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Java Micro: IDEs

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Die wichtigsten bzw. weit verbreitesten Entwicklungsumgebungen (IDEs =Integrated Development Environments) unterstützen die Entwicklung von J2ME-Programmen. Hierzu zählen der Borland JBuilder, eclipse und Netbeans.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Einrichten der IDE

Zuerst muss die J2ME-Edition von [1] heruntergeladen und installiert werden. Hilfreich ist es außerdem, sich das Emulator-Paket des Herstellers für das jeweilige Ziel-Handy herunterzuladen. Diese finden sich auf den Seiten des Handy Herstellers und werden insbesondere dann benötigt, wenn mit optionalen Paketen der Handyhersteller gearbeitet werdem soll.

[Bearbeiten] Borland JBuilder

Der Borland JBuilder wird bereits mit der J2ME Edition ausgeliefert, so dass Sie sofort beginnen können. Lediglich einige kleine Einstellung zu Ihrem Projekt sind noch notwendig.

[Bearbeiten] eclipse

Mit dem Plug-in eclipseME ist es möglich Java-Midlets mit eclipse zu entwickeln. Nach der Auswahl eines Wireless Toolkits können Midlets schnell aus eclipse heraus erstellt und im Emulator getestet werden. Auch das Verpacken in JAR- und JAD-Dateien ist möglich. NEU: Es gibt eine eigene Eclipse-Distribution für j2me. http://www.eclipse.org/home/categories/embedded_device.php

[Bearbeiten] NetBeans IDE

Die NetBeans IDE muss zunächst von der Homepage heruntergeladen werden.

Zusätzlich braucht man das Mobility Pack von der Seite. Nach der Installation beider Teile kann man direkt loslegen. Beim Erstellen eines neuen Projekts ist nach der Installation eine Auswahlmöglichkeit für mobile-Packages möglich. Der Editor bietet die Möglichkeit mit einem Flow-Designer zu arbeiten oder direkt im Code-Editor. Direkt kann man keine Empfehlung geben, welche Designart man nehmen sollte. Der Flow-Designer gibt eine Art Zustandsdiagramm an und man kann sich Teile "zusammen Klicken", aber der vorgenerierte Code kann nicht geändert werden.

Zusätzlich kann man Plug-Ins installieren, die es ermöglichen jedes MIDlet auf einem spezifischen Handy zu testen. Sony Ericsson bietet unter developer.sonyercsson.com beispielsweise eine Developerhomepage an, die Beispiele und auch das Plug-In bereitstellt.

Der Editor erstellt beim Kompilieren gleich schon Packages. Bei der Ausführung werden die Programme per Emulation mit dem ausgewähltem Handy getestet. Manche Handys bieten zu dem die Möglichkeit auch direkt über das Handy zu testen. Man schließt lediglich das Handy an und durch das entsprechende Plug-In wird das Package temporär auf das Handy übertragen. Fehler bzw. Exceptions werden weiterhin im Editor angezeigt. Dafür muss allerdings das entsprechende Plug-In zur Verfügung stehen und eventuell müssen auch Treiber des Handys installiert sein.

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