Zum Inhalt springen

Neue Erkenntnistheorie/ Wahrnehmung

Aus Wikibooks

Wahrnehmung

[Bearbeiten]

Fragen wir uns zunächst, was genau aller Erkenntnis zugrunde liegt. Dies ist zunächst die Wahrnehmung. Ohne die Wahrnehmung kommen wir niemals zu irgendeiner Erkenntnis. Kant etwa sagt in der Einleitung seiner Kritik der reinen Vernunft: „Begriffe ohne Anschauung (Wahrnehmung) sind leer.“

Sowohl die Wahrnehmung, als auch die Vorstellung des Menschen sind rein Subjektiv. Sie sind immer auf das Subjekt bezogen, so Rudolf Steiner. Durch die Wahrnehmung allein erhalten wir niemals ein objektives Bild. Versuchen wir uns ein Bild von einem Baum zu machen, so können wir beliebig oft um den Baum herumgehen, immer bleibt unsere Wahrnehmung von unserem relativen Betrachterstandpunkt abhängig, und damit von unserem Subjekt. Subjektiv im Sinne der Wahrnehmung meint also, dass die Wahrnehmung auf das Subjekt bezogen ist. Einsteins sagte einmal: Der objektivste Standpunkt ist der subjektive des Betrachters.“

Eines können wir aber ganz sicher sagen: Zunächst ist es die Wahrnehmung, die jeglicher Erkenntnis zugrunde liegt. Ich kann also sagen: Was ich Wahrnehme, ist wirklich. Damit ist natürlich die volle Wirklichkeit noch nicht hergestellt, wie wir gleich sehen werden.

Mit Hilfe der Sinnesorgane nimmt der Mensch seine Außenwelt war. Die Sinnesorgane sind die Fenster zur Außenwelt.

Die 12 physischen Sinne des Menschen

[Bearbeiten]

Die moderne Sinnesphysiologie unterscheidet heute 12 physiologisch eindeutig bestimmbare Sinne. Diese sind:

  • Gesicht
  • Gehör
  • Tastsinn
  • Geschmack
  • Geruch
  • Wärmesinn
  • Gleichgewichtssinn
  • Hunger
  • Durst
  • Schmerz
  • Gesichtserkennung
  • Gegenstandserkennung