Gitarre: Melodiepicking - Merrily We Roll Along
Merrily We Roll Along
[Bearbeiten]Man könnte diese Melodie sogar auf 3 Töne reduzieren, was diese Melodie fast noch einfacher macht als "Laterne". Allerdings haben wir hier schon einen Akkordwechsel.
Sobald du auf akkordeigene und akkordfremde (rot) Töne achtest, wird die Tabulatur und die Noten einfacher zu lesen. Es werden mehr akkordeigene Töne verwendet, d.h. die meisten Melodietöne kommen vom gerade gegriffenen Akkord.
Akkordfremde Töne fallen eher auf unbetonte Zählzeiten. Hier bei diesem Lied musst du fast nur auf den Ton D achten. (Überlege nochmal kurz, wo der Ringfinger beim D-Dur hinkommt.).
Der Ton G beim ist bei C-Dur ein akkordeigener (grün) Ton, ebenso wie der Ton D bei G-Dur. Du hattest die verschiedenen Voicings beim Balladendiplom schon kennengelernt.
Du kannst auch Nebenbässe verwenden
Merrily We Roll Along synkopiert
[Bearbeiten]Wir verkürzen die erste Note um den Wert einer achtel Note und wir ergänzen die letzte Note im Takt um diesen Wert. Dadurch landen alle nachfolgenden Noten auf eine unbetonte Zählzeit. Dieses nennt man synkopieren.
Bei halben Noten ist es üblich, diese vorne und mit einer überbundenen Note zu ergänzen. Dadurch tritt die Takthälfte stärker hervor, und man erkennt das Picknick-Pattern einfacher. Allerdings dauert es ein klein wenig, bis man sich an die überbundenen Noten gewöhnt hat.
- Takt 3 und 7
Wenn es notwendig wird, passt man den Wechselbass an die Melodie an. Nur die ersten Zeit mag es etwas Konzentration kosten, doch bald führt der Daumen die Anpassung ganz automatisch aus, ohne, das du auf jede einzelne Note achten mußt. Betrachte jeden Wechselbass als Begleitvorschlag. Solltest du den Wechselbass auf einer höheren Saitenlage ausführen, oder etwas vereinfacht, wie beim Beispiel weiter oben, wird dies niemanden stören.
Merrily We Roll Along synkopiert mit Fülltönen
[Bearbeiten]Zu der Melodie und dem Wechselbass können noch einzelne Akkordtöne (rot) ergänzt werden, um den gleichmäßige Fluss des Zupfmusters aufrecht zu erhalten (hier: Travis-Picking). An den überbundenen Noten erkennt man, dass der Melodieton einfach weiter klingt. Ebenso kann ein lang ausgehaltener Ton noch einmal dezent wiederholt werden (grün), wenn es in den Spielfluss passt.
