Quick Basic: Variablen
Aus Wikibooks
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Variablen
In Variablen werden Daten, die dein Programm verarbeiten soll, zwischengespeichert.
Im allgemeinen ist es sinnvoll, die benötigten Variablen am Anfang des Programms zu deklarieren, d. h. das Programm reserviert schon einmal im Vorfeld etwas Speicherplatz, um dort dann Daten zwischenspeichern zu können.
Warum müssen Variablen deklariert werden?
Im Gegensatz zu den meisten anderen Programmiersprachen müssen Variablen in QuickBasic nicht deklariert werden. Es ist aber dennoch sinnvoll dies zu tun, weil bei größeren Programmen ein nicht-deklarieren der Variablen zu einer merklich langsameren Ausführungsgeschwindigkeit des Codes führt.
Wie kann ich Variablen deklarieren?
Nun, das ist eigentlich ganz einfach, die Syntax dazu lautet:
DIM variable AS datentyp
Was das aber jetzt genau bedeutet, wollen wir uns in diesem Kapitel etwas genauer ansehen.
[Bearbeiten] Datentypen
[Bearbeiten] INTEGER
Ein INTEGER ist eine ganzzahlige numerische Variable, die Werte im Bereich von − 32.768 bis 32.767 annehmen kann und benötigt einen Speicher von 2 Bytes. INTEGER werden mit einem Prozentzeichen (%) gekennzeichnet.
Beispiel:
DIM a AS INTEGER DIM b%
Diese beiden Versionen der Deklarierung sind identisch. Zu beachten ist nur, dass bei einer Deklarierung mittels %-Zeichen dieses künftig auch ein Teil des Variablennamens ist, d. h. bei jeder Verwendung der Variable muss das %-Zeichen mitgeschrieben werden, wenn es in der Deklaration verwendet wurde.
[Bearbeiten] LONGINTEGER
Der Nachteil des INTEGER-Datentyps ist, dass Zahlen nur im Bereich von − 32.768 bis + 32.768 gültig sind. Für größere Zahlen ist es daher sinnvoll, den LONGINTEGER (oder kurz LONG) zu verwenden. Dieser kann Zahlen im Bereich von − 2.147.483.648 bis + 2.147.483.647 annehmen. Er wird durch ein kaufmännisches und-Zeichen (&) gekennzeichnet. Der LONGINTEGER benötigt 4 Byte Speicher.
Beispiele für die Deklaration:
DIM c AS LONG DIM d&
[Bearbeiten] SINGLE
Der SINGLE ist eine Fließkommazahl mit einfacher Genauigkeit. Er wird durch ein Ausrufezeichen (!) gekennzeichnet. Gültig sind:
bis
für negative Zahlen und
bis
für positive Zahlen
Der SINGLE benötigt 4 Bytes Speicherplatz.
Beispiele:
DIM e AS SINGLE DIM f!
[Bearbeiten] DOUBLE
Der DOUBLE ist eine Fließkommazahl mit doppelter Genauigkeit. Er wird durch das Zeichen # gekennzeichnet. Gültig sind:
bis
für negative Zahlen und
bis
für positive Zahlen
Der DOUBLE benötigt 8 Bytes Speicher. Durch seine hohe Genauigkeit, wird viel Rechnergeschwindigkeit beansprucht, daher sollte man sich vorher überlegen, ob diese hohe Genauigkeit auch wirklich nötig ist.
Beispiele für die Deklaration:
DIM g AS DOUBLE DIM h#
[Bearbeiten] STRING
Ein STRING ist eine Zeichenkette, die beliebige Zeichen enthalten kann. Ein STRING wird mit einem Dollarzeichen ($) gekennzeichnet. Darüber hinaus wird zwischen STRINGs mit variabler und konstanter Zeichenlänge unterschieden.
Beispiele:
DIM s$ DIM zeichenkette AS STRING DIM NAME AS STRING * 20
Zeichenketten mit konstanter Länge werden mit * länge am Ende der Deklaration gekennzeichnet, wobei länge für die Anzahl der Zeichen steht. Die Variable name in obigem Beispiel ist demnach 20 Zeichen lang.
[Bearbeiten] Variablennamen
Für die Namen von Variablen gilt folgendes:
- Der Variablenname muss mindestens ein Zeichen lang sein und mit einem Buchstaben (a-z) beginnen
- zulässige Zeichen in Variablennamen sind alle Buchstaben (a..z) und Zahlen (0..9)
- QuickBasic unterscheidet nicht zwischen Groß und Kleinschreibung.
Beispiele:
DIM zahl1 AS INTEGER DIM Text AS STRING
Folgende Beispiele sind unzulässig:
DIM 123variable AS INTEGER 'geht nicht, da der Variablenname mit einer Zahl beginnt DIM variable_123 AS INTEGER 'geht ebenfalls icht, da der Variablenname ein "_" enthält
[Bearbeiten] Konstanten
Manchmal ist es auch nützlich in einem Programm Konstanten festzulegen. Der Unterschied zu einer Variable ist der, dass eine Konstante - wie der Name schon sagt - konstant ist. Der Wert einer Konstanten kann also während der Laufzeit nicht geändert werden. Für die Wahl der Konstantennamen gilt das gleich wie bei Variablennamen.
Syntax:
CONST ''konstantenname'' = ''ausdruck''
und hier ein paar Beispiele für Konstanten:
CONST PI = 3.141593 CONST Info = "QuickBasic ist super!!!"