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Philosophie auf Karteikarten/ Philosophie in der Übergangszeit zur Aufklärung

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Philosophie in der Übergangszeit zur Aufklärung

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Zeitalter des Empirismus und der Aufklärung in England

Locke

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  • Empirist, Theist (Glaubt an die Existenz Gottes), Demokrat
  • Geburt: Kein Wissen ("tabula rasa") + Empfindungen/Sinneswahrnehmungen → einfache Sinnesideen (primär: Ausdehnung (Form, Größe, ...); sekundär: Farbe, Wärme, ...) + Denken/Überlegungen → Reflexionsideen Beispiel: Geschmack/Aussehen eines Apfels → einfache Sinnesidee Erkenntnis: Dies ist ein Apfel → Reflexionsidee
  • sekundäre einfache Sinnesidee bei jedem anders (z.B. Geschmack)
  • Es gibt ein allgemeingültiges und zeitloses Naturrecht: Tolerant, Gleichberechtigung, demokratische Strukturen mit Gewaltenteilung
  • Empirist
  • Agnostiker (Glaubt nicht an Gott, bestreitet aber auch nicht dessen Existenz)
  • Viele Vorstellungen zusammengesetzt und falsch Beispiel: Engel = Mensch + Flügel. Menschen und Flügel existieren, doch Engel nicht
  • Auch Gott nur zusammengesetzt → existiert nicht
  • Ich-Vorstellung besteht aus Einzeleindrücken ("Bündel verschiedener Bewusstseinsinhalte") → keine unveränderliche Grundpersönlichkeit
  • Seele sterblich? → kann man nicht sagen → Glaube ist nicht dasselbe wie Wissen&Vernunft
  • Wunder sind möglich: - Stein fällt zu Boden → Erfahrung - Stein fällt nach oben → nie gesehen; heißt nicht, dass es nicht möglich ist, da kein Gesetz gesehen wurde, wonach Steine immer zu Boden fallen → Gewohnheit ist kein Gesetz
  • Erfahrungen nicht angeboren (Kleinkinder wundern sich nicht über unnatürliche Dinge)
  • Kausalgesetz (Ursache→Wirkung) existiert im Bewusstsein; zeitlich aufeinander Folgende Ereignisse beweisen keinen kausalen Zusammenhang
  • Kein Naturrecht. Nicht die Vernunft bestimmt das handeln, sondern das Gefühl → Moralische Prinzipien werden von unseren Handlungen abgeleitet, nicht umgekehrt
  • Naturalistischer Fehlschluss: Man kann nie von "ist" auf "soll" schließen (nur weil etwas so ist, ist es nicht richtig so)