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Der Medicus - Ein Ratgeber für die Hausapotheke/ Nierensteine

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Nierensteine

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Bei Nierensteinen weint der stärkste Mann vor Schmerzen. Wie es zur Bildung dieser kleinen Kristalle aus Salz und Mineralien in den Nieren kommt, wissen selbst die Experten nicht ganz genau. Klar ist jedoch: Nierensteine tun höllisch weh. Manche Betroffenen müssen sich monatelang in Geduld üben und große Schmerzen ertragen, bis der Stein von selbst verschwindet. Doch die Ärzte können ihre Patienten heutzutage mit unterschiedlichen Methoden von den Steinen befreien. Eine Garantie, dass sich nie wieder Steine bilden, gibt ihnen allerdings keiner.

Zur Behandlung:

  • Trinken sei viel, gleichgültig, um welche Art von Nierensteinen es sich handelt. Die wichtigste Vorbeugemaßnahme ist die Erhöhung der Flüssigkeitszufuhr
  • Nehmen Sie nicht zu viel Kalzium, denn Nierensteine können sich aus Kalzium bilden
  • Nehmen Sie keine Magen-Medikamente. Die enthalten ebenfalls Kalzium
  • Achten Sie auf oxalatarme Kost: 60 % aller Steine sind Kalziumoxalatsteine. Große Mengen Oxalat enthalten z.B. Bohnen, Heidelbeeren, Sellerie, Schokolade, Trauben, grüner Paprika, Petersilie, Spinat, Erdbeeren, Kürbis, und Tee
  • Nehmen Sie reichlich Magnesium und Vitamin B6. Das kann die Neubildung von Steinen verhindern
  • Versuchen Sie es mit Vitamin A
  • Bleiben Sie aktiv
  • Nehmen Sie Preiselbeersaft
  • Nehmen Sie weniger Eiweiß zu sich. Die tägliche Zufuhr sollte 200 g nicht überschreiten