch eine Stiftung, die sich der Erhaltung der im Themenpark vorgestellten Arten verschrieben hat.
  • Tropen: Ein Gebiet, in dem es niemals kalt wird und wo es keine Jahreszeiten gibt. Tropische Gebiete findet man nah am Äquator, und auf der Weltkarte wird das Gebiet zwischen dem südlichen und dem nördlichen Wendekreis als die Tropen angesehen.
  • Wilderei: Unerlaubtes Töten von Tieren aus niederen Beweggründen, keine Notwehr.
  • Wissenschaftliche Bezeichnung: Der Name, den die Wissenschaftler einer Tierart geben, wenn sie die Tiere klassifizieren.
  • Wurf: Eine Gruppe von Säugetierbabys mit den gleichen Eltern.
  • Zoo: Eine Art „lebendes Museum“, in dem gefangene Tiere gehalten werden. Ein Zoo hat zum Ziel, Menschen etwas über Tiere beizubringen und ihnen Spaß zu bereiten. Außerdem helfen Zoos, bedrohte Tierarten zu schützen.


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Vorwort
Einleitung

Großkatzen

Pantera
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  Jaguar
  Leopard
  Schneeleopard
  Nebelparder
  Tiger
  Tigon, Liger
Pumas
  Puma
  Gepard
  Jaguarundi
Felis
  Manul
  Sandkatze
  Wildkatze
Ozelote
  Ozelot
  Baumozelot
Karakale
  Karakal
  Serval
weitere
  Luchs
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  Rostkatze
Anhang
  Geschichte
  Aussterben
  Haltung
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