Der Medicus - Ein Ratgeber für die Hausapotheke/ Prämenstruelles Syndrom
Prämenstruelles Syndrom
[Bearbeiten]Man könnte es biologische Kriegsführung nennen. Die Gefechte finden auf dem Schlachtfeld „weiblicher Körper“ und „Gehirn“ statt. Ein Mal im Monat, etwa zwei Wochen vor der Periode, ziehen die gegnerischen Armeen – Östrogen und Progesteron – ins Feld. Diese weiblichen Hormone, die den Menstruationszyklus regeln und das zentrale Nervensystem beeinflussen, arbeiten normalerweise Hand in Hand. Nur wenn das eine versucht, das andere zu übertreffen, dann gibt es Ärger. Manche Frauen haben keine Schwierigkeiten – ihre Hormone einigen sich friedlich. Andere haben dabei weniger Glück. Bei ihnen steigt der Östrogenspiegel an und hinterlässt Angstgefühle und Reizbarkeit. Oder das Progesteron überwiegt und macht sie depressiv und müde.
Zur Behandlung:
- Denken Sie positiv
- Essen Sie weniger, aber dafür öfter
- Meiden sie nährstoffarme Lebensmittel, wie Limonade und Süßigkeiten
- Nehmen Sie weniger Milchprodukte zu sich, aber verzichten Sie nicht ganz darauf
- Verzichten Sie auf tierische Fette
- Weniger Salz, bitte
- Nehmen Sie viele Ballaststoffe zu sich, dass heißt, ernähren Sie sich vollwertig
- Kein Alkohol
- Keine harntreibenden Medikamente
- Werden sie aktiver und bewegen Sie sich
- Entspannen sie sich
- Trinken Sie viel
- Atmen Sie tief durch
- Nehmen Sie vielleicht ein heißes Mineralbad
- Nehmen Sie zur Nahrungsergänzung folgende Substanzen zu sich: Vitamin A, B6, C, D und e, Kalzium, und Magnesium, L-Tyrozin
- Gehen sei früher schlafen
- Sie brauchen nicht auf Sex zu verzichten
- Strukturieren Sie Ihren Tagesablauf
- Verschieben sie größere Verpflichtungen, aber nur für kurze Zeit
- Sprechen sie mit Ihrem Mann, Ihren freunden oder Kollegen über Ihr Problem. Vielleicht finden sie ja eine Selbsthilfegruppe
Hotline:
- Arbeitskreis Frauenselbsthilfe, Maria Krieger, Nernstweg 32, 22765 Hamburg,
- Telefon: (040) 3 90 21 90