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Der Medicus - Ein Ratgeber für die Hausapotheke/ Raynaudsches Syndrom

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Raynaudsches Syndrom

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Kennen Sie dieses Syndrom? Die Hände werden plötzlich kalt, wenn Sie eine Kühlschranktür öffnen, oder Sie spüren beim Klavierspielen Veränderungen in den Fingern. Die Blutgefäße in den Fingern ziehen sich plötzlich zusammen (manchmal sind auch die Zehen davon betroffen). Die Blutzufuhr zu den Fingerspitzen wird gedrosselt, und wegen des Mangels an sauerstoffhaltigem Blut wird die Haut blass oder verfärbt sich sogar blau. Es kann auch ein Taubheitsgefühl entstehen. Die Finger werden wieder rot, sobald mehr Blut vorhanden ist. In fortgeschrittenen Stadien des Raynaudschen Syndroms führt die verminderte Blutversorgung zu Schwäche in den Fingern und zu Störungen des Tastsinns.

Zur Behandlung:

  • Hören Sie mit dem Rauchen auf
  • Trinken Sie viel
  • Meiden Sie aber Alkohol
  • Verzichten sie auf Kaffee
  • Essen Sie eisenhaltige Nahrungsmittel. Dazu gehören Geflügel, Fisch, mageres Muskelfleisch, Linsen, und grünes Blattgemüse. Auch Orangensaft ist gut
  • Essen Sie ruhig scharfe und herzhafte Gerichte
  • Kleiden Sie sich warm
  • Pudern Sie Ihre Füße
  • Machen Sie kreisende Armbewegungen, um Wärme zu erzeugen und die Blutzufuhr zu verbessern
  • Halten Sie die Hände unter warmes Wasser