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Diskussion:Reisen in das Alte Dresden/ Dresden im Mittelalter/ Conradus de Boruz

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Aus Wikibooks

Namensähnlichkeit mit Conrad von Boritz

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Kirchliche Organisation ➆

1254: Pf. Conradus plebanus de Boruz

https://hov.isgv.de/Boritz

--Methodios 19:33, 2. Jun. 2025 (CEST)Beantworten

1263: Conrad von Boritz wird Kanoniker am Hochstift Meißen - ohne Beleg

--Methodios 19:49, 2. Jun. 2025 (CEST)Beantworten

Die erste urkundliche Nennung existiert für Oberwartha und damit das Vorwerk Brauschenkengut von 1266. 1258 bis 1266 erkauft hier Bischof Albert II. vom Hospital Meißen ein Vorwerk und von Conrad v. Boritz auch genannt v. Wartha 2 Hufen (1hf = 11ha) allodium (Lehensträger persönlich gehörender Grund und Boden). Er eignet diesen Erwerb 1266 dem Domkapitel Meißen, zu seinem Seelenheile und dem Gedächtnis zweier Verstorbener, zu. Wegen den häufigen Aufenthalten von Würdenträgern des Hochstiftes Meißen, wurde Oberwartha im Volksmund auch "Bischofswartha" genannt.

In den Urkunden von 1266 und weiteren, erscheint der Ortsname als Superior (Vorgesetzter in Klöstern) Warta, Wartha, Wartha epicopalis (Bischofswartha), obir Wartha, Obirwarthe, Uberwart. Es kann letztlich mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass bei der Namensgebung die "Obere Warte" (Burgberg / Böhmerwall, aber insbesondere die Befestigungsebene mit Erdwall oberhalb vom Katzensprung und der Talstraße mit Erdwallresten am Fritz-Arndt-Platz) ausschlaggebend war.

In der Folgezeit ging das Eigentum des Dorfes mit allen Gütern ca. 250 Jahre durch die Hände kirchlicher Würdenträger von Meißen.

1277: Bischof Withego

1354: Weihbischof Franko

1380: Bischof Konrad

1400: Weihbischof Nicolaus übernimmt Oberwartha mit Brauschenkengut einschließlich Lochmühle

1411: Bischof Caspar

1476: Dietrich v. Schombergk Probst zu Meißen

1492 (Kolumbus entdeckt Amerika): Bis dahin und weiter bewirtschaftet als kurfürstliche Enklave, ist die Liebenecke mit Weinbergen Oberwartha zugeordnet. Danach und endgültig, mit der Auflösung der alten Verhältnisse im 19. Jh., wird die Liebenecke Cossebaude zugeschlagen.

1495: Domdechant Ulrich v. Wolffersdorff kauft "das Dorf und Sitz Uberwart mit allen Zubehör für 200 rheinische Goldgulden, die er binnen der nächsten drei Jahre auf Bauten verwenden sollte". Zwischen den vorgenannten Eigentümern spielen noch eine ganze Reihe Namen von Lehensleuten, Einkünften und Abgaben eine Rolle, die hier im Rahmen dieser Arbeit im Einzelnen nicht genannt werden können

https://www.oberwartha.de/ort/ow-damals.html

--Methodios 19:46, 2. Jun. 2025 (CEST)Beantworten

Boritz:

Den Namen des Ortes erklären manche aus P o und R i e c a, das bedeutet soviel wie "den Fluß entlang". Nach ihm nannte sich auch ein altes Adelsgeschlecht, daraus 1241 Joh. Boris, 1284 der Meißner Stiftscüster Konrad v. Borus vorkomme.

983

bekam der Bischof von Meißen von Kaiser Otto II. das im Burgwartgebiet "Boruz" gelegene Dorf "Setleboresdorf" zugesprochen und zugleich den Fährzoll der Kaufleute geschenkt.

12. Jahrhundert

Mit der Ansiedlung der deutschen Bauern wurde im Bauerndorf eine Kirche errichtet.

1259

Boritz hatte unter dem Namen Boruz schon 1259 seinen eigenen Pleban (Leutepriester, Pfarrer, Weltgeistlicher).

Kirche wird 1259 bereits erwähnt.

1269

war der Domprobst zu Meißen Patron der Boritzer Kirche.

(Auszug aus der Chronik von Boritz)

https://www.hirschstein.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=33903

--Methodios 18:26, 2. Jun. 2025 (CEST)Beantworten

Der Ortsname Boritz bedeutet auf Sorbisch „Ort am Kiefernholz“ oder „Dorf des Boruch“.

In Boritz bestand ein strategisch wichtiger Burgward, der in einer Urkunde des Kaisers Otto II. vom 27. Februar 983 urkundlich erwähnt wurde.

Heinrich II. zog 1004 in Boritz und in Nisani (Gau Nisan oder nach anderer Meinung Neußen a. d. Elbe bei Belgern) als Ablenkungsmanöver Schiffe zusammen, griff dann Böhmen aber über die Gebirgspässe an.

Die Hohe Straße (alte Salzstraße) überquerte zwischen Boritz und Merschwitz über eine Furt die Elbe. Hier erhob man den Zoll auf der Elbe. Nächste Zollstation elbaufwärts war Meißen. Es gab zwei Elbfähren nach Merschwitz und nach Leckwitz-Rosenmühle, die Boritz mit dem gegenüberliegenden Elbufer verbanden. Im Einflussbereich des Burgwarts Boritz befand sich das bereits am 27. Februar 983 erwähnte und heute wüste Dorf Setleboresdorf, dessen genaue Lage nicht mehr bekannt ist.

Im Burgward Boritz existierte bereits im Jahr 928 eine kleine Kapelle, die durch Wanderprediger versorgt wurde. Mit der Ansiedlung deutscher Bauern im 12. Jahrhundert wurde erstmals 1259 eine Kirche im Ort erwähnt.

Der Burgward Boritz verlor im Laufe der Jahrhunderte seine Bedeutung an das benachbarte Schloss Hirschstein.

--Methodios 19:31, 2. Jun. 2025 (CEST)Beantworten