Islam: Das Leben und die Bedeutung Mohammeds

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Mohammed ist nach islamischer Auffassung der Prophet und Gesandte Gottes und der Übermittler des Koran, der heiligen Schrift der Muslime. Er wurde der Überlieferung zufolge um das Jahr 570 n. Chr. in Mekka geboren. Mit etwa 40 Jahren hatte Mohammed die ersten Berufungserlebnisse: Ibn Ishaq - ein muslimischer Historiker aus dem 8. Jahrhundert n. Chr., der die früheste Biographie Mohammeds verfasst hat - zufolge soll ihm der Erzengel Gabriel in einer Vision erschienen sein und ihm befohlen haben: "Lies!" (arabisch: iqra!). Gabriel verkündete ihm, dass er – Mohammed – der Prophet Gottes sei. Er beschwor die Einwohner Mekkas, sich von der Vielgötterei abzuwenden und nur noch den einen, wahren Gott anzubeten.

Im Jahre 622 n. Chr. unternahm er mit zahlreichen seiner Anhänger die Hidschra (arab.: "Auswanderung") nach Yathrib, was später als al-madinat an-nabi, "die Stadt des Propheten", (kurz: Medina) bezeichnet wurde. Mit der Auswanderung nach Medina beginnt die islamische Zeitrechnung.

In seiner Zeit in Medina (622-632 n. Chr.) wurde er zunehmend politisch Aktiv und führte auch Kriege gegen seine Heimatstadt Mekka, deren Machthaber seine Gemeinschaft und somit den Islam auslöschen wollten und in Mekka verbliebene Muslime unterdrückten.

Im März 632 unternahm er mit seinen Anhängern die erste islamische Wallfahrt zur Kaaba in Mekka, die das Vorbild der heutigen Wallfahrten bildet. Mohammed starb am 8. Juni 632 in Medina. Sein Leben ist in jeder Hinsicht vorbildhaft für die gläubigen Muslime.

Die folgenden Jahre waren von gewaltsamen Unternehmungen geprägt und der Spaltung der Glaubensgemeinschaft.

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