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Gitarre: Formen-Systematik/ Am-Form

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Formen: C-FormAm-FormG-FormEm-FormD-Form(E-) F-FormDm-FormBm7-Form(A-) Bb-FormGm7-Form
Skalen: C-AmA (Bb-Gm7)G-EmE (F-Dm)D-Bm7

Die Am-Form

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Je eine Tonleiter-, Durskala-, Barré-Akkord-, Pentatonik-, Powerchord-, Grundtonform lassen sich der Am-Form (engl. Am shape) zuordnen.

Tonleiter Skalenform Pentatonikform Akkordform Powerchordform Grundtöne

Akkorde der Am-Form

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Alles leitet sich vom Am-Akkord ab.

Den Am-Akkord kann man mit einem Capo quer übers Griffbrett verschieben. Es ist dann kein Am-Akkord mehr, hat aber die Form. Ganz genauso kann man den Am-Akkord als Barré übers Griffbrett schieben.

A5 gibt es auch als Powerchord. Dass man diesen auch vom Bb5 ableiten kann, kommt später.

Dur-Tonleitern bzw. Major-Pattern der Am-Form

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Am ist der Grundakkord der Am-Tonleiter. Das man den Grundton der Am-Tonleiter von der 6. Tonstufe oder Akkordstufe der C-Dur-Tonleiter ableiten kannst, dürftest du schon mitbekommen haben.

Akkorde der Am-Tonleiter

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C-Dur/Am: F C G7 Dm Am Em

Dass man im harmonischen oder melodischen Moll ein E spielen kann, soll uns momentan nicht interessieren.

  • weiß = keine Probleme der Zuordnung
  • grün = keine Probleme der Zuordnung, aber Abweichung vom 'reinen' CAGED-System

Du kannst die ganze Am-Tonleiter wie einen Barré quer über das Griffbrett schieben. Bei gleich 6 Akkorden, die man in der Skala entdecken kann, ist es meist leichter die (1) der zugrundeliegenden Dur-Tonleiter mittels Karré zu bestimmen, wie du es bei den CAGED-Skalen gelernt hast, und dann den Grundton der parallelen Molltonleiter vom 2. Fingersatz abzuleiten. Ähnlich wie Notenleser anhand der Vorzeichen zuerst die Dur-Tonleiter bestimmen und erst im zweiten Schritt anhand der Töne und Akkorde überprüfen ob möglicherweise die parallele Molltonart vorliegt.[1]

Am-Pentatonikform

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Der Akkord Am kommt aber auch in anderen Tonarten vor. Sicherer ist man da mit der An-Pentatonik.

Du kannst die ganze Am-Pentatonik wie einen Barré quer über das Griffbrett schieben.

Du siehst, dass sich die Intervalle ändern, je nachdem welchen Grundton man zugrunde legt.

  • Im ersten Fall bist du möglicherweise vom Blickwinkel Tonartname = Pentaonik-Name ausgegangen.
  • Als du dann zum konkreten Akkord kamst änderte sich der Blickwinkel zu Akkordname = Pentaonik-Name und die Intervalle wurden entsprechend angepasst.

Grundtöne der Am-Formen

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Die Lage der Grundtöne ist allen Skalen und Akkorden der Am-Form gleich

Der erste Grundton (von rechts nach links) ist auf der A-Saite, und 2 Bünde weiter ist der nächste Grundton auf der G-Saite.

Wichtiger ist der Ton auf der A-Saite. A-Saite • A-Form

Da wo die 1 bzw. der Grundton bei den Akkorden der Am-Form ist, da ist auch der Grundton der gleichnamigen Pentaonik oder Skala. Und die heißen dann genau wie der entsprechende Grundton.


  <<
    \cadenzaOn
    
    \new Staff  {
      \clef "treble_8"
      \time 7/4
      \once \override Staff.TimeSignature #'stencil = ##f
      \omit Stem
 <a, a> <bes, bes> <b, b> <c c'>
 <d d'> <e e'> 
 <f f'> <g g'>
 <a a'> <b b'> <bes bes'>
 <c' c''> \bar "|"
    }\addlyrics { A Bb B C D E F G A Bb B C }

    \new TabStaff {
      \override Stem #'transparent = ##t
      \override Beam #'transparent = ##t 
      {
	<a,\5 a\3> 
    <bes,\5 bes\3>
    <b,\5 b\3>
    <c\5 c'\3>
    <d\5 d'\3> 
    <e\5 e'\3> 
    <f\5 f'\3> 
    <g\5 g'\3>
    <a\5 a'\3> 
    <b\5 b'\3>
    <bes\5 bes'\3>
    <c'\5 c''\3>
\bar "|"
    }
  }

>>


Spiele rein zu Übungszwecken einen Takt folgenden Akkord in der Am-Form, und anschließend die Pentaonik in der Am-Form genau an der gleichen Position.


Oder du hast jemanden, der den Barré in der Am-Form spielt, und du improvisierst genau in der gleichen Lage mit der Am-Pentatonik. Danach wechselt ihr die Rollen.

Später hast du dann den Barré-Akkord im Hinterkopf, und umspielst mit der Pentaonik die Akkordtöne.



  1. Beachte, dass im Englischen von verwanten Tonarten und Akkorden gesprochen werden, wo im Deutschen von parallelen Tonleitern gesprochen werden.