Zum Inhalt springen

Philosophie auf Karteikarten/ Buchstabe K

Aus Wikibooks

Kleines Wörterbuch der Philosophie - Buchstabe K

[Bearbeiten]

Kausalität

meint das Ursache-Wirkungs-Gesetz (Kausalnexus). Es geht bis auf Leukipp und Demokrit zurück. Kausalität = Wenn-dann-Beziehung. Kausalität ist eine Kategorie des Verstandes. (Kant) Wie ein Stempel prägt der Verstand den Dingen nur den Begriff von Kausalität auf. Kausalität ist das 1. Weltgesetz. Wechselwirkung: actio = reactio. (Newton) Wechselwirkung ist das 2. Weltgesetz. Man unterscheidet eine starke Kausalität und eine Schwache Kausalität.

Kompatibilismus:

Der absolute Determinismus und der absolute Indeterminismus sind die beiden äußeren Pole der Existenz, die sich zwischen Abhängigkeit und Freiheit bewegt. Der Determinismus hat von der Möglichkeit des Zufalls einmal abgesehen, seine Gültigkeit in der physischen Welt. Der Indeterminismus hingegen hat seine Gültigkeit in der geistigen Welt und bei Gott. Zwischen diesen beiden Polen von Abhängigkeit und Freiheit erstreckt sich eine ganze Hierarchie von Zwischenstufen. Die Pflanze als Lebewesen ist schon etwas weniger determiniert, als die bloß physische Materie, das Tier ist noch weniger determiniert, der Mensch steht vielleicht irgendwo in der Mitte zwischen Determinismus und Freiheit, und noch höhere Wesen sind entsprechend noch freier, als der Mensch. Beuys sagte einmal: „Nicht ist der Mensch nur frei, und nicht ist er nur abhängig, sondern er arbeitet mit diesen beiden Elementen in sinnvoller eise. Das sollte sein.“ Die Freiheit ist grundsätzlich eine relative Größe. Man kann immer nur mehr oder weniger frei sein. Man nennt diese Position einen Kompatibilismus, weil der Indeterminismus mit dem Determinismus, vereinbar, also kompatibel ist.

Krieg

meint die militärische Auseinandersetzung von Staaten (Waffengang). Bei einem Bürgerkrieg handelt es sich um einen innerstaatlichen bewaffneten Konflikt verschiedener Interessengruppen um die Vorherrschaft. Gegensatz: Frieden.

Kultur,

im umfassendsten Sinne die Gesamtheit der Lebensbekundungen, der Leistungen und Werke eines Volkes oder einer Gruppe von Völkern. Sie ist der Inbegriff für jenen neuartigen Prozess auf Erden, dessen Einzelprodukte nur menschliche Schöpfungen sind und niemals von der Natur allein hervorgebracht werden können.

Kulturphilosophie

Gesamtheit der philosophischen Bemühungen um Klärung des Phänomens Kultur, seiner Gliederung nach Kulturgebieten, seiner Struktur-, Rangordnungs- und Wertgesetze. Die Kulturphilosophie ist eine Teildisziplin der Philosophie

Kunst

ist, was man vorzeigen kann. Kunst kommt weniger von Können, als vielmehr von Gestalten. Man unterscheidet Kunst im engeren Sinne (Bildende Kunst) und Kunst im weiteren Sinne (die schönen Künste).

Es werde inzwischen acht schöne Künste unterschieden:

- Angewandte Kunst

- Architektur

- Bildende Kunst

- Darstellende Kunst

- Film

- Fotografie

- Literatur

- Musik