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Der Medicus - Ein Ratgeber für die Hausapotheke/ Gürtelrose

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Gürtelrose

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Wenn Sie einen scharfen, brennenden Schmerz entlang einer Nervenbahn spüren und einige Tage später in diesem Schmerzbereich rote Bläschen auftauchen, die schließlich verkrusten, ist die Diagnose klar: Sie haben Virusinfektion im Bereich des Nervensystems, eine Gürtelrose. Schuld daran sind die Windpocken, die Sie einmal als Kind hatten. Das Varicella-Zoster-Virus bleibt nach der Infektion im Nervengewebe. Normalerweise hält das Immunsystem das Virus in Schach, und selbst jetzt verhindert es die Ausbreitung des Virus im ganzen Körper. Dich bei diesen Schmerzen ist das nur ein kleiner Trost. Abhängig davon, wie schwer der Verlauf der Gürtelrose ist, können die Schmerzen nach Abheilung der Blasen noch einige Zeit anhalten. Das Varicella-Zoster-Virus (oder Herpes-Zoster-Virus) gehört zur Familie der Herpesviren. Das Wort „Zoster“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet Gürtel.

Zur Behandlung:

  • Nehmen Sie eine Extradosis Vitamine, Vor allem Vitamin C und B-Komplex
  • Nehmen Sie Lysin
  • Versuchen Sie es mit Calamina-Einreibungen. Dazu mischen sie Calamina-Lotion, 20%en Isopropylalkohol und je ein Prozent Phenol und Menthol
  • Versuchen Sie es mit einer Chloroform-Aspirin-Paste
  • Feuchte Umschläge können helfen
  • Nehmen Sie ein Stärkebad
  • Vermeiden Sie Wärme
  • Verwenden Sie Wasserstoffperoxyd, indem Sie es auftupfen
  • Verwenden Sie eine antibiotische Salbe
  • Medikamente bekommen Sie rezeptfrei in der Apotheke, bis die Bläschen nach etwa zwei Monaten verschwinden
  • Kühlen Sie mit Eis
  • Machen Sie eine Gesprächstherapie. Oft ist Gürtelrose ein Zeichen dafür, dass Sie unerfüllte emotionale Bedürfnisse haben, also psychosomatisch bedingt
  • Kratzen Sie sich nicht, also Hände weg von der brennenden Haut!