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Gitarre: Formen-Systematik/ Em-Form

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Formen: C-FormAm-FormG-FormEm-FormD-Form(E-) F-FormDm-FormBm7-Form(A-) Bb-FormGm7-Form
Skalen: C-AmA (Bb-Gm7)G-EmE (F-Dm)D-Bm7

Die Em-Formen

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Je eine Tonleiter-, Durskala-, Barré-Akkord-, Pentatonik-, Powerchord-, Grundtonform lassen sich der Em-Form (engl. Em shape) zuordnen.

Die parallelen Mollformen

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[1]

Tonleiter Skalenform Pentatonikform Akkordform Powerchordform Grundtöne

Akkorde der Em-Form

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Alles leitet sich vom Em-Dur-Akkord ab.

Den Em-Akkord kann man mit einem Capo quer übers Griffbrett verschieben. Es ist dann kein Em-Akkord mehr, hat aber die Form. Ganz genauso kann man den Em-Akkord als Barré übers Griffbrett schieben.

E5 gibt es auch als Powerchord.

Moll-Tonleitern bzw. Minor-Pattern der Em-Form

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Em ist der Grundakkord der Em-Tonleiter.

G-Dur/Em: C G D Am Em Bm7 (B7) (F#m7b5)
  • weiß = keine Probleme der Zuordnung
  • grün = keine Probleme der Zuordnung, aber Abweichung vom 'reinen' CAGED-System
  • rot = unklare Zuordnung

In der natürlichen Em-Tonleiter findet man 3 Dur- und 3 Mollakkorde, und noch einen halbverminderten Septakkord. Daher orientiere dich an den Halbtonschritten.

Du kannst die ganze Em-Tonleiter wie einen Barré quer über das Griffbrett schieben.

Wir leiten uns wieder die Skala von der parallelen Dur-Tonleiter ab, merken uns aber, dass der Grundton die grau hinterlegte 6 ist.

Em-Pentatonikform

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Der Akkord Em kommt aber auch in anderen Tonarten vor. Sicherer ist man da mit der Em-Pentatonik.

Du kannst die ganze Em-Pentatonik wie einen Barré quer über das Griffbrett schieben.

Grundtöne der Em-Formen

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Die Lage der Grundtöne ist allen Skalen und Akkorden der Em-Form gleich

Die ersten beiden Grundtöne (von rechts nach links) sind auf der E-Saite, und 2 Bünde weiter ist der nächste Grundton auf der D-Saite.

Wichtiger ist der Ton auf den E-Saiten. E-Saite • E-Form



  <<
    \cadenzaOn
    
    \new Staff  {
      \clef "treble_8"
      \time 7/4
      \once \override Staff.TimeSignature #'stencil = ##f
      \omit Stem
 <e, e e'>4
 <f, f f'>
 <g, g g'>
 <a, a a'> 
 <b, b b'> 
 <c c' c''>
 <d d' d''> 
 <e e' e''> 
  \bar "|"
    }\addlyrics { E F G A B C D E }

    \new TabStaff {
      \override Stem #'transparent = ##t
      \override Beam #'transparent = ##t 
      {
	    <e,\6 e\4 e'\1>4
	    <f,\6 f\4 f'\1>
	    <g,\6 g\4 g'\1>
	    <a,\6 a\4 a'\1> 
	    <b,\6 b\4 b'\1> 
	    <c\6 c'\4 c''\1>
	    <d\6 d'\4 d''\1> 
	    <e\6 e'\4 e''\1> 
    }
  }

>>

Spiele rein zu Übungszwecken einen Takt folgenden Akkord in der Em-Form, und anschließend die Pentaonik in der Em-Form genau an der gleichen Position.

Oder du hast jemanden, der den Barré in der Em-Form spielt, und du improvisierst genau in der gleichen Lage mit der Em-Pentatonik. Danach wechselt ihr die Rollen.

Später hast du dann den Barré-Akkord im Hinterkopf, und umspielst mit der Pentaonik die Akkordtöne.



  1. ;Beachte: Im Englischen spricht man von "relative minor" (verwandtes Moll). Im englischen haben parallele Akkorde oder Tonarten den selben Grundton (z.B. G | Gm ). Dies wird vor allem im Jazz gebraucht, für "Modal Interchange" (melodische Ausweichungen auf andere Kirchentonarten) und "Borrowed Chords" (harmonische Ausweichungen auf Akkordstufen anderer Tonarten). Dieses sprengt allerdings den Rahmen dieser Zusammenstellung. Wir bleiben für die Übersicht vorläufig bei den einfachen Dur- und natürlichen Molltonarten.