Traktorenlexikon: Fendt Agrobil S: Unterschied zwischen den Versionen

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* http://fendt.brinse.com/fendt-agrobil-s.html
* http://fendt.brinse.com/fendt-agrobil-s.html
* http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/de/index.php?page=view_picture&id=39450
* http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/de/index.php?page=view_picture&id=39450
* http://www.oldtimerplus.de/blog/fendt-agrobil-s-der-selbstfahrende-ladewagen/


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Version vom 12. Juli 2013, 19:53 Uhr

Traktorenlexikon GreenButton LeftArrow.svg Hersteller-/Markenübersicht GreenButton LeftArrow.svg Kapitel „Fendt“
Fendt Agrobil S
Fendt Agrobil S
Basisdaten
Hersteller/Marke: Fendt
Modellreihe: Agrobil
Modell: Agrobil S
Produktionszeitraum: 1972–1982
Stückzahl: 112
Maße
Eigengewicht: 4000–4300 kg
Länge: 7600 mm
Breite: 2300 mm
Höhe: 3600 mm
Radstand: 3440 mm
Spurweite: 1820 mm
Standardbereifung: vorne: 12,5-20, 14,5-20, 16-20
hinten: 12,5-20, 14,5-20, 16-20
Motor
Nennleistung: 59 kW, 80 PS
Nenndrehzahl: 2800/min
Zylinderanzahl: 4
Hubraum: 3768 cm³
Kraftstoff: Diesel
Kühlsystem: Luftkühlung
Antrieb
Antriebstyp: Allrad
Getriebe: 18/6-Vollsynchrongetriebe
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h

Das ab 1972 produzierte Fendt Agrobil S ist ein als selbstfahrender Ladewagen konzipierter Universaltransporter und war für landwirtschaftliche Großbetriebe gedacht.

Mit dem Transporter ließen sich bei der Ernte von Grünfutter, Heu und Silage, bei der Beschickung von Grünfuttertrocknungsanlagen, bei der Ausbringung von Stalldung, Gülle sowie bei der Pflege von Brachland hohe Leistungen erreichen. Durch die hohe Fahrgeschwindigkeit von 60 km/h und die 8 Tonnen Ladekapazität konnten Transportzeiten damals teils erheblich verkürzt werden. In der Kommunalausführung konnte das Agrobil zum Mähen von Böschungen im Einmannverfahren eingesetzt werden. Der luftgekühlte, 80 PS starke 4-Zylinder-Unterflurmotor und das Vollsynchrongetriebe waren beim Agrobil S zwischen den Achsen angeordnet und sorgten somit für eine besonders günstige Schwerpunktlage und große Hangsicherheit.

Motor

  • luftgekühlter Vierzylinder-Viertakt-Unterflur-Dieselmotor mit Direkteinspritzung, Typ F4L912H (70° geneigter Motor, mit geänderten Anbeiteilen für den Schrägeinbau) von Deutz

Kupplung

Getriebe

  • vollsynchronisiertes Getriebe mit 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgängen

Geschwindigkeiten vor- und rückwärts

Zapfwelle

  • Motorzapfwelle vorne/hinten

Bremsen

  • hydraulische Servo-Vierradbremse

Achsen

Lenkung

  • hydrostatische Spindellenkung

Hydrauliksystem und Kraftheber

Steuergeräte

Elektrische Ausrüstung

Maße und Abmessungen

Fendt Agrobil S, 1980

Bereifung

  • Standardbereifung (vorne und hinten gleich): 12,5-20, 14,5-20, 16-20

Kabine

Sonstiges

Lackiert wurde das Agrobil S ausschließlich in Kommunalorange, nicht im üblichen Fendt-Grün.

Die Markenrechte am Namen „Agrobil“ wurden 1985 von Fendt an Rhein-Bayern verkauft, die noch bis Anfang/Mitte der 1990er Jahre ähnliche Agrobil-Fahrzeuge fertigten, allerdings auf Lkw-Fahrgestellen von Magirus-Deutz, Iveco und MAN.

Literatur

Weblinks

 Commons: Fendt Agrobil S – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikipedia: Agrobil – enzyklopädische Informationen
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