Zellbiologie: Organellen: Mitochondrien
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Mitochondrien (singular: Mitochondrium) sind von Doppelmembranen umschlossene Zellorganelle, die als ´´Kraftwerke`` der Zelle bezeichnet werden. Sie kommen verteilt im Zytosol der meisten Zellen vor und ihre Größe liegt zwischen 0,8 und 4,9 Mikrometern. Mitochondrien entstehen durch die eigenständige Teilung, häufigkeit der Teilungen hängt mit dem Bedarf zusammen. Verbrauchte Mitochondrien werden mit Hilfe der Endoplasmatischen Retikulums, des Golgiapperates und der Lysosomen abgebaut. Durch defekte Mitochondrien können Krankheiten, wie Parkinson, ausgelöst werden. Neueren Erkenntnissen zu folge bilden die Mitochondrien ein sogenanntes "mitochondriales Netzwerk" untereinander aus (Max-Planck Institut für biophysikalische Chemie).
[Bearbeiten] Funktionen
- Ort der Zellatmung: Als Zellatmung werden jene Stoffwechselprozesse bezeichnet, die dem Energiegewinn der Zelle dienen.
- ATP-Gewinnung durch oxidativen Abbau der Glucose
- ´´Kraftwerk`` der Zelle: Besonder viele Mitochondrien befinden sich in Zellen, die viel Energie verbrauchen (z.B. Muskelzellen, Nervenzellen, Sinneszellen)
Eine Zelle, die alle ihre Mitochondrien verliert, ist nicht in der Lage diese zu regenerieren