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Benutzer:Schiff aus Pappmache/Werkstatt

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Ziel dieses Buchs ist es, einen Überblick über die gängigsten Handarbeitstechnik zu vermitteln und das Herstellen eines Stücks zu ermöglichen. Erst wird die jeweilige Technik erklärt, anschließend Modelle zum Nacharbeiten aufgeführt. Dabei wird der Schwierigkeitsgrad von Anfänger bis Könner gesteigert. Tipps, Pflegehinweise, ein Glossar und ein kurzer Rückblick auf die Geschichte der jeweiligen Handarbeitstechnik runden das Buch ab.

Da die Industrie eine Vielzahl an teilweise kostenintensiven Produkten zu diesem Bereich anbietet, wird zuerst auf die Grundlage eingegangen. Ab da hat man einen Eindruck gewonnen, ob einem die Technik gefällt, man sie weiterverfolgen und ggfs. auch diverse Hilfsmittel anschaffen möchte. Auch hier wird zuerst die einfache, kostengünstige Version vorgestellt.


Stricken

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Was ist Stricken? Grundsätzlich ist Stricken das manuelle Erstellen eines Stoffstücks mittels zweiter Stricknadeln und einem Faden. Traditionellerweise ist der Faden aus Wolle; man kann aber prinzipiell alles Fadenähnliche zum Stricken benutzen - ebenso wie es eine große Auswahl an zusätzlichen Utensilien gibt, passend zum jeweiligen Vorhaben. (Es gibt auch Strickmaschinen. Dazu später mehr.)

Was braucht man zum Stricken? Um herauszufinden, ob einem Stricken überhaupt gefällt, ist die Anschaffung von Stricknadeln, Wolle und Schere sinnvoll. (Traditionell wird der Faden bei Beendigung der Arbeit abgebissen - Traditionen dürfen gerne verbessert werden.) Ein schlichtes Stück Stoff selber gestrickt haben - danach kann man gut einschätzen, ob man bei dieser Arbeitsform bleibt und sich weitere Investitionen überhaupt lohnen. Für Anfänger sollte die Wolle hell und dick sein - hell, um die einzelnen Maschen besser erkennen zu können, und dick für ein baldiges Erfolgserlebnis. Also auch dicke Nadeln.

(Mit dem Verwenden dicker Nadeln zu dünnem Faden erzielen Sie eine andere Wirkung, Lace-Technik (wie für Spitze) genannt. Dünne Nadeln bekommt man aus dicker Wolle nur sehr schwer herausgezogen, entspanntes Stricken sieht anders aus.)

Wer mit Stricken zwei metallene Stangen mit spitz zulaufendem Ende assoziiert, liegt richtig. So sehen klassische Stricknadeln aus. Leider bergen sie die Gefahr, nach langer Zeit des Strickens die Gelenke und Sehnen dauerhaft beeinträchtigt zu haben. Rundstricknadeln sind kurze Stricknadeln mit einem Plastikseil als Verbindung und möglichst auch einem Knick im Metallteil der Nadel, dem Teil, den man beim Stricken in der Hand hat. Dieser Knick entlastet die Sehnen und Gelenke.

Sie brauchen helles Licht, einen bequemen Sitzplatz ohne Armlehnen und Ruhe. Ehrlicherweise sei gesagt: auch Geduld und Zeit. Setzen Sie sich möglichst bequem hin: eifriges Stricken mit angespannten Schultern und Nacken kann zu beeindruckenden Verspannungen führen. "Stricken entspannt" gilt für die, die die Grundlagen beherrschen; für Anfänger sind die ersten Stunden eher mühsam. Aber diese Mühe wird sich lohnen.

Häkeln

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Weben

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Sticken

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