Wikis in Organisationen
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Wikis in Organisationen (in Firmen Enterprise Wikis) sollen organisatorische Informationen abbilden und eine maximale aber konsistente Veränderung dieser erlauben. Jede Organisation (Vereine, Familien etc) aber vor allem Firmen definieren sich über ihre Alleinstellungsmerkmale wie Informationsvorsprung, Kultur und Netzwerk.
Wikis kennt man vielleicht durch das wohl bekannteste aller Wikis, der Wikipedia, der Onlineenzyklopädie. So kann man also davon ausgehen, dass ein Wiki eine Enzyklopädieerstellungssoftware ist? Richtig!
Gut, was will man dann damit, wenn man keine Enzyklopädie schreiben will? Im Allgemeinen werden mit einer Enzyklopädie die 23 Bände Brockhaus assoziiert, aber eigentlich ist eine Enzyklopädie die Darstellung der Totalität des Wissens.
Ein Verein, eine WG, eine Firma, eine Stadt besteht aus einzelnen Mitgliedern, die gewisse Zielvorstellungen teilen. Es gibt Regeln, Standards, Festlegungen, Policies; diese werden gebrochen und in Frage gestellt, sie werden entwickelt und in der Gruppe verteilt.
Dabei hilft ein Wiki. Es hilft schnell Regeln und Anweisungen gemeinsam zu erstellen, diese aber auch ebenso schnell wieder in Frage zu stellen, zu modifizieren und alle Entwicklungsschritte zu kontrollieren.
Warum aber hilft da gerade ein Wiki? "Ein Wiki ist eine offene Sammlung von Webseiten, die von jedem editiert werden können"[1]. Es gibt vier elemantare Hauptmerkmale[2]:
- technologische Einfachheit und Flexibilität
- Der Wikisysntax ist mit ca. wichtigen 7 Zeichen ist einfach zu erlernen, Texte sind, im Vergleich zu spezifischen Datenbanken, die flexibelste Möglichkeit jede Art von Informationsstruktur zu beschreiben
- offener Zugang und explizite Kontrolle
- Der prinzipiell offene (Schreib)-Zugang ermöglicht eine schnelle, unbürokratische Arbeitsweise, durch totale Kontrollstrukturen werden etwaige Fehler oder Missbräuche effektiv bewältigt.
- Kollaboration und eindeutige Urheberschaft
- Teams welcher Art können an gemeinsame Inhalten auch gemeinsam Arbeiten, dennoch bleibt die Urheberschaft, wenn gewünscht, eines jeden Buchstaben erhalten.
- Einfachster Zugriff und komplette Archivierung
- Durch Webtechnik ist der Zugriff unabhängig von Clientsoftware überall mögliche (Inter-, Intra- oder Extranet), durch Versionierung ist jeder Zustand replizierbar und nachvollziehbar.
Wikis helfen aber auch in ganz ungewöhnlichen Gruppen. Eine Gruppe von Freunden, die sich „untereinander nicht wirklich kannten und die Koordination extrem schwierig war.“ Aber einem Freund in Not helfen musste. „Das Wiki ermöglichte Koordination und Zusammenarbeit ohne zentrale Stelle. Nicht für immer, ab einem gewissen Punkt gab es wieder einige Freunde, die die Koordination übernahmen, aber für den kurzen Moment, wo es anders nicht ging, gab es über das Wiki eine neue Art der Zusammenarbeit.“Wikis und ihre Wirkung – Eine persönliche Geschichte
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Abgrenzung des Buches
Dieses Buch soll nicht, wie die meisten Bücher, die unterschiedliche Software beschreiben; dazu gibt es bereits eine größere Anzahl an anderen Büchern.
Auch ist das hier keine Anleitung zum Schreiben und Bedienen von Wikis, dazu gibt es andere wie den Kurs Wikis und ihre Nutzung.
Ebenfalls wird nicht die Soziologie von Wikis erklärt; diese ist zwar wichtig, es soll aber nicht die bestehende soziale Ordnung einer Organisation in eine "Wikicommunity" umgewandelt werden, sondern die Struktur des Wikis auf diese angepasst werden.
Am ehesten soll sich das Projekt mit dem Thema Wissensmanagement auseinandersetzen, jedoch nicht in seiner klassischen Weise, sondern eher als das Wissensmanagement der Prozesse, also in Richtung Qualitätsmanagement.
[Bearbeiten] Fokus
Der Fokus dieses Projekts soll in die Richtung vom dauernden Brainstorming zum (totalen) Qualitätsmanagement gehen.
[Bearbeiten] Inhalt
- Theorie
- Wikis in Organisationen: Begriffe
- Wikis in Organisationen: Abgrenzung behandelt die Unterschiede zu anderen IT-Werkzeugen, wie CMS, ERP oder CRM.
- Wikis in Organisationen: Anwendung die konkrete Anwendung vom direkten Wissensmanagement über Basis für ein Qualitätsmanagementhandbuch oder Office-Programm-Ersatz.
- Praxis
- Wikis in Organisationen: Ordnung beschäftigt sich mit der Ordnung innerhalb des Systems und zwischen den einzelnen Artikeln
- Wikis in Organisationen: Kultur über organisatorische Hierarchien, Gruppen und Umgang mit Wissen in einem Wiki
- Wikis in Organisationen: Leben macht (gar) keiner mit ist ein Wiki das nutzloseste was es gibt
- Wikis in Organisationen: 1984 Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
- Wikis in Organisationen: Sicherheit offen ist schön, aber jede Offenheit braucht Grenzen
- Projekt
- Wikis in Organisationen: Einführung beschreibt in der Projektansicht, wie man ein Wiki einführt
- Wikis in Organisationen: Anforderungen an das Wiki
- Wikis in Organisationen: Anforderungen an die Organisation
- Wikis in Organisationen: Software soll einen Überblick über vorhandene Software und speziell die Möglichkeiten
- Wikis in Organisationen: Schulung zwar sind Wikis einfach, aber auch das will erklärt sein.
- Meta
- Wikis in Organisationen: Referenzen zeigt eine Auswahl eingesetzter Wikis in unterschiedlichen Organisationen.
- Wikis in Organisationen: Nachwort zeigt die Möglichkeiten
[Bearbeiten] Quellen
[Bearbeiten] Zusammenfassung des Projekts
- Zielgruppe:
Chefs, Vereinsvorstände, WG-Obermieter, Direktoren,
- Lernziele:
Wie hilft ein Wiki in jeder Organisation?
- Buchpatenschaft / Ansprechperson: VanGore 01:56, 26. Okt. 2006 (CEST)
- Sind Co-Autoren gegenwärtig erwünscht? JA, gerne.
[Bearbeiten] Weblinks
- heise.de - Wikis: Zurück in die Zukunft aktuelle Ausschau
- Wikis in Organizations Projekt der Forschungsstelle “Neue Kommunikationsmedien”
- kornegger.com - Fachvortrag “Strategische Bedeutung von Wikis für Unternehmen” (pdf)
- wiki.doebe.li - Tipps für den erfolgreichen Einsatz von Wikis in Unternehmen
Theorie: Begriffe | Abgrenzung | Anwendung
Praxis: Ordnung | Kultur | Leben | 1984 | Sicherheit
Projekt: Einführung | Anforderungen an das Wiki & die Organisation | Software | Schulung
Meta: Referenzen | Nachwort


