Entropie: Astronomie
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[Bearbeiten] Entropie in der Astronomie
[Bearbeiten] Entropie beim Urknall
Nach allgemeiner Lehrmeinung entstand das Universum mit wenig Entropie, es war zunächst recht ordentlich. Im Laufe der Zeit wird es unordentlicher. Wieso beim Urknall eine so niedrige Entropie oder umgekehrt ein so hoch geordneter Zustand vorliegen konnte, ist ungeklärt. Dies mit einer Zufallsquantenfluktuation erklären zu wollen, ist schwierig, denn die Wahrscheinlichkeit für so einen hochgeordneten Zustand ist extrem gering.
[Bearbeiten] Entropie und Raum-Zeit-Kontinuum
Raum und Zeit haben in den neueren Vorstellung der Physik nur eine sekundäre Bedeutung und werden durch die darin enthaltenen Masse-Energie-Verteilungen und der Veränderung definiert.
[Bearbeiten] Entropie schwarzer Löcher
Hawking erkannte 1974, nach Vorarbeiten des israelischen Physikers
Jacob Bekenstein, dass Schwarze Löcher eine Entropie und somit auch eine Temperatur haben. Die Entropie S eines Schwarzen Lochs ist proportional zur Oberfläche A seines Horizonts und sonst nur von Naturkonstanten abhängig.


wobei
das plancksche Wirkungsquantum bzw. hier diracsche Konstante, c die Lichtgeschwindigkeit, π die Kreiszahl Pi, k die Boltzmannkonstante, G die Gravitationskonstante und M die Masse ist.
[Bearbeiten] Entropie der Sonne
siehe
[Bearbeiten] Entropie der Erde
siehe
Entropiebilanz
