Zellbiologie: Organellen: Chloroplasten
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[Bearbeiten] Zugehörigkeit des Chloroplasten [Plastiden]
Chloroplasten gehören zur Gruppe der Plastiden.
[Bearbeiten] Was sind Plastide?
Plastide sind Bestandteile pflanzlicher Zellen, die der autotrophen Assimilation dienen und deren energiereiche organische Folgeprodukte (Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate) speichern.
[Bearbeiten] Unterscheidung der Plastiden nach Funktion
Stoffwechselorganelle: z.B. Chloroplast
Speicherorganelle: z.B. Amyloplast, Proteinoplast, Etinoplast
[Bearbeiten] Unterscheidung der Plastiden nach Farbe
Leukoplast[farblos]: z.B. Amyloplast
Chromoplast [farbig]: z.B. Chloroplast
[Bearbeiten] Feinbau und Funktion des Chloroplasten
[Bearbeiten] Schematischer Aufbau
[Bearbeiten] Grundlegende Bestandteile
- Chloroplastenhülle (äußere Membran)
- stark eingefaltete innere Membran (Matrix oder Stroma)
- Thylakoide (Stromathylakoid [länglich] und Granumthylakoid [geldrollenartig dicht gestapelt])
- Chlorophyll (grüner Blattfarbstoff,--> Ausgangstoff Photosynthese)
- Assimilationstärke (Stärkekorn)
- Lipidtropfen
- Ribosom
- DNA (Erbanlagenträger)
[Bearbeiten] Zeichnerische Darstellung
- vgl. Grafik
[Bearbeiten] Genutztes Bauprinzip
Das Bauprinzip des Chloroplasten ist Oberflächenvergrößerung. Diese Bauprinzip beschreibt das auf kleinstem Raum möglichst viel Material verarbeitet oder viel biologische Prozesse ablaufen können. Dieses Bauprinzip kann man hauptsächlich auf die stark eingefaltete Membran beziehen. Je größer die Fläche desto mehr Energie kann durch die Assimilation von Kohlenstoff entstehen. Man findet dieses Bauprinzip auch an anderen Stellen,z.B. beim Bau der Lunge.
[Bearbeiten] Funktion
- Hauptfunktion: Stoffwechselorganelle für die Assimilation des Kohlenstoffes (-->Photosythese)