Benutzer:Dannys9/Spielwiese
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Inhaltsverzeichnis
- 2.1 Grundlagen
- 2.1.1 Aufbau eines Delphi-Programms
- 2.1.2 Das erste Programm
- 2.1.3 Datentypen
- 2.1.3.1 Grundlegende Datentypen
- 2.1.3.2 Erweiterte Datentypen
- 2.1.4 Variablen und Konstanten
- 2.1.5 Eingabe und Ausgabe
- 2.1.6 Verzweigungen
- 2.1.7 Schachtelungen
- 2.1.8 Schleifen
- 2.1.9 Prozeduren und Funktionen
- 2.2 Fortgeschritten
- 2.2.1 Typdefinition
- 2.2.2 Typumwandlung
- 2.2.3 Methodenzeiger
- 2.2.4 Rekursion
- 2.3 Objektorientierung
- 2.3.1 Klassen
- 2.3.2 Konstruktoren und Destruktoren
- 2.3.3 Eigenschaften
- 2.3.4 Vererbung
- 2.3.5 Interfaces
- 2.3.6 Exceptions
- 3.1 Einstieg
- 3.2 Datentypen
- 3.3 Pointer
- 3.4 Dynamische Datenstrukturen
- 3.5 DLL-Programmierung
- 3.6 Assembler und Delphi
- 4.1 Warum eine RAD-Umgebung
- 4.2 Der Debugger
- 4.3 Grundsätze
- 4.3.2 Weitergabe
- 4.3.3 Mehrere Formulare erstellen
- 4.3.4 Komponenten dynamisch erstellen
- 4.4 Fortgeschrittene Themen
- 4.4.1 Grafiken
- 4.4.2 Menüs
- 4.4.3 Toolbars
- 4.4.4 Statuszeilen
- 4.4.5 Vorlagen
- 4.4.6 Dialoge
- 4.4.7 Formatierter Text
- 4.5 Weitere Themen
- 4.5.1 Drucken
- 4.5.2 Tabellen
- 4.5.3 Aufteilung des Formulars
- 4.5.4 Trackbar und Scrollbar
- 4.5.5 GroupBox, RadioGroup und Checkbox
- 4.5.6 Fortschritt anzeigen
- 4.5.7 Anwendungsoptionen
- 4.5.8 WinXP-Themes
- 4.5.9 Arbeit mit Tasten
- 4.5.10 Fremdkomponenten installieren
- 4.6 Komponentenentwicklung
5 Multimediafunktionen
6 Anhänge
- 6.1 Der (richtige) Programmierstil
- 6.2 Befehlsregister
- 6.3 Glossar
- 6.4 Autoren
- 6.5 Lizenz
[Bearbeiten] Vorwort
[Bearbeiten] Delphi, was ist das?
Gut, so wird wohl keiner fragen, der sich bis hierher durchgeklickt hat, aber trotzdem sollen hier einige Begrifflichkeiten geklärt werden:
Delphi, oder noch korrekter "Object Pascal" bzw. "Delphi Language" (seit Erscheinen von Delphi 7), ist eine Programmiersprache, die auf der in den 70ern entwickelten Sprache "Pascal" basiert. Pascal wurde dabei, wie der Name "Object Pascal" schon vermuten lässt, um die objektorientierte Programmierung (OOP) erweitert.
Für Object Pascal gibt es mehrere Compiler mit integrierter Entwicklungsumgebung. Die meisten Programmierer benutzen je nachdem, ob sie Windows oder Linux benutzen die Compiler von Borland "Delphi" oder "Kylix". Ein weiterer Compiler stammt vom Open Source-Project Free Pascal, die Entwicklungsumgebung dazu ist Lazarus.
[Bearbeiten] Aufbau des Buches
Dieses Buch soll sowohl Anfängern den Einstieg in die Programmierung mit Pascal, als auch Umsteigern von anderen Sprachen (z.B.: C) einen schnellen Einstieg in Pascal ermöglichen. Um dies zu gewährleisten, teilt sich das Buch in 3 Bereiche auf:
[Bearbeiten] Die Grundlagen
Dieser Abschnitt richtet sich an totale Programmieranfänger und führt schrittweise und anhand von Beispielen in die Pascal-Programmierung ein. Neben der Einführung in die Sprache Pascal werden grundlegende Prinzipien des allgemeinen Programmierens anhand von praktischen Beispielen vermittelt.
[Bearbeiten] Der Schnelleinstieg
Wer schon eine andere Programmiersprache beherrscht und/oder seine Pascal-Kenntnisse ein bisschen auffrischen will, sollte mit diesem Abschnitt beginnen. Er erläutert alle Features der Sprache und ihrer Syntax, setzt dabei aber grundlegendes Verständnis voraus.
[Bearbeiten] Die RAD Umgebung
In diesem Abschnitt geht es um die Programmierumgebungen Delphi und Lazarus. Es soll ein Einstieg in die Entwicklung graphischer Oberflächen und die damit verbundenen Programmiertechniken gegeben werden, die allerdings das Verständnis von Pascal voraussetzen. Weiterhin werden der Aufbau und die dahinter liegenden Prinzipien der graphischen Klassenbibliotheken (VCL,LCL) erläutert.
[Bearbeiten] Warum Pascal?
Pascal wurde speziell zu Lernzwecken entwickelt. Insofern kann Pascal für Programmieranfänger empfohlen werden. Eine der hervorstehensten Eigenschaften von Pascal ist die gute Lesbarkeit des Quellcodes, verglichen mit Programmiersprachen wie z.B. C oder C++. Von der Geschwindigkeit der ausführbaren Programme her zieht Pascal fast mit C++ gleich. Obwohl bereits 1970 der erste Pascal-Compiler verfügbar war, gelang Pascal erst mit Borlands Turbo Pascal Mitte der 80er Jahre der Durchbruch. Seit Turbo Pascal 5.5 gibt es auch Möglichkeiten für die objektorientierte Programmierung. Der bekannteste aktuelle, kostenlose Pascalcompiler FreePascal ist in vielen Punkten nicht nur zu Turbo Pascal 7, sondern sogar zu Delphi kompatibel und wird ständig weiterentwickelt. Pascal ist also keine tote Sprache, obwohl dies oft behauptet wird.
[Bearbeiten] Warum Delphi?
Es gibt viele Gründe, Delphi zu benutzen. Es gibt aber wahrscheinlich auch genauso viele dagegen. Es ist also mehr Geschmackssache, ob man Delphi lernen will oder nicht. Wenn man allerdings Gründe für Delphi sucht, so fällt sicher zuerst auf, dass Delphi einfach zu erlernen ist, vielleicht nicht einfacher als Basic aber doch viel einfacher als C/C++. Für professionelle Programmierer ist es sicher auch wichtig zu wissen, dass die Entwicklung von eigenen Komponenten unter Delphi einfach zu handhaben ist. Durch die große Delphi-Community mangelt es auch nicht an Funktionen und Komponenten.
Ein besonderer Vorteil von Delphi ist hohe Typsicherheit. Viele Fehler werden also schon beim Kompilieren bemerkt und müssen nicht durch langwieriges Debuggen entdeckt werden.
Erstellt man größere Projekte mit Borlands Delphi Compiler, so ist die Geschwindigkeit beim Kompilieren sicher ein entscheidender Vorteil. Auch die einfache Modularisierung durch Units, Functions und Procedures ist sicherlich ein Vorteil der Sprache gegenüber einfachen Sprachen wie Basic.
Mit Delphi lässt sich zudem so ziemlich alles entwickeln, auch sehr hardwarenahe Programme.