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Mathematik für Faule: Laplace- und eben-differenzierbare Zuordnungen/Die Sätze von Salzman und Bloch

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Satz (Salzman):

Es sei eine Familie von Abhängigen, die auf einer randlosen Teilmenge definiert seien. Dann ist genau dann nicht konvergenzextraktiv in einer Umgebung eines Punktes , wenn es Zahlen mit , eine Folge in mit und Abhängige gibt, sodass lokal uniform gilt, wobei eben-diffbar und nicht-konstant sei. Hierbei kann und überall gewählt werden.

Im folgenden Beweis werden mehrfach Eigenschaften der sphärischen Variation angewendet.

Beweis: Es sei zunächst nicht konvergenzextraktiv in einer Umgebung von . Dann gibt es eine Folge in mit

, ,

denn sonst bliebe in einer Umgebung von beschränkt, im Widerspruch zum Satz von Marty. Es sei eben dieses Maximum. Da der Ausdruck in den Klammern am Rand null ist, ist diese Inklusion tatsächlich richtig. Wähle nun

.

Der Abstand von zum Rand von ist . Es ist somit auf definiert. Nach Definition von gilt jedoch

.

Außerdem gilt nach der Definition von für , dass

.

Daher gilt, falls , dass

,

weshalb nach dem Satz von Marty konvergenzextraktiv ist, und setzen wir dann als den Limes fest. Da gilt, überträgt sich dies auch auf .

Es gebe nun umgekehrt Folgen wie oben beschrieben. Da nicht konstant ist, gibt es ein mit . Somit gilt für , dass

,

sodass um unbeschränkt ist, sodass nach dem Satz von Marty nicht konvergenzextraktiv ist.