Zellbiologie: Organellen: Zellkern

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[Bearbeiten] Allgemeines zu Bau und Funktion

[Bearbeiten] Bau

Der Zellkern wird außen durch 2 Membranen begrenzt, die äußere und die innere Kernmembran. Die Membranen werden immer wieder durch die Kernporen unterbrochen und bilden deswegen geschlossene Membrangebilde, die sogenannten perinukleären Zisternen. Diese stehen in direkter Verbindung mit dem rauen endoplasmatischen Retikulum. Der äußeren Kernmembran sitzen Ribosomen auf. Direkt an die innere Kernmembran schließt sich die Kernlamina an, die aus Laminen besteht. Die Chromosomen sind an diese Kernlamina angeheftet. Im Zellkern befindet sich meist ein Nucleolus oder mehrere Nucleoli, die von Nucleolusorganisatoren umgeben sind. Im Zellkern befindet sich die komplette DNA der Zelle.

[Bearbeiten] Funktionelle Aspekte

Der Zellkern wird häufig als "Kommandozentrale" der Zelle bezeichnet, da er die komplette DNA enthält. Die "Erfindung" des Zellkerns ist als eine "technische Notwendigkeit" anzusehen, um mit der riesigen Menge an DNA umzugehen: Durch die Aufbewahrung der DNA im Zellkern kommt es vor/während der Zellteilung zu keiner Verknäulung der DNA mit den Organellen. Der Zellkern ist dadurch auch der Träger der Erbinformationen.

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