Klettern/ Klettern und Umweltschutz

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Felsbelastung[Bearbeiten]

  • Ablassen und Seilreibung auf Sandstein
  • Klettern auf nassem Sandstein
  • Ausräumen brüchiger Routen

Gebietssperrungen[Bearbeiten]

Als allgemeingültige Hinweisschilder haben sich etabliert:

Teils findet sich hierbei das X-Zeichen als absolutes Kletterverbot direkt neben dem Dreieckszeichen, der als Pfeil interpretiert werden kann. Natürlich dann auf der Seite des Pfeils, auf der das Klettern untersagt ist.

In vielen Fällen wird jedoch auch auf das zusätzliche X-Zeichen verzichtet. Dann sollte man selbstverständlich davon ausgehen, dass ein Beklettern des Felsens nur auf der Seite erlaubt ist, auf die der stilisierte Pfeil zeigt.

Zonierungskonzepte[Bearbeiten]

Ein Modell des Naturschutzes, bzw. des umweltverträglichen Kletterns findet beispielsweise im Frankenjura mit Zonierungskonzepten eine geregelte Basis. Aktiv an der Ausarbeitung dieses Konzept beteiligt waren

  • der Bund Naturschutz,
  • der Deutsche Alpenverein,
  • die IG Klettern,
  • das zugehörige Landratsamt,
  • der Landesbund für Vogelschutz,
  • die Naturparkverwaltung Fränkische Schweiz.

Die offene Kennzeichnung der Felsen für Kletterer findet hier besonders bei stark besuchten Gebieten über die geeignete Anbringung von Zonierungsschildern statt. Die gebietsspezifisch geltende Regelung kann jeweils auch bei der IG-Klettern erfragt werden. Vor dem Klettern in einem unbekannten Gebiet ist es daher angebracht, die jeweils geltende Regelung auch im Vorfeld zu erfragen.

Es ist sehr wohl üblich, dass geltende Regelungen erfragt werden sollten, da auch durchaus einmal keine Hinweisschilder am Felsen angebracht sind.

Man sollte beachten, dass der Fels in aller Regel auch einen Eigentümer besitzt, beziehungsweise der Eigentümer den Felsen. In einigen, besonders in unklaren Situationen sollte man daher den jeweiligen Eigentümer zur Situation und geltenden Regelung befragen.

In der fränkischen Schweiz sind teils Schilder zu finden, die Auskunft über die Zugangsregelungen geben. Die Felsen werden dabei in drei Kategorien eingeteilt, die jeweils als Zone bezeichnet werden:

  1. Zone: Hierunter fallen Felsbereiche und Felsen, an denen grundsätzlich nicht geklettert werden darf.
  2. Zone: Es dürfen keine Neutouren eingerichtet, erschlossen oder beklettert werden. Nur die bestehenden Routen dürfen genutzt werden. Eine dabei gültige Routenübersicht findet man jeweils in einem geeigneten Kletterführer des Felsens.
  3. Zone: Nur hier dürfen alle Routenmöglichkeiten genutzt werden, solange Neutouren außerhalb der Vegetationszonen liegen.