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Batch-Programmierung: Allgemeine Information

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[Bearbeiten] Batch Programmierung

Batchprogramme (englisch ursprünglich: Backform, häufig mit Stapelverarbeitungsprogramme oder kurz Stapelprogramm übersetzt) sind meist kurze Dateien, die Befehle der Kommandozeile der Reihe nach abarbeiten. Batchprogrammierung erfüllte die grundlegenden Anforderungen an eine Programmiersprache wie z.B. if, if not und while. Da Batch sich in den Bereich Shellscripting einordnen lässt, kann man von einer interpreterbasierten Skriptsprache reden. Das heißt, dass die im Editor erstellte Textdatei nicht mit einem Compiler einmal in Maschinensprache übersetzt und in einer ausführbaren Binärdatei im *.exe Format gespeichert, sondern bei jedem Aufruf durch einen Interpreter zur Laufzeit in ein für den Computer verständliches Format übersetzt wird. Ein Texteditor wie MS Notepad, den Windows von Haus aus mitbringt, reicht vollkommen aus um Batchprogramme zu schreiben. Batchprogrammierung ist speziell für die Steuerung des Betriebssystems gedacht, für die Entwicklung von Anwendungen ist sie nicht geeignet. Hierzu verwendet man Sprachen wie C/C++ und Java (nicht zu verwechseln mit JavaScript!!).

Viele wiederkehrende Installations- und Verwaltungsaufgaben, die man traditionell mit Tastatur und Maus ausführt, lassen sich mit Stapeldateien ausführen. Hat man genügend Kommentarzeilen in die Batchdatei eingefügt, genügt der Ausdruck der Stapeldatei meist als Dokumentation.

Kommandozeilenbefehle und Batchdateien sind keine veraltete Technologie. Auf Wunsch vieler Systemadministratoren hat Microsoft dafür gesorgt, dass Windows Server 2003 vollständig von der Kommandozeile installiert und administriert werden kann, ohne die Maus zu benutzen.

In diesem Buch geht es ausschließlich um die Erstellung von Batch-Dateien unter Windows und DOS. Andere Betriebssysteme bieten vergleichbare und wesentlich mächtigere Funktionen (wie z. B. die in der Linux-Welt weit verbreitete Bash oder AppleScript für den Mac).

Die Begriffe "Stapelprogramm" und "Stapelverarbeitung" rühren aus der Zeit her, als Permanentspeicher wie Festplatten sehr sehr teuer war, zu dieser Zeit begab man sich mit einem Stapel Lochkarten aus Pappe, auf denen sich das Programm und die Daten in gestanzter Form befanden, zum Rechnenzentrum und übergab dem Administrator seinen Stapel. Die Stapel aller Benutzer wurden gesammelt und dann sequentiell an den Rechner übergeben. Nach einiger Zeit konnte man sich dann die (meist ausgedruckten) Ergebnisse abholen.

[Bearbeiten] Wie erstelle ich eine Batchdatei?

Wie bereits gesagt, reicht ein einfacher Editor aus. Empfehlen kann man guten Gewissens den quelloffenen und kostenlosen Notepad++-Editor, als bessere Alternative zu MS Notepad. Speichern Sie dann die Datei mit der Endung *.bat ab. Anschließend müssen Sie nur die Datei starten: Dies können Sie entweder direkt in Windows oder indem Sie in der DOS-Eingabeaufforderung in das entsprechende Verzeichnis wechseln und den Dateinamen eingeben.

Unter Windows NT-kompatiblen Betriebssystemen gibt es seit Windows 2000 auch Batchdateien mit der Endung *.cmd. Diese werden genau wie Batchdateien mit der Endung *.bat verarbeitet bzw. ausgeführt. Die Endung *.cmd wurde ursprünglich aus Kompatibilitätsgründen zu OS/2, einem Betriebssystem das MS ursprünglich in Kooperation mit IBM entwickelte, mit Windows NT 3.x eingeführt.

[Bearbeiten] Allgemeine Informationen

  • Allgemeine Informationen: Wikipedia: batch
  • Infos zur cmd.exe: Wikipedia: cmd.exe
  • Die für Windows XP verfügbaren Kommandos können auch im Hilfesystem von Windows direkt eingesehen werden:
    • START - Hilfe und Support
    • "Befehlszeilenreferenz A-Z" in das Suchfeld eintragen.


[Bearbeiten] Alternativen

Es existieren noch diverse andere Batch-ähnliche Skriptsprachen, darunter WinBatch und RapidBATCH.


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