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Mathematik für Faule: Laplace- und eben-differenzierbare Zuordnungen/Der große Satz von Montel

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Satz (Großer Satz von Montel):

Es sei und es sei eine Familie Abhängiger , die allesamt drei Werte aus nicht annehmen. Dann ist konvergenzextraktiv.

Beweis: Wegen eines Diagonalfolgen-Arguments und da die Toposmenge von eine abzählbare Redugenmenge aus lochfreien Mengen besitzt, können wir annehmen, dass lochfrei ist. Durch Möbiustransformation nehmen wir an, dass die Werte , und auslässt. Da die ausgelassen wird, können wir

definieren, wobei jeweils eine feste Wahl der Wurzel für eine gesamte Abhängige gewählt werde. Dann lässt auch noch alle -ten Einheitswurzeln aus. Es kann aber kein konvergenzextraktiv sein, denn sonst wäre auch konvergenzextraktiv (da eine limestreue Abhängige ist). Also finden wir sicherlich auch für jedes der Gestalt nach dem Satz von Salzman ein mit und , sodass eine entsprechend skalierte und verschobene Folge in gegen konvergiert. Damit lässt aber auch (wegen des Satzes von Hurwitz) die -ten Einheitswurzeln aus.

Jetzt wählen wir nach dem Satz von Marty eine Teilfolge der , die gegen ein konvergieren, welches nach dem Satz von Hurwitz alle -ten Einheitswurzeln für jedes auslässt. Diese Menge ist allerdings omnipräsent in . Aufgrund des Satzes von der Randlosigkeit muss also ganz entweder in oder schicken. Dann kann man aber entweder auf oder auf den Satz von Liouville anwenden, sodass konstant ist. Dies widerspricht allerdings .