Martin Heidegger/ Sein und Zeit

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Dieses Buch steht im Regal Philosophie.

Projektdefinition[Bearbeiten]

Diese Zusammenfassung soll als Hilfestellung zur Lektüre dienen. Durch die kompakte Darstellung der einzelnen Kapitel ermöglicht sie es sich schnell einen Überblick über die Inhalten des Kapitels zu verschaffen, was das Leseverständnis erhöhen hilft. An wichtigen Stellen wird außerdem das methodische Vorgehen Heideggers herausgarbeitet, so daß die Struktur des Werkes besser verständlich wird. Die Zusammenfassung ist an die Sprache Heideggers angelehnt, so daß der Leser mit den Heideggerischen Termini vertraut wird. Zugleich wird jedoch versucht eine alltagssprachliche Beschreibung der Termini zum besseren Verständnis voranzuschicken.

  • Referenzausgabe: Martin Heidegger: Sein und Zeit, Max Niemeyer Verlag, Tübingen, 2001
  • Fortschrittsangabe: 100% fertig Wikibook: Martin Heidegger/ Sein und Zeit (zu 100% fertig)
Wikipedia hat einen Artikel zum Thema:
Sein und Zeit


Inhalt der Kapitel[Bearbeiten]

Einleitung[Bearbeiten]

Die Einleitung zu Sein und Zeit ist äußerst umfangreich, was die von Heidegger angesprochenen Themen betrifft. Vieles greift den folgenden Kapiteln vorweg, es wird der Bezug zu andere Philosophen und den Wissenschaften angesprochen. Teile der Einleitung beziehen sich auch auf den im veröffentlichten Werk nicht enthaltenen letzten Teil von „Sein und Zeit“.

Erstes Kapitel §§ 1–4[Bearbeiten]

Zweites Kapitel §§ 5–8[Bearbeiten]

Erster Teil / Erster Abschnitt[Bearbeiten]

Vorbereitende Fundamentalanalyse des Daseins
Im ersten Kapitel grenzt Heidegger die Untersuchung von scheinbar ähnlichen Untersuchungen ab. Das zweite Kapitel stellt eine Fundamentalstruktur des Daseins vor: das In-der-Welt-sein. Dieses In-der-Welt-sein ist eine ständig ganze Struktur, von welcher sich einzelne Momente abheben. Hierzu gehört die Welt in ihrer Weltlichkeit als Thema des dritten Kapitels. Das vierte Kapitel behandelt das In-der-Welt-sein als Mit- und Selbstsein. Im Fünften wird das In-Sein als solches zum Thema. Durch die in Kapitel zwei bis fünf ausgebreitete Analyse wird im sechsten Kapitel der existenziale Sinn des Seins des Daseins sichtbar: die Sorge.

Erstes Kapitel §§ 9–11[Bearbeiten]

Zweites Kapitel §§ 12–13[Bearbeiten]

Drittes Kapitel §§ 14–24[Bearbeiten]

Viertes Kapitel §§ 25–27[Bearbeiten]

Fünftes Kapitel §§ 28–38[Bearbeiten]

Sechstes Kapitel §§ 39–44[Bearbeiten]

Erster Teil / Zweiter Abschnitt[Bearbeiten]

Dasein und Zeitlichkeit
Heidegger hat im ersten Teil des Buches die Grundverfassung des Daseins als In-der-Welt-sein herausgearbeitet. Es steht allerdings immer noch die Antwort auf die Frage nach dem Sinn von Sein aus. Um diese zu beantworten möchte Heidegger zunächst das „Ganze des Daseins“ in den Blick bringen. Da das Sein des Dasein in seiner Existenz liegt, also im „Sich-vorweg-schon-sein-in-(der-Welt-) als Sein-bei (innerweltlich begegnendem Seienden)“ (kurz: Sorge) gehört zum Dasein auch das „vorweg“, „schon“ und „Sein-bei“. Mit diesem zeitlichen über sich hinaus greifen ist das Dasein immer mehr als nur bloß vorhanden. Es steht immer etwas zu tun aus. Dasein hat immer etwas vor sich. Dasein ist Möglichsein. Damit das Dasein ganz sein kann, wird also auch diesem Ausstehenden und zum Dasein dazugehörenden Beachtung geschenkt werden müssen.

Zwar ist mit der Sorge eine Beschreibung des Daseins als Strukturganzes gegeben, jedoch wurde, was das Seinkönnen betrifft, bisher nur von der Uneigentlichkeit geredet. Es wird sich im folgenden zeigen, wie das Ganzsein des Daseins mit der Eigentlichkeit zusammen hängt.

Als die Ganzheit des Daseins wird sich das Zwischen Geburt und Tod erweisen. Dabei muss ein ontologisch angemessener Begriff vom Tod gewonnen werden (der Tod ist nur im Sein zum Tode). Es wird sich zeigen, dass das eigentliche Seinkönnen gerade darin besteht, die Existenz in dieser zeitlichen Ganzheit in den Blick zu bekommen. Damit wird zugleich die Frage aufgeworfen: Wie wird man „eigentlich“? Heidegger antwortet hierauf: Das eigentlich Seinkönnen wird durch das Gewissen-haben-Wollen möglich. Durch die Analyse der Zeitlichkeit wird dann auch die Geschichtlichkeit des Daseins verständlich, ebenso wird der Ursprung des vulgären Zeitbegriffs in der Sorge sichtbar: Sorge braucht Zeit und rechnet mit ihr.

Erstes Kapitel §§ 46–53[Bearbeiten]

Zweites Kapitel §§ 54–60[Bearbeiten]

Drittes Kapitel §§ 61–66[Bearbeiten]

Viertes Kapitel §§ 67–71[Bearbeiten]

Fünftes Kapitel §§ 72–77[Bearbeiten]

Sechstes Kapitel §§ 78–83[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Lektürehilfen und Kommentare[Bearbeiten]

  • Günter Figal: Martin Heidegger. Phänomenologie der Freiheit. 3. Auflage. Athenäum Verlag, Frankfurt am Main 2000.
  • Günter Figal: Martin Heidegger zur Einführung. 6. erweiterte Auflage. Junius Verlag, Hamburg 2011.
  • Andreas Luckner: Martin Heidegger: Sein und Zeit. Ein einführender Kommentar. 2. korrigierte Auflage. UTB, Stuttgart 2001.
  • Thomas Rentsch (Hrsg.): Sein und Zeit. 2. bearbeitete Auflage. Akademie Verlag, Berlin 2007 (Klassiker Auslegen).
  • Thomas Rentsch: Sein und Zeit: Fundamentalontologie als Hermeneutik der Endlichkeit. In: Dieter Thomä (Hrsg.): Heidegger-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2003, S. 51–80.
  • Erasmus Schöfer: Die Sprache Heideggers. Verlag Günther Neske, Pfullingen 1962.
  • Michael Steinmann: Martin Heideggers >Sein und Zeit<. WBG, Darmstadt 2010.
  • Ernst Tugendhat: Der Wahrheitsbegriff bei Husserl und Heidegger. De Gruyter, Berlin 1967.

Hilfreich zur intensiven Textarbeit

  • Hildegard Feick, Susanne Ziegler: Index zu Heideggers „Sein und Zeit“. 4. neubearbeitete Auflage. Niemeyer, Tübingen 1991, ISBN 3-484-70014-9.
  • Rainer A. Bast, Heinrich P. Delfosse: Handbuch zum Textstudium von Martin Heideggers 'Sein und Zeit'. frommann-holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 1980, ISBN 3-7728-0741-0.

Kommentar und Interpretation des Heidegger-Schülers Friedrich-Wilhelm von Herrmann in enger Anlehnung

  • Friedrich-Wilhelm von Herrmann: Hermeneutische Phänomenologie des Daseins.
    • Band I "Einleitung: die Exposition der Frage nach dem Sinn von Sein". Klostermann, Frankfurt am Main 1987, ISBN 978-3-465-01739-4.
    • Band II "Erster Abschnitt: Die vorbereitende Fundamentalanalyse des Daseins" § 9 - § 27. Klostermann, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-465-01740-0.
    • Band III "Erster Abschnitt: Die vorbereitende Fundamentalanalyse des Daseins" § 28 - § 44. Klostermann, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-465-01742-4.
  • Friedrich-Wilhelm von Herrmann: Subjekt und Dasein: Grundbegriffe von „Sein und Zeit“. 3. erw. Auflage. Klostermann, Frankfurt am Main 2004.
  • Friedrich-Wilhelm von Herrmann: Der Begriff der Phänomenologie bei Heidegger und Husserl. Klostermann, Frankfurt am Main 1981.

Im Rahmen der Phänomenologie

  • Andreas Becke: Der Weg der Phänomenologie: Husserl, Heidegger, Rombach. Verlag Dr. Kovac, Hamburg 1999, ISBN 3-86064-900-0.
  • Bernhard Waldenfels: Einführung in die Phänomenologie. Fink, München 1992.
  • Karl-Heinz Lembeck: Einführung in die phänomenologische Philosophie. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1994.
  • Tobias Keiling: Seinsgeschichte und phänomenologischer Realismus. Eine Interpretation der Spätphilosophie Heideggers. Mohr Siebeck, Tübingen 2015, ISBN 3-16-153466-2.

Zeitgeschichtlicher Hintergrund[Bearbeiten]

  • Rüdiger Safranski: Ein Meister aus Deutschland. Heidegger und seine Zeit. Fischer, Frankfurt am Main 2001 (weitgehend biographisch, nicht systematisch).
  • Hans Ulrich Gumbrecht: 1926. Ein Jahr am Rand der Zeit. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2003 (zur Kontextualisierung in der Konservativen Revolution).

Kritische Auseinandersetzung[Bearbeiten]

  • Hans Albert: Kritik der reinen Hermeneutik. Mohr, Tübingen 1994.
  • Theodor W. Adorno: Negative Dialektik/Jargon der Eigentlichkeit. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-518-29306-0 (Gesammelte Schriften, Bd. 6).

Weblinks[Bearbeiten]

Quellenhinweis[Bearbeiten]

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