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Gitarre: Triads

Aus Wikibooks

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Triads

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\version "2.20.0"
\header {
  title="Summer of '69 (Auszug)"
  subtitle="Rhythmus 9002"
  encoder="mjchael"
}
myKey = {
    \tempo 4 = 130
    \time 4/4
    \key e \major
    \set Staff.midiInstrument = #"electric guitar (muted)"

}
clean = {\set Staff.midiInstrument = #"overdriven guitar"
\once \deadNotesOff}

muted = {  \set Staff.midiInstrument = #"electric guitar (muted)" 
 \deadNotesOn}

myD = { 
  \clean 
  < a d' fis' >8
  \muted 8 8
  \clean 8 |
  \muted 8 8 8 8 | 8 8 8 8 | 8 8 
  \clean 8 
  \muted 8
}
myA = {
  \clean
  < a cis' e' >8
  \muted 8 8
  \clean 8 |
  \muted 8 8 8 8 | 8 8 8 8 | 8 8 
  \clean 8 
  \muted 8
}

myDiskant = {
  \repeat volta 2 { \myD \myA 
  \myD \myA}
}

\score {
<<
  \new ChordNames { \chordmode {
    d1 a d a
  }}
  \new FretBoards {
    \override FretBoards.FretBoard.size = #'1.5
    \override FretBoard.fret-diagram-details.finger-code = #'in-dot
    \override FretBoard.fret-diagram-details.dot-color = #'white
    \override FretBoard.fret-diagram-details.orientation =
        #'landscape
 < a-2\4 d'-3\3 fis'-4\2 >1 % D
 <  a-3\4 cis'\3-2 e'-1\2 > % A
 <  a-2\4 d'-3\3 fis'-4\2 >1 % D
 < a-3\4 cis'-2\3 e'-1\2 > % A
  }
 >>
}
\score {
 \new Voice \with {
    \consists "Pitch_squash_engraver"
  }{
    \set Staff.midiInstrument = "acoustic guitar (nylon)"
    \improvisationOn
    \override NoteHead.X-offset = 0
    \deadNotesOn
    \once \deadNotesOff
    d 8 \downbow % 1
      8 \upbow % +
      8 \downbow % 2
    \once \deadNotesOff
      8 \upbow   % +
      8 \downbow % 3
      8 \upbow % +
    \once \deadNotesOff
      8 \downbow % 4
      8 \upbow   % +
    d 8 \downbow % 1
      8 \upbow % +
      8 \downbow % 2
      8 \upbow   % +
      8 \downbow % 3
      8 \upbow % +
    \once \deadNotesOff
      8 \downbow % 4
      8 \upbow   % +
  }\addlyrics { "1" "." "." "+" 
   "." "." "4" "."  "." "." "." "."
    "." "." "4" "."
  }
 \layout{} 
}
\score { << % midi
  \myKey
{ \unfoldRepeats \repeat volta 4 {
 \myDiskant
}

< b-1 fis-3 b'-4 d'-2 fis'-1>1
}
>> \midi{} }

\paper {
  indent=0\mm
  line-width=80\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}


Triads (Dreiklänge) sind in erster Linie gewöhnliche Dur- und Mollakkorde.

Wir beschränken uns bei Triads auf jeweils drei Noten in enger Lage:

  • Grundton (1)
  • Durterz (3) oder Mollterz (3b)
  • Quinte (5)

Du lernst auch die verminderte Quinte (5b) und den verminderten Deiklang (dim bzw °) kennen, und wirst feststellen, dass du diesen schon in den Fingern hast.


Wiederholung: Aufbau von Akkorden

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Was sind Umkehrungen

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Eine Umkehrung eines Dreiklangs entsteht, wenn man die Terz oder die Quinte anstelle des Grundtons in den Bass verlegt.


\version "2.20.0"
\header {
 title="Umkehrungen von Triads"
 % arranger = "CC-BY-SA Wikibooks (mjchael)"
}

myKey = {
 \tempo 4 = 40
 %% Tempo ausblenden
 \set Score.tempoHideNote = ##t
 \clef "G_8" 
 \time 4/4 
 \key c \major
}

myChords = \chordmode {
 g4 g g:/b g:/d c c c:/e c:/g
}

myDiskant = {
   \easyHeadsOn \huge
 <g,-3 b,-2 d g b g'-4 >4 %  G
% \set minimumFret = #1
% \set TabStaff.restrainOpenStrings = ##t
 < g,-3 b,-2 d > %  G
 < b,-2 d g > %  G/B
 < d g b > %  G/D
 < c-3 e-2 g c'-1 e' > % C
 < c-3 e-2 g > % C
 < e-2 g c'-1 > % C/E
 < g c'-1 e' > % C/G
}

myGuitar =  {
 \set Staff.midiInstrument = #"electric guitar (clean)"
 \stemUp
 \repeat  volta 4{
  \myDiskant
  % \bar "|." |
 }
}

myFretBoards = {
 \new FretBoards {
  \override FretBoards.FretBoard.size = #'1.5
  \override FretBoard.fret-diagram-details.finger-code = #'in-dot
  \override FretBoard.fret-diagram-details.dot-color = #'white
  \override FretBoard.fret-diagram-details.orientation =
        #'landscape
  \myDiskant
 }
}

%% Layout = Noten mit Tab
\score {
 <<
  %% Griffbilder
  \myFretBoards
  %% Akkordnamen
  \new ChordNames { \myChords }
  %% Noten
  \new Voice {
   \myKey
   \omit Score.Fingering
   \myDiskant
  }
  %% Tabulatur
  \new TabStaff {
   \tabFullNotation
   \myGuitar
  }
 >>
 \layout {
  \omit Voice.StringNumber
 }
}
%% Midi
\score {
 <<
  \unfoldRepeats {
   \new Staff <<
    \myKey
    \myGuitar
   >>
  }
 >>
 \midi {}
}
%& unterdrückt im raw="1"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  line-width=160\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Umkehrungen begegnen viel eher Klavier- oder Keyboardspieler. Es stellt in erster Linie die Möglichkeiten dar, einen Akkord mit einer Hand auf dem Keyboard zu spielen. Es sind also die typischen Akkordgriffe von Tasteninstrumenten.

Grundstellung
G

C


{ 
 <<
  \new ChordNames { 
   \chordmode { g c }
  }
  \new Staff {
   \clef "G_8"
   \easyHeadsOn \huge
   < g, b, d > %  G
   < c e g > % C
  }
 >>
}

Der Grundton ist der tiefste Ton. Auf der Tastatur wird je eine weiße Taste übersprungen. Da im Notenbild mit Noten auf und zwischen den Notenlinien gearbeitet wird, stehen die Notenköpfe eng senkrecht übereinander. Beim G liegen alle Noten zwischen den Notenlinien und beim C liegen alle Noten auf den Notenlinien, auch wenn hier ein paar Hilfslinien mir dabei sind.

erste Umkehrung
G

C


{ 
 <<
  \new ChordNames { 
   \chordmode { g c }
  }
  \new Staff {
   \clef "G_8"
   \easyHeadsOn \huge
   < b, d g > %  G
   < e g c'> % C
  }
 >>
}

Der Grundton wird eine Oktave höher gespielt. Die Terz des Akkordes liegt jetzt im Bass. Um die Angaben der Akkorde nicht zu überladen, verzichtet man häufig auf die Angabe von Slash-Akkorden. Korrekterweise müssten die Akkorde G/B und C/E heißen. Im Zusammenspiel mit einer Band wird der Grundton oft von einem anderen Instrument wie dem E-Bass übernommen. Stelle es dir in etwa so vor, als ob der E-Bass die Aufgabe der linken Hand eines Klavierspielers übernimmt und du mit deiner E-Gitarre die Aufgabe der rechten Hand. Und gemeinsam bildet ihr den Akkord.

Im Notenbild siehst du den Grundton mit etwas Abstand zwischen der Terz und der Quinte, die sich noch berühren. Du wirst feststellen, dass keine vollständiger Notenkopf senkrecht zwischen die Lücke passt. Im Notenbild reicht dir also die oberste Note, um den Akkord zu bestimmen. Ob es sich dabei um ein Dur- oder Moll-Akkord handelt, bestimmst du über die Vorzeichen im Notensystem. Da keine Vorzeichen vorhanden sind, handelt es sich um die Tonart C-Dur (oder Am) und da kommt kein Gm oder Cm vor.

Gut, du wirst dich vermutlich mehr mit Tabulaturen beschäftigen. Doch es könnte durchaus mal sein, dass du dir eine Begleitung für E-Gitarre von Klaviernoten ableiten möchtest.

zweite Umkehrung
G

C


{ 
 <<
  \new ChordNames { 
   \chordmode { g c }
  }
  \new Staff {
   \clef "G_8"
   \easyHeadsOn \huge
   < d g b > %  G
   < g c' e'> % C
  }
 >>
}

Von der ersten Umkehrungen bringst du nun die Terz an oberster Stelle. Oder du gehst möglicherweise die andere Richtung und verlegst von der Grundstellung aus die Quinte in den Bass. Diesmal liegt der Grundton in der Mitte. Er berührt die Terz, und hat einen kleinen Abstand zur Quinte.

Anwendung von Triads in Akkordprogressionen

Besonderheiten bei Triads auf der Gitarre

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Ich gehe einmal davon aus, dass du dich mit den CAGED-Skalen beschäftigt hast.

Versuchst alle möglichen Triads des Grundakkord in der Skala zu spielen.

Auf den hohen Saiten gibt es keine Probleme mit den Umkehrungen. Die 2. Umkerung (5-1-3) funktioniert auch im Bass problemlos. Versuchst du aber die Grundstellung (1-3-5) oder die erste Umkehrung (3-5-1) in dieser Skala im Bass zu greifen, so klappt es nicht, da sowohl die Terz (3) als auch die Quinte (5) beide gleichzeitig auf der D-Saite liegen.

Du könntest zwar stattdessen einen Powerchord (1-5-1) greifen, doch dieses wäre dann kein Dur-Akkord.

Lösung

Um den Grundakkord zu greifen, musst du die Skala verlassen bzw. um zwei Bünde nach links oder rechts erweitern.

Den Themenbereich CAGED-Skalen erweitern vertiefen...


Wenn du die Skala um zwei Bünde nach rechts oder links erweiterst...


\version "2.14.2"

\markup
  \override #'(fret-diagram-details . ( (number-type . roman-upper)
  (finger-code . in-dot) (orientation . landscape))) {
 
\fret-diagram #"s:3;f:1; 
1-4;1-6-5;1-8-6;1-10;
2-4;2-6-2;2-8-3;2-9-4;2-11;
3-3;3-5-6;3-7-7;3-8-1;3-10;
4-3;4-5-3;4-6-4;4-8-5;4-10;
5-3;5-5-7;5-6-1;5-8-2;5-10;
6-4;6-6-5;6-8-6;6-10;"
}
\paper{
     indent=0\mm
     line-width=180\mm
     oddFooterMarkup=##f
     oddHeaderMarkup=##f
     bookTitleMarkup = ##f
     scoreTitleMarkup = ##f}

... dann kannst du die Grundstellung (1-3-5) und die 1. Umkerung (3-5-1) greifen.


\version "2.14.2"

\markup
  \override #'(fret-diagram-details . ( (number-type . roman-upper)
  (finger-code . in-dot) (orientation . landscape))) {
 
\fret-diagram #"s:3;f:1; 
1-4;1-6;1-8;1-10;
2-4;2-6;2-8;2-9;2-11;
3-3-5;3-5;3-7;3-8-1;3-10;
4-3;4-5-3;4-6;4-8-5;4-10;
5-3;5-5;5-6-1;5-8;5-10-3;
6-4;6-6;6-8;6-10;"
}
\paper{
     indent=0\mm
     line-width=180\mm
     oddFooterMarkup=##f
     oddHeaderMarkup=##f
     bookTitleMarkup = ##f
     scoreTitleMarkup = ##f}

Lektionen

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