Der Medicus - Ein Ratgeber für die Hausapotheke/ Halsschmerzen
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Halsschmerzen
[Bearbeiten]Wenn das Schlucken weh tut, wird es problematisch. Denn etwa alle 15 Sekunden müssen Sie schlucken, ob sie wollen oder nicht. Und je mehr Sie versuchen, den Reflex zu unterdrücken, desto schwerer wird es Ihnen fallen. Wenn dann noch ein keuchender Husten hinzukommt, ist das wie Folter Halsschmerzen sind meistens erste Warnsignale für eine drohende Erkältung oder Grippe. Doch sie können auch durch Viren oder Bakterieninfektion entstehen.
Zur Behandlung:
- Lutschen Sie öfter Halspastillen. Diese können Kräuter, Minze, Menthol oder Salbei enthalten
- Nehmen Sie Zink zu sich
- Gurgeln Sie mit Salzwasser
- Trinken Sie heißen Tee, z.B. von der Kamille, in dem Sie etwas Zitronensaft und Honig auflösen
- Erhöhen sie die Luftfeuchtigkeit
- Inhalieren Sie Dampf, z.B. durch Kamillebad
- Schneuzen sie öfter die Nase
- Seeluft tut gut
- Wenn es sein muss, nehmen Sie ein Schmerzmittel, aber geben Sie kein Aspirin an Kinder und Jugendliche unter 21 Jahre. Nehmen Sie dann lieber Paracetamol
- Wickeln Sie den Hals ein
- Nehmen Sie Knoblauchkapseln
- Nehmen Sie viel Vitamin C. Das stärkt die allgemeine Abwehr und beugt einer möglichen Erkältung vor.
- Wechseln Sie die Zahnbürste. Die Halsschmerzen können von Bakterien kommen, die sich in der Zahnbürste festsetzen
- Betten Sie Ihren Kopf höher
- Bei anhaltenden Halsschmerzen, Fieber, Blut im Speichel suchen sie bitte sofort den Arzt auf. Es könnte sich nämlich um eine Streptokokken-Infektion handeln.