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GNU R: factor

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factor() erzeugt ein Faktor-Objekt.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handhabung

Faktoren sind in R nominale Daten, wie beispielsweise die Unterteilung von Probanden nach dem Geschlecht. Um mehrere Daten einem Faktor zuzuordnen, wird der factor-Befehl mit dem c-Befehl kombiniert:

geschlecht <- factor(c("m", "m", "w", "m", "w", "w", "w", "m", "m", "w", "m", "w"))


Wenn wir nun das Objekt geschlecht aufrufen, erhalten wir:

geschlecht
[1] m m w m w w w m m w m w
Levels: m w

Es werden die Daten, die in geschlecht enthalten sind, angezeigt. Am Ende der Ausgabe wird mit Levels: m w angezeigt, dass der Faktor geschlecht die zwei Ausprägungen "m" und "w" hat.

[Bearbeiten] Probleme und Fehlerquellen

In anderen Statistikanwendungen ist es üblich, Faktoren numerisch einzugeben und in Bedingungen zu verwenden. Dies ist auch in R möglich, allerdings nur, wenn eine Klassenumwandlung vorgenommen wird:

> unclass(geschlecht)        # Umwandlung in einen Integervektor
[1] 1 1 2 1 2 2 2 1 1 2 1 2
attr(,"levels")
[1] "m" "w"
> geschlecht==1              # funktioniert nicht, da "m" oder "w" nicht == 1
[1] FALSE FALSE FALSE FALSE FALSE FALSE FALSE FALSE FALSE FALSE FALSE FALSE
> unclass(geschlecht)==1     # korrekte Bedingung
TRUE  TRUE FALSE  TRUE FALSE FALSE FALSE  TRUE  TRUE FALSE  TRUE FALSE

[Bearbeiten] siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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