Computerkurs: Starten und Abschalten

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Die Kapitel des Buches: - Das Vorwort - Einleitung - Hilfe - Fragen und Kritik - Hardware - Software - Betriebssystem - Anwendungen - Geschichte der Datenverarbeitung - Funktionsweise heutiger PCs - Autoren dieses Buches- Literatur - Links


Das Unterkapitel „Betriebssystem“: Computer starten und abschalten - Startmenü - Taskleiste - Desktop - Fenster und Fensterfunktionen - Zwischenablage - Kontextmenü - Kurzanweisungen - Ziehen und Ablegen - Daten-, Computer-, Mail- und Internet-Sicherheit


Einschaltknopf beim 100 Dollar OLPC-Laptop

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Einschalten des Computers

Das Einschalten des Computers erfolgt in der Regel durch Betätigen eines Starttasters an der Gehäusefront. Sollte sich nichts tun, befindet sich vielleicht auf der Rückseite noch ein Netzschalter, der vorher noch betätigt werden muss. Der Vorgang eines Computerstarts wird in der Fachsprache auch als "Booten" bezeichnet. Es handelt sich hierbei um einen automatisch ablaufenden recht komplexen Vorgang, bei dem der Computer zunächst einmal sich selbst und die angeschlossenen Komponenten auf Funktion prüft. Anschließend wird das Betriebssystem in den Arbeisspeicher geladen sowie verschiedene Dienste automatisch gestartet, die zum Funktionieren des Computersystems notwendig sind. Sofern während dieses ganzen Vorgangs kein Fehler aufgetreten ist, kann im Anschluss daran der Computer entsprechend verwendet werden.

[Bearbeiten] Ausschalten

[Bearbeiten] Auschalten mit der Maus

Gehen Sie mit der Maus auf die Starttaste ganz links unten auf ihrem Bildschirm . Klicken Sie diese Taste an. Es erscheint eine Auswahl: Wählen Sie den Punkt: Computer ausschalten und klicken Sie in an.

[Bearbeiten] Auschalten ohne Maus

Geben Sie folgende Tastenkombination ein: Alt + F4 (Wikipedia-logo.png Alttaste drücken und gleichzeitig kurz auf die Funktionstaste F4 drücken)

Danach geben Sie folgendes ein: Alt + A (Alttaste drücken und gleichzeitig kurz auf die A Taste ( A = Ausschalten) drücken)

[Bearbeiten] Ausschalten kurz gefasst

Um zu verhindern, dass etwaige Daten verloren gehen, fahre deinen Computer nach Benutzung immer ordnungsgemäß herunter. Vermeide, ihn über den Power-Knopf auszuschalten oder einfach den Stecker herauszuziehen.

[Bearbeiten] Ausschalten etwas länger erklärt

Es gibt - insbesondere bei Notebooks - drei reguläre Arten, den Rechner auszuschalten.

 1. Das normale Ausschalten - üblicherweise als "Herunterfahren" bezeichnet.
 2. Das Schalten in den Ruhezustand.
 3. Der Standbybetrieb.


[Bearbeiten] 1. Das normale Ausschalten.

Danach ist der Computer vollständig ausgeschalten und befindet sich in einem ordnungsemäßen fest definierten Zustand. Dieser Vorgang kann je nach Computer mehr oder weniger lange dauern.

Ebenso wie das Einschalten eines Computers ein komplexer Prozess ist, ist auch das Ausschalten des Computers ein recht komplexer Prozess, der dafür sorgt, dass alle Dienste korrekt beendet werden, dass alle noch laufenden Programme korrekt beendet werden sowie alle eventuell geöffneten Dateien ordnungsgemäß geschlossen werden. Dieser Vorgang wird als "Herunterfahren des Computers" bezeichnet. Durch diese Prozedur wird im allgemeinen gewährleistet, dass das Computersystem mit all seinen Daten nach dem Ausschalten in einem ordnungsgemäßen und betriebssicherern Zustand hinterlassen wird. Ein direktes Ausschalten eines laufenden Computers, in dem man den Netzstecker zieht oder einfach den Netzschalter ausschaltet kann sich durch Datenverlust und im schlimmsten Fall durch Schäden in der Installtion des Betriebssystes und der Programme rächen. Der Rechner darf auf diese Art nur im absoluten Notfall ausgeschalten werden, wenn ein normales Herunterfahrens aufgrund eines Fehlers nicht mehr möglich ist. Computer, die sich aufgrund eines Fehlers nicht mehr noraml herunter fahren lassen bieten keine Datensicherheit und auch keine Betriebssicherheit mehr. Hier ist schnellstens eine Datensicherung vorzunehmen und der Fehler zu beheben.

[Bearbeiten] 2. Das Schalten in den Ruhezustand.

Es wird also einfach der gesammte Inhalt des Arbeitsspeichers (RAM-Speicher) in ein File auf Festplatte geschrieben und danach die Versorgungsspannung unterbrochen.

Vorteil: (1.) Geht wesentlich schneller als das "Normale Ausschalten" (2.) Es kann *genau* an der Stelle weitergearbeitet werden, an welcher der Computer verlassen wurde, es müssen keine Programme beednet werden und auch keine Files geschlossen werden.

Nachteil:

(1.) Der Computer wird nicht in einem festdefinierten Zustand hinterlassen und es werden keinerlei "Aufräumarbeiten" durchgeführt. Es entfällt sozusagen die "reinigende Wirkung", also das Beseitigen von kleineren Fehlern, die sich möglicherweise im Laufe der Arbeit mit verschiedenen Programmen, eingeschlichen haben.

[Bearbeiten] 3. Das Schalten in den Standbybetrieb

Das Schalten in den Standbybetrieb geht noch schneller, da hier nicht einmal mehr die Daten aus dem Arbeitsspeicher auf Festplatte geschrieben werden, sondern einfach der Arbeitsspeicher weiterhin mit Strom versorgt wird und alle anderen Baugruppen des Rechnersystems (Notebook) ausgeschalten werden. Das ermöglicht ein sehr schnelles wiedereinschalten des Rechners, jedoch zu dem Preis, das auch weiterhin ein, wenn auch sehr geringer, Stromverbrauch den Notebookakku entleert.

Vorteil: (1.) Es geht noch schneller als das Schalten in den Ruhezustand und (2.) Es kann ebenfalls wie nach dem Ruhezustand *genau* da weiter gearbeitet werden, wo der Computer verlassen wurde

Nachteil: (1.) Der Computer wird nicht in einem festdefinierten Zustand hinterlassen und es werden keinerlei "Aufräumarbeiten" durchgeführt. Es entfällt sozusagen die "reinigende Wirkung", also das Beseitigen von kleineren Fehlern, die sich möglicherweise im Laufe der Arbeit mit verschiedenen Programmen, eingeschlichen haben.

(2.) Der Arbeistspeicher wird auch während der Standbyzeit mit Strom versorgt, und leert damit auf längere Zeit den Akku eines Notebooks.

(3.) Sollte es passieren, dass ein lange Zeit im Standbybetrieb "vergessenes" Notebook den Akku vollständig leert, dann geht damit auch unwiederbringlich der Inhalt des Arbeitspeichers verloren. Es ist dann so, als ob dem Computer ohne herunterfahren die Spannungsversorgung entfernt worden wäre. Die möglichen Folgen sind Datenverlust sowie spätere Fehlfunktionen bestimmter Programme oder des Betriebssystems selbst.

[Bearbeiten] Wikipedia-logo.png Reset

[Bearbeiten] Windows

Unter Windows führt man einen Wikipedia-logo.png Warmstart mit Strg + Alt + Entf aus.

Einen Wikipedia-logo.png Kaltstart (Hardwarereset) erreicht man durch Betätigen der Resettaste. Achtung: Alle Daten die nicht auf die Festplatte gespeichert wurden, gehen verloren.

[Bearbeiten] Linux

Unter Linux

Mit der Tastenkombination Alt + Druck + B, wird ein Linuxrechner ohne Rücksicht auf Datenverluste neu gestartet startet.

Um Datenverluste zu vermeiden kann man auch andere Kombinationen von Alt + Druck wählen. Genaueres siehe hier Linux-Kompendium/_Neustart

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