Windows-Kompendium: Installation

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Nuvola apps bookcase 1.svg Windows-Kompendium

Inhaltsverzeichnis

Systemvoraussetzungen [Bearbeiten]

Um das jeweilige Windows zu installieren, müssen folgende Mindestvoraussetzungen erfüllt sein:

Windowssytem CPU CPU (empfohlen) RAM RAM (empfohlen) Festplattenspeicher (mindestens) Sonstiges
Optionales
Windows 2000 133 MHz 133 MHz 64 MB 64 MB 1 GB CD-ROM-Laufwerk, Tastatur, Monitor und Grafikkarte mit mindestens 800x600 Soundkarte, Maus
Windows XP 233 MHz 300 MHz 64 MB 128 MB 1,5 GB CD-ROM-Laufwerk, Tastatur, Monitor und Grafikkarte mit mindestens 800x600 Soundkarte, Maus
Windows Vista * 800 MHz 1GHz 512 MB 1 GB 15 GB DVD-Laufwerk, Tastatur, Monitor und Grafikkarte mit DirectX 9-Unterstützung Soundkarte, Maus
Windows 7 * 1 GHz 1 GHz 1 GB 1 GB 17 GB DVD-Laufwerk, Tastatur, Monitor und Grafikkarte mit DirectX 9-Unterstützung Soundkarte, Maus, Touchscreen, Internet
Windows 8 * 1 GHz 1 GHz 1 GB 1 GB 16 GB DVD-Laufwerk, Tastatur, Monitor und Grafikkarte mit DirectX 9-Unterstützung Soundkarte, Maus, Touchscreen, Internet

* = Daten für 32 Bit-Betriebssysteme
Damit das Betriebssystem ruckelfrei läuft, sollten die empfohlenen Voraussetzungen erfüllt sein.

Windows 2000 [Bearbeiten]

Überlegungen zur Festplattenpartitionierung [Bearbeiten]

Bevor man mit der Installation beginnt, sollten man sich Gedanken über die logische Aufteilung (Partitionierung) der Festplatte machen. Windows 2000 benötigt, wie in der Systemvoraussetzung angegeben, mindestens 2 GB Speicherplatz. Diese Angabe ist aber nur rein für das Betriebssystem gedacht und rechnet keinen Speicherplatz für die Installation von Programmen oder Speicherplatz für Benutzerdaten mit ein. Ein wesentlicher Vorteil der logischen Aufteilung ist zum Beispiel die Trennung der System- und Programmdateien von den Anwenderdateien. Dies verhindert ein zu schnelles Fragmentieren der System- und Programmdateien und ermöglicht eine zügige Defragmentierung dieser Partition. Daher sollte die Partition auf der das Betriebssystem installiert wird, auch Systempartition genannt, so klein wie möglich angelegt werden.

Weitere Vorteile:

  • Organisation: Man kann seine Daten dem Zweck nach in verschiedenen Partitionen speichern. So können die Daten des Systems, die Anwendungsprogramme und die Benutzerdaten auf unterschiedlichen Laufwerken liegen, was beispielsweise Datensicherungen erleichtert.
  • Datensicherheit: Sollte das Dateisystem einer Partition Fehler aufweisen, so sind die anderen Partitionen davon nicht betroffen.

Auswahl des Dateisystems [Bearbeiten]

Windows 2000 unterstützt folgende Dateisysteme:


Vorteile des Dateisystems NTFS

  • effiziente Speichernutzung bei Partitionen über 400 MB
  • Journaling-Dateisystem: automatische Fehlerkorrektur und Datenwiederherstellung nach Abstürzen.
  • Die Länge von Dateiname plus Pfad darf 506 Zeichen betragen, bei FAT32 „nur“ 255 Zeichen.
  • hohe Datensicherheit durch Vergabe von Zugriffsrechten auf Betriebssystem-Ebene
  • Mechanismen zur fehlertoleranten Datenspeicherung, z.B. "Festplattenspiegelung"
  • Maximale Dateigröße von theoretisch 16 ExaByte
  • Verwendung von Datenträgern mit dynamischer Größe (ohne feste Partitionstabelle)
  • schnelle und effiziente Speicherung von kleinen Dateien
  • transparente Komprimierung von Dateien
  • Daten- und Datenträgerverschlüsselung mit Encrypting File System (ein Bestandteil von Windows 2000)

Nachteile des Dateisystems NTFS

  • Die Betriebssysteme MS-DOS, Windows 95 bis Windows ME können nicht auf NTFS-Partitionen zugreifen
  • ist nicht dualbootfähig mit den Betriebssystemen MS-DOS, Windows 95 bis Windows ME

Windows 2000 kann keine Partitionen mit dem Dateisystem FAT32 formatieren, die größer als 32 GB sind.

Durchführung der Installation [Bearbeiten]

Um das Setup von Windows 2000 zu starten, muss der Computer von der CD-ROM gestartet werden. Alternativ, wenn z.B. das CD-ROM Laufwerk nicht bootfähig ist, kann man auch Installationsdisketten erstellen. Das Erstellen der Installationsdisketten erfolgt auf einem anderen Rechner mit dem Programm Makeboot.exe, was sich auf der Windows 2000 CD im Verzeichnis \Bootdisk\ befindet. Dazu muss folgender Befehl unter Start -> Ausführen eingegeben werden:

<laufwerksbuchstabe des CD-ROM-Laufwerks>\Bootdisk\makeboot <laufwerksbuchstabe des Disketten-Laufwerks>

Das Setup von Windows 2000 läuft in zwei Abschnitten ab. Der erste Abschnitt ist die textbasierende Installation, der zweite Abschnitt ist die grafische Installation.

Der textbasierende Abschnitt [Bearbeiten]

Im textbasierenden Abschnitt werden die wichtigsten Information der Installation festgelegt. Das Setup lädt alle wichtigen Treiber, um mit der Hardware des Rechners arbeiten zu können. Weiterhin legt man in diesem Abschnitt fest, wie die Festplatte aufgeteilt und welches Dateisystem verwendet wird.

Die einzelnen Schritte im textbasierenden Abschnitt:

  • Starten des Windows 2000 Setup
  • Auswahl der Setupoptionen
    • um Windows 2000 zu installieren
    • um eine beschädigte Installation von Windows 2000 zu reparieren
    • um die Installation abzubrechen
  • Dem Lizenzvertrag zustimmen
  • Auswahl der Festplatte oder Partition, wo Windows 2000 installiert werden soll. Außerdem ist es möglich, hier die Festplatte zu partitionieren.
  • Formatieren der Festplatte oder Partition und die Auswahl des Dateisystems. Im Anschluss wird die Festplatte partitioniert und formatiert.

Nach diesen Schritten kopiert das Setupprogramm alle Dateien, die zur Installation benötigt werden, in den Installationsordner auf der Festplatte. Im Anschluss erfolgt ein Neustart des Rechners. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass sich keine Diskette mehr im Laufwerk befindet. Weiterhin muss der Rechner von der Festplatte und nicht von der CD-ROM gestartet werden, um den zweiten Abschnitt der Installation zu beginnen.

Der grafische Abschnitt [Bearbeiten]

Die einzelnen Schritte im grafischen Abschnitt:

  • Suchen und Erkennen der vorhandenen Geräte im Computer
  • Auswahl des Gebietsschemas, Ländereinstellung und Tastaturlayout
  • Eingabe des Namens und Organisation des Nutzers
  • Eingabe der Produkt-ID
  • Eingabe des Computernamens und des Kennwortes für das Administratorkonto
  • Auswahl der zu installierenden Windows-Komponenten
  • Einstellen der Zeitzone, des Datums und der Uhrzeit
  • Installation der Netzwerkkomponenten
  • Eingabe der Netzwerkkonfiguration
    • Standardeinstellungen
    • Benutzerdefinierte Einstellungen
  • Auswahl, ob der Computer sich in einer Arbeitsgruppe oder in einer Computerdomäne befindet
  • Installation der Komponenten, Registrieren der Komponenten, Speichern der Einstellungen und Löschen der temporären Dateien
  • Beenden des Setupprogramms