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Gitarre: Formen-Systematik/ C-Form

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Formen: C-FormAm-FormG-FormEm-FormD-Form(E-) F-FormDm-FormBm7-Form(A-) Bb-FormGm7-Form
Skalen: C-AmA (Bb-Gm7)G-EmE (F-Dm)D-Bm7

Die C-Form

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Je eine Tonleiter-, Durskala-, Barré-Akkord-, Pentatonik-, Powerchord-, Grundtonform lassen sich der C-Form (engl. C shape) zuordnen.

Tonleiter Skalenform Pentatonikform Akkordform Powerchordform Grundtöne

Akkorde der C-Form

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Alles leitet sich vom C-Dur-Akkord ab.

Den C-Dur-Akkord kann man mit einem Capo quer übers Griffbrett verschieben. Es ist dann kein C-Dur-Akkord mehr, hat aber die Form. Ganz genauso kann man den C-Dur-Akkord als Barré übers Griffbrett schieben, auch wenn es einiges an Übung braucht.

C5 gibt es auch als Powerchord, auch wenn dieser nicht besonders gebräuchlich ist.

Dur-Tonleitern bzw. Major-Pattern der C-Form

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C ist der Grundakkord der C-Dur-Tonleiter.

C-Dur/Am: F C G7 Dm Am Em
  • weiß = keine Probleme der Zuordnung
  • grün = keine Probleme der Zuordnung, aber Abweichung vom 'reinen' CAGED-System
  • rot = unklare Zuordnung

Du kannst die ganze C-Dur-Tonleiter wie einen Barré quer über das Griffbrett schieben.

C-Dur-Pentatonikform

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Der Akkord C kommt aber auch in anderen Tonarten vor. Sicherer ist man da mit der C-Dur-Pentatonik.

Du kannst die ganze C-Dur-Pentatonik wie einen Barré quer über das Griffbrett schieben.

Grundtöne der C-Formen

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Die Lage der Grundtöne ist allen Skalen und Akkorden der C-Form gleich

Der erste Grundton (von rechts nach links) ist auf der B-Saite, und 2 Bünde weiter ist der nächste Grundton auf der A-Saite.

Wichtiger ist der Ton auf der B-Saite. Leider ist es unpraktisch B-Form zu sagen, denn wir kennen keine einfache B-Dur-Form. Es gibt zwar ein B7, aber den können wir nicht universell einsetzen, und leicht auf andere Skalen übertragen. Trotzdem behalte dir B-Form mal im Hinterkopf, auch wenn es vom reinen CAGED-System abweicht.

Das wird später für dich mehr Sinn machen.

Du bist es möglicherweise noch nicht gewohnt, den C-Dur- wie einen Barré zu verschieben, aber im Prinzip funktioniert es da genauso gut wie bei den anderen Barrés. Doch als verschiebbarer Oktavgriff ist er manchmal im Einsatz

Da wo die 1 bzw. der Grundton bei den Akkorden der C-Form ist, da ist auch der Grundton der gleichnamigen Pentaonik oder Skala. Und die heißen dann genau wie der entsprechende Grundton.


  <<
    \cadenzaOn
    
    \new Staff  {
      \clef "treble_8"
      \time 7/4
      \once \override Staff.TimeSignature #'stencil = ##f
      \omit Stem
 <b, b>4 <c c'>
 <d d'> <e e'> 
 <f f'> <g g'>
 <a a'> <b b'>
 <c' c''> \bar "|"
    }\addlyrics { b c d e f g a b c }

    \new TabStaff {
      \override Stem #'transparent = ##t
      \override Beam #'transparent = ##t 
      {
	<b,\5 b\2>4 <c\5 c'\2>
 <d\5 d'\2> <e\5 e'\2> 
 <f\5 f'\2> <g\5 g'\2>
 <a\5 a'\2> <b\5 b'\2>
 <c'\5 c''\2>
\bar "|"
    }
  }

>>

Hier in der C-Form ist das vermutlich noch etwas schwerer zu verstehen, aber wenn wir bei etwas vertrauteren Barré-Formen vorbei kommen, wird alles einleuchtender.


Spiele rein zu Übungszwecken einen Takt folgenden Akkord in der C-Dur-Form, und anschließend die Pentaonik in der C-Dur-Form genau an der gleichen Position.


Oder du hast jemanden, der den Barré in der C-Form spielt, und du improvisierst genau in der gleichen Lage mit der C-Dur-Pentatonik. Danach wechselt ihr die Rollen.

Später hast du dann den Barré-Akkord im Hinterkopf, und umspielst mit der Pentaonik die Akkordtöne.


Das ist allerdings kein 1:1 Ding. Du musst nicht zwingend die C-Akkordform zur C-Pentatonikform nehmen. Aber du findest dich mit allem viel leichter zurecht, wenn du eine Zeitlang wie ein Fingerstyle-Gitarrist denkst. Da ist Melodie und Akkord eins.

Du kannst nicht vorne die Akkorde spielen und gleichzeitig hinten die Melodie.

Moment: geht doch, aber nicht für uns Normalsterblichen. Das ist was für die, die einen Knall haben. Tun wir mal so, als gäbe es diese Nerds nicht.