Ing: GdE: Kraftwirkung von Ladungen

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[Bearbeiten] Coulombsche Gesetz

Wie wir bereits erkannt haben, üben Ladungen Kräfte aufeinander aus. Ladungen gleichen Vorzeichens stoßen sich ab, Ladungen ungleichen Vorzeichens ziehen sich an.

Die Kraftwirkung (als Betrag) zwischen zwei ruhenden Punktladungen, welche mit Q bezeichnet werden, werden durch folgende Gleichung beschrieben, welche als das Coulombsche Gesetz bezeichnet wird.

 F = \frac{1}{4\pi\varepsilon} \frac{Q_1 Q_2}{r^2}
 \epsilon = \epsilon_0\cdot\epsilon_r

Dabei bildet das r im Nenner hier den Abstand zwischen den beiden Ladungen Es ist leicht zu erkennen, dass  r^2 \cdot \pi \cdot 4 der Oberfläche einer gedachten Kugel entspricht, welches die Bezugsladung umgibt (Ladung, die sich an diesem Ort befindet, an der r = 0 ist). ε0 ist die so genannte elektrische Feldkonstante. Sie hat folgenden Wert:

 \epsilon_0 = 8{,}8\cdot 10^{-12}\, \mathrm{As}/\mathrm{Vm}

εr ist die relative Dielektrizitätskonstante welche Materialabhängig ist. Sie gibt die Durchlässigkeit von Materie für elektrische Felder an.

Einige werte sind:

Medium εr Medium εr
Vakuum 1,0 Luft 1,00059
Ammoniak (0 °C) 1,007 Glas 6 - 8
Gummi 2,5 - 3 Kaliumchlorid 4,94
spezielle Keramik bis 10000 Polyethylen (PE) (90 °C) 2,4
Propanol 18,3 Paraffin 2,2
Wasser 80,1 Eis (-20 °C, f > 100 kHz) 3,2


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